Die Gelegenheit, wieder dem Vergnügen des Tiefschneefahrens zu frönen, rückt mit jedem Tag immer näher. Die Zeitschrift „planetSnow“ hat deshalb rechtzeitig vor der Saison 2008/2009 fünfzehn Feeerider getestet. Unter ihnen stellten sich fünf Skier als absolute „Tipps“ heraus: Fischer Sport Wattea 101, K2 Apache Coomba, Nordica Supercharger Blower, Scott Sports Pure sowie der Völkl Katana. Außerdem testete die Zeitschrift einige der derzeit schwer angesagten „Rocker“-Skier.
Die fünf mit der Auszeichnung „Tipp 2008/2009“ versehenen Skier zählen alle insgesamt zu den Allroundern unter den Freeridern. Besonders der Scott Pure sowie der K 2 Apache schonen die Oberschenkel ihrer Fahrer. Sie machen in allen Lagen eine gute Figur und können schlichtweg alles – egal ob Couloirs, Bruchharsch oder Toureneinsatz. Nicht mit dem Tipp ausgezeichnet, aber trotzdem empfehlenswert ist außerdem noch der Salomon Czar 182, der sich sowohl im Powder wie auch bei langsamer Fahrt leicht drehen lässt.
Eine eher sportlichere Linie beziehungsweise ein sportlicherer Stil fährt sich dagegen besser mit dem Fischer Watea 101, dem Nordica Supercharger und dem Katana von Völkl. Wegen seiner Länge von 1,91 Meter dürfte dabei das Fischer-Modell nur etwas für versierte Freeride sein, doch die wiederum kommen bei ihm voll auf ihre Kosten: Tempofest und ausgewogen, laut „planetSnow“ ein Traumski. Perfekt zu kontrollieren wiederum war der Katana. Der perfekt ausbalancierte Ski zähle, so die Tester, zu den besten Freerideskiern der anstehenden Saison.
Schwer im Kommen sind auch die extrabreiten Rocker-Ski. Ihr Kennzeichen: Sie sind von vorne bis hinten aufgebogen und in der Mitte oft breiter als an den Enden. Ihre Fahreigenschaften ähneln denen eines Surfbrettes und „schwimmen“ vor allem im tiefen Neuschnee optimal obenauf – allesamt also Kandidaten für die „ganz fetten Powdertage“ („planetSnow), während sie auf einem harten Untergrund gern an Bodenkontakt verlieren und deswegen unruhig werden.
„planetSnow“ hat die extremsten „Rocker“ getestet. Dabei präsentierten sich der K2 Hell Bent sowie der Black Diamond Megawatt als perfekte Freerider, mit denen sich sowohl Turns im Powder als auch Treeski-Aktionen oder Big-Mountains-Runs optimal ausführen ließen – ohne dass man dafür extra ein Freeride-Experte sein muss. Der Rossignol S7BC sowie der Völkl Chop Stick dagegen werden bei New Scholl Freeridern auf begeisterten Zuspruch stoßen. Sprünge, Drehungen, Vorwärts- wie Rückwärtsfahrten – alles ist mit ihnen drin, nur zum Big-Mountain-Einsatz sollte man sie eher nicht zwingen.
Die Testergebnisse aller fünfzehn Freeride-Modelle können Sie hier nachlesen.