Kanus: Seetaugliche Modelle im Vergleich - Perception Essense 16 drehte nicht ab

seekajaks-im-testDie Redakteure der Zeitschrift ''KANU-Magazin'' haben salzwassertaugliche Seekajaks getestet. Besonderen Wert haben sie dabei darauf gelegt, festzustellen, wie stark sich die Modelle bei Seitenwind in die Windrichtung verdrehen. Je weniger sie das tun, umso mehr schonen sie die Kräfte des Fahrers und umso schneller sind sie. Testsieger Perception Essence 16 wurde vom Wind höchstens parallel auf dem Wasser verschoben.

Das Seekajak Perception Essence 16 weist einen Sitz auf, der von der Bootsmitte aus ein kleines Stück nach hinten verschoben ist. Dadurch wird jede Drehbewegung Richtung Wind vermieden. Das Boot besitzt keinen Skeg, aber einen durchgehenden V-Boden. Er sorgte dafür, dass das Essence 16 sehr leicht, schnell und präzise in der Spur fuhr. Das Cockpit erwies sich als sehr geräumig und der Fahrer konnte eine komfortable Sitzposition einnehmen. Zudem ging der Ein- und Ausstieg schnell vonstatten. Auch die Ausstattung und Verarbeitung des Testsieger waren ''tadellos'', so der Testredakteur. Nur die Mulde für den Kompass befindet sich so weit vom Fahrer entfernt, dass dieser kaum die Nadel erkennen dürfte. Beinahe ebenso gut wie der Testsieger schnitt das Wilderness Zephyr 160 ab. Es erhielt sogar eine bessere Preis-Leistungsnote als das Essence 16 und kostet um die 1.500 Euro. Dieses ''vielseitige'' Kajak glitt besonders agil über das Wasser und brachte dem Tester ''viel Fahrspaß''. Obwohl das Zephyr recht lang ist, lief es leicht und spurtgerteu. Vom Wind konnte es kaum in der Richtung verdreht werden. Besonders gefallen hat den Testern der Sitz im Kajak: Er ist in drei Stufen verstellbar und unterstützt die Oberschenkel. Er sei einer der besten Sitze, die derzeit auf dem Markt zu finden seien, lautet die Einschätzung. Besonders gut geeignet für Kinder oder kleinere Erwachsene ist das kleinste Kajak in diesem Test, das Current Designs Suka. Es ist besonders schmal gebaut und aus Laminat, wodurch diese Personengruppen einen Vorteil erhalten: Das Kajak bewegt sich leichter und schneller und auch mit weniger Muskelkraft holt man die ''schnellen'' Kajaks ein. In die Kurven legte sich das Suka ''spielend'' leicht. Das Kajak besitzt eine ausfahrbare Heckflosse, wodurch es gut in der Spur lag. Zudem war es ''erstklassig verarbeitet'' und wird mit einer umfangreichen Ausstattung angeboten. Besonderes Lob erhielten auch die praktischen Ladeluken des Sukas.

Hier finden Sie alle Seekajaks in einer Übersicht, die das jeweilige Testergebnis anzeigt.