Aktive Subwoofer: Die hohe Kunst der tiefen Töne

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Wie werden Subwoofer getestet?

Bowers & Wilkins DB4S mit App-Steuerung Kommt nicht billig, dafür mit XLR-Buchsen und komfortabler App-Steuerung: der Bowers & Wilkins DB4S. (Bildquelle: bowers-wilkins.de)

Subwoofer, ob nun passiv oder aktiv, greifen tief in den Frequenzkeller – und manchmal daneben. Denn im Bassbereich kommt es nicht allein auf Tiefe, Druck oder Kraft, sondern auch auf Dinge wie Impulstreue, Timing und Klangfarbe an. All diese Klangeigenschaften lassen Tester in ihre Bewertung einfließen. Berücksichtigt werden außerdem Verarbeitung und Handhabung der Bassboxen, die Sie bisweilen sogar mit einer eigens programmierten App für Smartphone und Tablet steuern können. Nicht zuletzt geht es um die Ausstattung: Nimmt der Subwoofer die Signale vom AV-Receiver bzw. vom Verstärker ausschließlich per Cinch oder auch per XLR entgegen? Lässt sich die Phase, falls überhaupt ein Regler für die Phase vorhanden ist, stufenlos oder nur schrittweise einstellen?

Wozu brauche ich überhaupt einen Subwoofer?

Keine andere Komponente Ihrer HiFi-Anlage ist klangentscheidender als die Lautsprecher. Das gilt in gewisser Weise auch für Subwoofer, also für Lautsprecher, die sich den tiefen Tönen und mithin einem Frequenzbereich verschrieben haben, den die meisten Regallautsprecher und viele Standboxen überhaupt nicht darstellen können. Doch nicht nur Heimkinofans, die Donnergrollen, Kanonenschläge und Sauriergebrüll tief in der Magengrube spüren wollen, profitieren von den Bassspezialisten. Auch in Musikstücken fast aller Genres werden Frequenzen unterhalb von 50 Hertz bedient. Hinzu kommt: Subwoofer entlasten die restlichen Boxen im Set, die dann in ihren Bereichen ungestörter aufspielen. Klanglich können Subwoofer Ihre Anlage also ein gutes Stück nach vorne bringen.

Kernige Kraftwerke: Bestenliste von Subwoofern mit sehr hoher Ausgangsleistung

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 SVS PB16-Ultra Sehr gut(1,0)
2 SVS SB16-Ultra Sehr gut(1,0)
3 SVS PB-4000 Sehr gut(1,0)

Echte Tiefgänger: Top 3 der aktiven Subwoofer mit besonders tiefer Grenzfrequenz

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Bowers & Wilkins DB4S Sehr gut(1,0)
2 Bowers & Wilkins DB3D Sehr gut(1,0)
3 Magnat New Omega 380 Gut(2,1)

Wo liegt der Unterschied zwischen aktiven und passiven Subwoofern?

Aktiver Subwoofer Nubert nuLine AW-1100 Klassische Drehregler bietet der Nubert nuLine AW-1100 nicht, stattdessen liegt eine Fernbedienung bei. (Bildquelle: nubert.de)

Für passive Subwoofer, die im HiFi- und Heimkinobereich fast komplett vom Markt verschwunden sind, brauchen Sie einen Leistungsverstärker. Bei aktiven Subwoofern ist der Verstärker samt elektronischer Frequenzweiche in der Box integriert. Audio-Signale gelangen per Cinch oder XLR, seltener über normale Lautsprecherklemmen oder drahtlos per Funk zum Subwoofer, der oft, aber nicht immer, High-Level-Ausgänge zum Anschluss der Satelliten bereithält. Ergänzt werden diese Anschlüsse um die unerlässliche Buchse zur Stromversorgung und um Regler für Lautstärke, Trennfrequenz und Phase. Mit den Reglern (oder einer Fernbedienung bzw. per App) können Sie den Klang an die räumlichen Gegebenheiten, an die übrigen Lautsprecher und an persönliche Hörgewohnheiten anpassen.

Autor: Jens