Kopfhörer: Gute In-Ear-Hörer müssen nicht teuer sein

  • Gefiltert nach:
  • Gut muss nicht teuer sein
  • Alle Filter aufheben

Top-Test 10 In-Ear-KopfhörerOb nun mit dem MP3-Player oder über das Mobiltelefon: In-Ear-Kopfhörer sind für viele die beste Lösung, wenn es darum geht, Musik mobil zu genießen. Dank ihrer baulich bedingten Nähe zum Trommelfell bieten die Lautsprecher beste Chancen auf einen ausgezeichneten Klang. Überdies sind sie natürlich sehr praktisch, weil besonders kompakt und leicht. Für die Zeitschrift „Stereoplay“ war das Grund genug, zehn neue In-Ear-Kopfhörer genauer unter die Lupe zu nehmen. Fazit: Qualität muss nicht immer teuer sein.

Das günstigste Gerät, der Denon AH C 252, ist zugleich eines der Highlights im Test. Für nur 30 Euro erhält man hohen Tragekomfort und einen Klang, der auch die kritische Redaktion überzeugen konnte. Der Unterschied zum 70 Euro teureren Bruder, dem AH C 55 1, war kaum zu hören. Das einzige Gerät, dessen Audioeigenschaften mit „Spitzenklasse“ bewertet wurden und damit ein weiteres Highlight und Sieger im Test, ist der Ultimate Ears Super Fi 4, erhältlich für rund 90 Euro. Hier konnte auch der gut 200 Euro teurere MDR EX 700 LP von Sony nicht mithalten. Weil das Berühren des Kabels bei In-Ear-Kopfhörern oft zu Störgeräuschen führt, hat man sich beim MDR AS 100 W, ebenfalls ein Modell von Sony, dafür entschieden, den Kopfhörer mit einem Bügel aus Aluminium zu versehen. Stereoplay konnte aber weder eine Verbesserung des Tragekomforts, noch eine Vermeidung der Störgeräusche feststellen.

Oft ist der Preis ein Indikator für die Qualität eines Produktes. Allerdings nicht zwingend. Das beweist vor allem das Modell von Denon. Der Testsieger von Ultimate ist zwar etwas teurer, er liefert bei einem noch als moderat zu bezeichnenden Preis aber auch ein wirklich ausgezeichnete Ergebnis. Wer das Tragegefühl eines In-Ear-Kopfhörers nicht als unangenehm empfindet, für den sollte hier etwas dabei sein.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier

Autor: Jens