Ski: Damen-Freerider - Fast die Hälfte mit Auszeichnung

Fast die Hälfte aller Testkandidaten, nämlich genau fünf von 11 Modellen, erhielten beie einem Test der Zeitschrift „Snow“ die Höchstbewertung von Fünf Sternen plus VIP-Auszeichnung (Very Important Product). Und insgesamt neun Modelle erhielten Fünf Sterne. Deutlicher konnte die Tesfahrerinnen ihre Begeisterung über die neue Generation von Freerider-Skier für Damen nicht ausdrücken können. Die Modelle überzeugten auf breiter Flur.

Damen-Freerdider der Saison 2008/2009 sind weiß Gott keine „rosafarbenen Downgrades“ von Unisex-Modellen, wie „Snow“ süffisant anmerkt. Die Skier sind optimal auf die weibliche Anatomie zugeschnitten und kommen auch dem Fahrverhalten von Frauen näher. Sie sind insgesamt leichter und benötigen weniger Kraftaufwand. Ein weiteres Kennzeichen der Freerider für Damen besteht auch darin, dass sie gelände- und pistentauglich zugleich sind.

Kein Wunder also, dass gleich neun Modelle von den Testfahrerinnen mit der Fünf-Sterne-Bewertung belohnt wurden. Unter ihnen erhielten wiederum fünf Skier die VIP-Auszeichnung. Je nach Anforderungsprofil, sind sie für unterschiedliche Fahrerinnen geeignet. An Einsteigerinnen in das Freeride-Vergnügen richten sich beispielsweise der Head Sweet One sowie der K2 T-Nine Tough Luv. Beide Skier sind sehr stabil und laufruhig und haben auch Allrounder-Qualitäten. Zu den Einsteigerski ohne VIP-Auszeichnung zählt „Snow“ außerdem noch den G3 Viva, den Line Skis Celebrity sowie den Salomon Lady.

An tempofeste Riderinnen wiederum werden ihre Freude, so „Snow“, mit dem geschwindigkeitsverliebten Blizzard Sport Titan Cronus IQ und mit dem tempofesten Rossignol Scratch Girl BC haben – beides VIP-Skier. Letztere gebe sich auch auf der Piste „flink und geschmeidig“ und sei präzise zu steuern. Die besten Pisten-Qualitäten legten jedoch der Atomic Nomad Crimson (VIP) und der bereits erwähnte Head Sweet One an den Tag. Der Head glänzte vor allem mit einem starken Kantengriff und Tempofestigkeit und wird von „Snow“ insgesamt als „Freeride-Allrounder“ eingestuft. Aber auch der Atomic präsentierte sich sehr griffig auf der Piste und bot ein ausgezeichnetes Handling.

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee fordern dagegen schließlich die für Powder-Abenteuer ausgelegten Dynastar Exclusive Legend Powder (Fünf Sterne) und der Black Diamond Joule (Vier Sterne). Ersterer laut „Snow“ ein typischer „genuss-Freerider“, der auch für die Piste taugt, letztere trumpft mit einer Mittenbreite von 95 Millimeter und dem damit verbundenen großen Auftrieb logischerweise im Tiefschnee auf.

Die Testfazits aller Freerider erhalten Sie im Überblick hier.