2.1-PC-Lautsprecher: Stereosound mit Biss

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Bose Companion 5PC-Boxen verwandeln den Computer in eine kleine HiFi-Anlage. Interessant sind vor allem 2.1-Systeme bestehend aus Lautsprecher-Duo und Sub. Sie liefern Stereosound samt kräftiger Bassnote, entsprechend knackig klingen Songs, Games und Videos.

Die Lautsprecher der meisten Monitore und Notebooks sind nicht wirklich gut. Mehr noch: Oft ist der Sound dünn, blechern und fast schon eine Qual. Ein PC-Boxenset lohnt sich deshalb grundsätzlich immer. 2.1-Systeme sind dabei so aufgebaut, dass sich mehrere Komponenten den Job teilen. Heißt: Um hohe und mittlere Töne kümmern sich die Lautsprecher, um tiefe Frequenzen ausschließlich der Sub. Positive Konsequenz ist ein detailliertes und klares Soundbild mit Biss. Die generelle Klangqualität indes steigt tendenziell mit den Konditionen, wobei man heute in allen Preis-Segmenten eine große Auswahl hat. Unterscheiden lassen sich die Sets zu guter Letzt vor allem anhand dreier Kriterien: Aufbau, Funktionalität und Anschlusskonzept.

Typen und Technik

Die meisten 2.1-PC-Systeme bestehen aus zwei Speakern und einem separaten Subwoofer. Die Speaker platziert man rechts und links neben dem PC, während für den Tieftöner keine klare „Regel“ existiert. Einige User stellen den Sub in direkter Nähe zu den Speakern auf (etwa unter oder auf dem Schreibtisch), andere nutzen lieber eine der Raumecken. Die Position hat dabei Einfluss auf das Klangbild – man muss folglich einfach etwas experimentieren. Wer für drei Boxen nicht genug Platz hat oder es grundsätzlich kompakter mag, kann sich alternativ für ein Set mit integriertem Sub entscheiden. Hier stecken alle Bausteine – also die zwei Lautsprecher und der Tieftöner – in einem meist rechteckigen Einzel-Gehäuse. Wichtig dabei: Der Sound solcher Systeme ist oft durchaus solide, erreicht in aller Regel aber nicht die Qualität eines Sets mit separatem Sub. Unabhängig davon setzen viele Systeme auf Breitbandspeaker, aber auch Lautsprecher mit mehreren Treibern für unterschiedliche Frequenzen (Mehrweg-Boxen) sind am Markt erhältlich. Letztere versprechen dabei ein Soundbild mit mehr Detailtiefe – zumindest auf dem Papier.

Größe, Funktionen und Preise

Ebenfalls von Bedeutung ist die Größe der Bausteine. Die Auswahl reicht von handlichen Mini-Speakern über mittelgroße Kompaktboxen bis hin zu richtigen Regallautsprechern, zudem gibt es natürlich sowohl kleinere Subs als auch Tieftöner, die viel Platz benötigen. Dabei ist „größer“ nicht identisch mit „besserem Sound“. Im Gegenteil: Viele Sets, die ob ihrer handlichen Bauform kaum auffallen, klingen hervorragend – etwa von Bose. Im Idealfall testet man das System vor dem Kauf deshalb erst einmal aus. Auf funktionaler Ebene indes ist wichtig, dass Optionen zur Klangeinstellung bereitstehen. Dazu zählen separate Regler für hohe und mittlere Frequenzen und für die Stärke des Subwoofers, zudem gibt es auch bei den Reglern selbst Qualitätsunterschiede. Bei guten Sets ewta sind die Regelstufen fein, bei weniger guten eher grob. Ebenfalls positiv in puncto Bedienkomfort sind eine Stummschaltunktion und ein separater Pegelregler, der Anschluss an den PC wiederum läuft bevorzugt über Klinke oder Stereo-Cinch. Abgerundet wird die Ausstattung im Idealfall schließlich von weiteren Anschlüssen, darunter zusätzliche Audioeingänge, ein Kopfhörerport oder eine USB-Slot mit Ladefunktion.

Autor: Stefan