iPod nanoIn Zeiten von Smartphones, die in vielen Fällen sowieso schon in der Tasche stecken, tun sich MP3-Player schwer. Gekauft werden sie trotzdem, und zwar aus verschiedenen Gründen: So mancher Musikfan will ein besonders kompaktes Gerät, das keine Unsummen kostet und guten Gewissens beim Sport genutzt werden kann, andere Kunden legen Wert auf höchste Klangqualität und greifen zur High-End-Lösung.

Einsatzgebiete

Vor allem Smartphones haben MP3-Playern den Rang abgelaufen: Die Geräte kommen mit den wichtigsten Audio-Formaten zurecht, sind einfach zu handhaben und klingen mittlerweile ähnlich gut wie ein ordentlicher MP3-Spieler. Doch nicht immer kann man ein Smartphone oder ein Tablet nutzen, etwa beim Joggen und erst recht nicht beim Schwimmen. So gibt es spezielle MP3-Player für Wassersportler, während viele Jogger und Radfahrer zu besonders kompakten Geräten ohne überflüssige Extras tendieren, die man im besten Fall sogar an der Kleidung befestigen kann, wie es beim iPod Shuffle oder beim SanDisc Sansa Clip+ der Fall ist. Wer kein Smartphone besitzt beziehungsweise das Telefon nicht zur Musikwiedergabe nutzen will, wird ebenfalls fündig – vom einfachen MP3-Spieler bis zum tragbaren Touchscreen-Player mit Bluetooth- und WLAN-Funktionalität ist alles dabei. Die Größe des Speichers bemisst sich am Verwendungszweck, wobei aktuelle Player nicht mehr auf Festplatten, sondern auf Flash-Speicher zurückgreifen.

Musik in bester Qualität

Portable MP3-Player, die mit HD-Musik wie FLAC oder ALAC zurechtkommen, wenig Verzerrungen zeigen und raffinierte Algorithmen zur Klangoptimierung nutzen, sind im oberen Preissegment keine Seltenheit mehr. In diesem Bereich kann sich vor allem Sony mit seiner Walkman-Serie behaupten. Besonders anspruchsvolle Kunden müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen: Relativ neu im Handel sind High-Resolution-Player, die mit höchster Materialgüte, perfekter Verarbeitung, riesigen Speichern und nicht zuletzt beim Klang bestechen. Das gilt zum Beispiel für die Geräte von Astell & Kern, vor allem für das aktuelle Flaggschiff im Portfolio, den AK240. Das aus einem Aluminiumblock gefräste und von Hand veredelte Modell bietet einen Flash-Speicher mit 256 Gigabyte, den man über einen SD-Slot um 128 Gigabyte erweitern kann. Mit an Bord sind ein WLAN-Modul und gleich zwei exzellente D/A-Wandler, unterstützt werden FLAC-, WAV-, AIFF- und ALAC-Dateien bis 192 Kilohertz sowie DSD-Streams mit 2,8 oder 5,6 Megahertz. Für den „bestklingenden Mobilplayer“ (Audio 3/2014) muss man stolze 2500 EUR einplanen.