Kleine Lautsprecher: Mini-Boxen für daheim und unterwegs

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Mini-Lautsprecher Cambridge Audio Minx GoBei Mini-Lautsprechern ist der Name Programm: Die bisweilen als „Brüllwürfel“ verschrieenen Geräte sind sehr kompakt, deshalb können sie problemlos umgestellt und sogar im Rucksack verstaut werden. Meist wird ein Verstärker nebst Akku verbaut, damit man die Boxen unterwegs nutzen und trotzdem relativ laut Musik hören kann. Im Trend liegen Bluetooth-Lautsprecher zur drahtlosen Audio-Wiedergabe.

Interne Verstärker

Natürlich ist es in gewisser Weise eine Frage der persönlichen Haltung, was man als „mini“ bezeichnet und was nicht. Allein auf die Größe bezogen ist der Übergang vom Mini- zum Regal- oder Kompaktlautsprecher fließend. Doch während man Regallautsprecher in der Regel mit einem HiFi-Verstärker kombiniert, empfehlen sich aktive Mini-Lautsprecher vor allem für den Einsatz am Computer, am Notebook, am Tablet, am Smartphone oder am MP3-Player. Aktiv meint in diesem Fall: Man kann die Signale direkt zuspielen, denn sie werden intern verstärkt. Auch unterwegs sind eingebaute Verstärker praktisch, wobei die portablen Varianten mit Batterien oder internen Akkus betrieben werden. Passive Lautsprecher für den mobilen Einsatz, die mangels interner Verstärkung nicht den Pegel aktiver Boxen erreichen, findet man heutzutage kaum noch. Oft gelangen die Signale über einen Aux-Eingang zur Box, doch es geht auch anders: Immer beliebter werden Modelle, die man drahtlos via Bluetooth mit Signalen versorgt. Seltener – zumindest bei Mini-Lautsprechern – sind Varianten mit LAN oder WLAN für Musik aus dem Netz.

Drahtlos via Bluetooth

Streaming-Lautsprecher im Mini-Format, die per LAN oder WLAN Musik vom Rechner, vom Tablet oder vom Smartphone empfangen, sind rar gesät. Hinzu kommt: Für den mobilen Einsatz müssten solche Boxen den WiFi-Direct-Standard unterstützen, sprich: ein eigenes drahtloses Netzwerk aufbauen können, schließlich gibt es im Park, am Strand oder auf dem Campingplatz keinen Router. Hier sind Mini-Lautsprecher mit Aux-Eingang oder eingebautem Bluetooth praktischer, wobei Letztgenannte besonders hoch im Kurs stehen, denn immer mehr Menschen nutzen einen Player, ein Mobiltelefon oder ein Tablet mit Bluetooth-Funktionalität. Bedenken sollte man, dass die Reichweite der Verbindung bei rund zehn Metern liegt – ohne Wände, Decken und andere feste Hindernisse. Sind die Geräte weiter voneinander entfernt, bricht die Verbindung ab. Wer die Wiedergabe direkt am Lautsprecher steuern will, sollte auf das Bluetooth-Profil AVRCP achten. Hat der Mini-Lautsprecher außerdem ein Mikrofon an Bord und unterstützt die Profile HFP und HSP, dann kann man ihn als Freisprecheinrichtung an einem Mobiltelefon nutzen.

Autor: Jens