nanoAls Nachfolger des iPod mini präsentiert Apple im Jahr 2005 den iPod nano. Das Wort „Nano“ kommt vom griechischen „nannos“ beziehungsweise vom lateinischen „nanus“ und bedeutet „Zwerg“, womit auch gleich gesagt ist, was den Player auszeichnet: Er ist noch kleiner als der mini, denn er hat keine Festplatte, sondern einen Flash-Speicher an Bord.

Erste Generation

Der von 2004 bis 2005 produzierte iPod mini bringt es auf 5,1 x 9,1 x 1,3 Zentimeter (Breite x Höhe x Tiefe). An seine Stelle ist der vier Zentimeter breite, neun Zentimeter hohe, 0,69 Zentimeter tiefe und gut 60 Gramm leichtere iPod nano getreten, der die Dateien auf einem Flash-Speicher archiviert. Mangels mechanischer Bauteile sind Flash-Speicher kompakter und leichter als Festplatten, außerdem muss man bei Erschütterungen keine Aussetzer in Kauf nehmen. Genau wie sein Vorgänger bietet der iPod nano ein Display und – zumindest bis zur fünften Generationen – ein ClickWheel, wobei das Display nicht in Blau gehalten, sondern mehrfarbig ist. Neben Musikdateien spielt der nano auch Fotos; Videos werden seit der dritten Generation unterstützt. Den Kopfhörerausgang ließ das Unternehmen von oben nach unten wandern, außerdem stehen zahlreiche Funktionen des iPod bereit, die Apple um eine Weltzeit- und eine Stoppuhr sowie um einen Sperrbildschirm ergänzt hat.

Zweite, dritte und vierte Generation

Auf die erste Generation des iPod nano folgt im Jahr 2006 der nano 2G. Im Gegensatz zum Vorgänger wird das neue Modell nicht in zwei, sondern in acht Farben mit Speichergrößen zwischen zwei und acht Gigabyte angeboten. Die zweite Generation fällt etwas schlanker und leichter aus, bietet laut Apple ein nahezu doppelt so helles Display und zehn Stunden mehr Akkulaufzeit. 24 Stunden schafft auch der iPod nano 3G – wenn man Musik hört. Im Videobetrieb ist nach fünf Stunden Schluss. Bei der dritten Generation hat Apple das Display von 1,5 auf zwei Zoll vergrößert, während der Player selbst deutlich kürzer und etwas breiter ausfällt. Die vierte Generation aus dem Jahr 2008 ist erneut in die Länge gezogen und recht schmal, das zwei Zoll große Display geblieben. Fortan bietet der nano, den man in neun verschiedenen Farben und mit einer Kapazität von bis zu 16 Gigabyte bekommt, einen Lagesensor, mit dem Fotos und Videos automatisch ausgerichtet werden.

Fünfte, sechste und siebte Generation

Beim iPod nano 5G hat Apple nicht nur ein Lagesensor und ein 2,2 Zoll-Display, sondern außerdem eine Kamera nebst Mikrofon, einen Lautsprecher, einen Schrittzähler und ein UKW-Radio verbaut, trotzdem fällt das 9,1 Zentimeter hohe Gehäuse schmaler und flacher aus. Nach wie vor wird der Player mit einem ClickWheel gesteuert. Ein Jahr später ersetzt Apple das Steuerrad durch einen 1,54 Zoll-Touchscreen, was den Player enorm schrumpfen lässt: Mit 4,1 x 3,75 x 0,89 Zentimetern ist der nano 6G nur halb so groß wie sein Vorgänger, überdies lässt er sich mit einem Clip an der Kleidung befestigen. Videos kann man nicht mehr abspielen, Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sind weggefallen. ClickWheel, Kamera, Mikrofon, und Lautsprecher fehlen auch beim doppelt so hohen iPod nano 7G, der erneut über ein nunmehr 2,5 Zoll großes Multi-Touch-Display bedient wird, das Apple mit einem Home-Button kombiniert. Mit an Bord des Players, der erstmals mit einem Lightning-Connector aufwartet, ist nicht nur ein Tuner, sondern auch ein Bluetooth-Modul.