Lautsprecher: Fünf gute 2.1-Sets für den Rechner

top-test-5-lautsprechersets5Wer mit seinem Computer spielt, Filme schaut oder Musik hört, der braucht ein passendes Lautsprecher-Set. Die Zeitschrift „SFT“ hat fünf 2.1-Systemen auf den Zahn gefühlt und bescheinigt allen Kandidaten „gute“ Ergebnisse. Das teuerste Set kommt von Teufel und verdient sich eine Kaufempfehlung.

Das Teufel Concept C 200 USB ist mit 150 Euro doppelt so teuer wie die restlichen Kandidaten. Der Preis ist angemessen: Der 44 Zentimeter hohe Subwoofer und die zwei jeweils 13 Zentimeter hohen Satellitenboxen harmonieren „hervorragend“ miteinander. Der Subwoofer spielt kontrolliert und macht ordentlich Druck, den Satelliten attestiert man „impulsive, klare und detaillierte“ Ergebnisse. Wer die Boxen per USB mit dem Rechner verbindet, der kann sein Mikrofon an der Kabelfernbedienung anschließen. Entscheidet man sich für den Anschluss via Cinch, dann fällt die Mikrofon-Unterstützung weg. Pluspunkte gibt es für Design und Verarbeitung des C 200. Als eher „nervig“ bezeichnet man die Tatsache, dass die Boxenkabel nicht im Lieferumfang inbegriffen sind. Mit einer Note von 1,6 reicht es dennoch zum Testsieg.

Mit einer Gesamtnote von 2,1 landet das Logitech Z-523 auf dem zweiten Platz. Der Mix aus mattschwarzem Subwoofer und glänzend lackierten Satellitenboxen ist gewöhnungsbedürftig, akustisch kann das Set aber durchaus überzeugen – wenngleich man die Bassbalance je nach Signalquelle häufig nachregeln muss. Das passiert über einen Drehregler am rechten Lautsprecher, eine Kabelfernbedienung hat das System leider nicht zu bieten. Verzichten muss man außerdem auf einen Mikrofoneingang. Obendrein wurde der Kopfhöreranschluss auf der Rückseite des Subwoofers verbaut und ist damit nur schwer zu erreichen. Trotz dieser leichten Mängel im täglichen Einsatz bot das Set eine passable Vorstellung.

Das günstigste Modell kommt von Speedlink und wird mit 2,3 bewertet. Mit 34 Zentimetern in der Höhe und 33 Zentimetern in der Breite ist der Subwoofer des NX 2.1 recht kompakt. Im direkten Vergleich wirken die 18 Zentimeter hohen Satelliten fast schon üppig. Die Lautstärke wird über eine Kabelfernbedienung reguliert, hier schließt man außerdem Mikrofon und Kopfhörer an. Wer den Klang verändern will, der muss – etwas umständlich - an die Rückseite des Subwoofers greifen. Eben jener spielt zwar druckvoll, dabei allerdings nicht so präzise wie der Tieftöner des Testsiegers. Etwas „blechern“ fand man außerdem den Klang der Satelliten.

Kunden, die ihrer Lautsprecher häufig nutzen, sollten zum Set von Teufel greifen. Wer nicht ganz so anspruchsvoll ist und nur gelegentlich Musik hört, der wird auch mit der preiswerten Konkurrenz glücklich.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Autor: Jens