Produktwissen und weitere Tests
Interpretierte Erfahrungen Beat 11/2011 - Als Engineer für Frank Farian war Tobias Freund für kommerzielle Hit-Produktionen von Milli Vanilli und La Bouche mitverantwortlich, als Produzent konfrontiert er Hörer mit einem ebenso dynamischen wie kargen Sound. Freund hat genaue Vorstellungen über das Zusammenspiel von Maschinen, schätzt den inneren Groove seiner Rhythm Machines und den puren Klang einer Kick-Drum. Beat besuchte ihn in seinem Berliner Studio und sprach über die Zeit mit Farian, sein erstes Solo-Album als tobias, sowie seine Produktions-Philosophie.
Industrielle Klangkunst Beat 11/2011 - Dass das Berghain vielen als der beste Club der Welt gilt, ist nicht nur auf seine Architektur und Residents zurückzuführen: Riesige Boxentürme sorgen auf dem Floor für einen Sound, der in Rohheit und Transparenz seinesgleichen sucht. Verantwortlich dafür zeichnen Klangexperten, die ebenso eigenwillig wie das Club-Management sind – und denen ein guter Sound eine wahre Herzensangelegenheit ist.
Unersättlicher Tausendsassa Beat 10/2011 - Der Owl-City-Hit ‚Fireflies‘ war voriges Jahr nicht aus dem Radio wegzudenken – gelegentlich sehr zum Leidwesen derer, die sich von seiner demonstrativ guten Laune angegriffen fühlten. Auf ‚All Things Bright and Beautiful‘, dem zweiten Album des Projekts, ist von dieser Energie nicht nur rein gar nichts verloren gegangen. Der dahinter stehende Adam Young hat sie außerdem in noch packendere Songs gegossen. Es wird immer schwieriger, diese Band nicht zu mögen.
DJ-Interview: Marcel Fengler Beat 11/2011 - Seine langen, stilübergreifenden Sets im Berghain haben ihn bekannt gemacht, doch Marcel Fengler ist nicht nur ein Mann für die späte Stunde. Auf seinem Studio Mix ‚Berghain 05‘ beweist er ein Händchen für intimes Storytelling, das den Hörer ganz persönlich anspricht. Tobias Fischer sprach mit Fengler über Trackauswahl, Effektbearbeitung – und das Geheimnis, das Fass zum Überlaufen zu bringen.
Die ultimative musikalische Symbiose Beat 9/2011 - Seitdem er als Produzent auf den Plan trat, sucht Pheek nach einem Sound, der experimentell und abgefahren zugleich ist und auch bei 122 bpm die Party rockt. Auf Alben wie ‚En Légère Suspension‘ und in seinen explosiven Live-Performances ist ihm das immer wieder gelungen. Und dennoch gibt es auch Phasen des Zweifels. Ein Gespräch mit einem Künstler, der sich nur ungern wiederholt.
Ein glückliches kleines Audio-Nest Beat 9/2011 - Bei Ambient ging es stets darum, dass Musik und Umgebung eins werden. Das nimmt Michael Cottone von The Green Kingdom sehr wörtlich. Seine Musik baut mit klanglichen Mitteln Wälder und Auen nach, in die man als Hörer ganz tief eintauchen kann. Dabei sucht Cottone nicht nach Perfektion, sondern betont das Hausgemachte.
Internationale Eiszeit Beat 9/2011 - Der Creed-Finest-Club in Karlsruhe wird von einer frostigen Optik dominiert, von Edelstahlkonstruktionen, klaren Linien und Elementarfarben. Doch wurde die kalte Fassade von einem Duo gestaltet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre Stadt um ein Stückchen gelebte Leidenschaft zu bereichern. Dabei sind sie auf der ganzen Welt fündig geworden.
Öl ins Feuer Beat 9/2011 - The Prodigy schienen angezählt und zu einer blassen Kopie ihrer selbst verkommen. Ihr Frontmann, Liam Howlett: ausgebrannt, verunsichert, leer. – Das Studio Album ‚Invaders Must Die‘ markierte die Wende, die Live-DVD/CD ‚World's On Fire‘ nun den Triumph: Im zweiten Jahrzehnt ihrer unwahrscheinlichen Karriere ist die kontroverse Band auf dem Höhepunkt angekommen.
Loud in Africa! Beat 6/2011 - Rhythmen statt Fotos, Sounds statt Souvenirs: Der Hamburger Multi-Instrumentalist Sven Kacirek kehrte von seinem Kenia-Aufenthalt mit einigen üppig gefüllten SD-Speicherkarten voller Field-Recordings und Musikaufnahmen zurück, um diese im heimischen Studio zu einem atmosphärischen Fundament seines neuen Albums zu gießen: Willkommen zu den ‚Kenya Sessions‘. Die Zeitschrift Beat (6/2011) berichtet auf diesen 2 Seiten über Sven Kacirek, der sich auf die Suche nach der traditionellen kenianischen Musik begab, um daraus neue Sounds zu entwickeln.
Ode an den Underground Beat 4/2011 - Manche sehen die Unterteilung in Mainstream und Underground inzwischen als überkommen an. Der IDM-Produzent Lucidstatic aus Alaska gehört nicht dazu. Für ihn sind die beiden Begriffe keine leeren Worthülsen, sondern Bezeichnungen für sehr reale und sich feindlich gegenüberstehende Lager. Um seinen Vorstellungen Gewicht zu verleihen, hat er gerade die Crème de la Crème der experimentellen Elektronik zu einem funkensprühenden Gipfeltreffen eingeladen. Das Ergebnis ist eine Art globale Landkarte unangepasster Kreativgeister. Beat führt in Ausgabe 4/2011 ein Interview mit dem Elektro-Musiker Lucidstatic.
Lauter, lauter - leiser, leiser Music & PC 3/2010 - Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen oder die Entwicklung in diesem Bereich sogar aktiv verfolgt. Es geht um den sogenannten Loudness War und die Pleasurize Music Foundation, die sich seit Anfang 2009 für ein Ende dieses Lautheits-Wahns einsetzt. Ein Jahr nach unserem ersten Artikel über Friedemann Tischmeyer und die Pleasurize Music Foundation wollten wir wissen, was sich seit der Gründung getan hat. Music & PC berichtet in Ausgabe 3/2010 über die Auswirkungen des Loudness War, was sich nach einem Jahr in dieser Sache ergeben hat und sprach mit Friedmann Tischmeyer von der Pleasurize Music Foundation.
DMX-Steuerung für konventionelles Licht Beat 4/2011 - Fast alle Lichteffekte und Geräte in der Veranstaltungsbranche bieten heutzutage die Möglichkeit, via DMX angesteuert zu werden. Beat erklärt, wie diese Steuerungen funktionieren und was man beachten muss. Beat erklärt in Ausgabe 4/2011 wie DMX-Beleuchtungssteuerungen funktionieren und gibt Tipps zum fachgerechten Umgang mit ihnen.
Musikverträge: Der Bandvertrag Beat 5/2011 - ‚Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.‘ – Was schon Schiller recht war, kann im heutigen schnelllebigen Musikgeschäft eigentlich nur billig sein. Im fünften Teil der „Recht & Musik“-Serie befasst sich die Zeitschrift Beat (5/2011) auf 2 Seiten mit dem Bandvertrag.
Quer durch Raum und Zeit Beat 2/2011 - Die Impulsantwort eines Raumes aufzunehmen, erscheint zunächst relativ kompliziert. Werden aber einige wichtige Details beachtet und die korrekte Vorgehensweise eingehalten, steht der digitalen Konservierung des akustischen Fingerabdruckes nichts im Wege. Einer zum Konzertsaal umfunktionierten Klosterscheune aus dem frühen Mittelalter im ländlichen Brandenburg entlockten wir mittels Stereo-Mikrofonierung die begehrten Reflexionen. Beat erklärt die einzelnen Schritte. Beat erklärt in Ausgabe 2/2011 mit einer bebilderten Anleitung, wie man die Impulsantwort im Musikstudio aufnehmen kann.
‚Jede verdammte Band auf diesem Planeten‘ Beat 4/2011 - MySpace hat ein Stückchen Musikgeschichte mitgeschrieben. Doch nach einer Reihe fragwürdiger Entscheidungen und Fehleinschätzungen scheint das ehemals größte soziale Netzwerk der Welt nun dem Untergang geweiht. Das sind schlechte Nachrichten für viele Bands, die über die Plattform ein dichtes Netzwerk aus Kontakten aufgebaut und gewinnbringend für sich eingesetzt haben. Doch auch wenn die guten Zeiten wohl endgültig der Vergangenheit angehören: Aus den Fehlern lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen. Beat zieht in Ausgabe 4/2011 eine Lehre aus dem Scheitern des sozialen Netzwerkes MySpace als Werkzeug zur Band-Promotion.
Pressetext verfassen Beat 2/2011 - Das Verfassen eines stilgerechten Pressetextes ist eine der grundlegendsten Aktivitäten, um die eigene Musik ins rechte Licht zu rücken. Trotzdem erweist sich gerade dieser Teil der eigenen Marketing-Kampagne oft als der schwerste. Unser Workshop gibt Hinweise an die Hand, worauf es zu achten gilt, nach welchen Kriterien man vorgeht – und wie man ganz konkret zu einem ansprechenden Ergebnis gelangt. Beat erklärt in Ausgabe 2/2011 auf zwei Seiten, wie man einen Pressetext zur Promotion einer Band erstellt und worauf man dabei achten muss.
Hacker-Trick Computer Bild 11/2009 - Smith“ hatte 2005 einen besonders rabiaten Kopierschutz („Root-Kit“), der einige Spiele und Brennprogramme zum Absturz brachte. Kopierschutz für Musik am Ende Die Musikindustrie wollte lange Zeit mit rigiden Methoden das Kopieren verhindern, geschafft hat sie das nie. Zudem mussten sich ehrliche Kunden mit etlichen Problemen herumschlagen: n Kopiergeschützte Musik-CDs: Gekaufte CDs liefen nicht auf allen
Berühmt wie Vito Corleone Beat 11/2011 - Schon beim ersten Hördurchlauf wird klar, dass das Trio keine Berührungsängste mit Adjektiven wie „radiofreundlich“ oder „eingängig“ kennt. Eher im Gegenteil scheint man sich mit der eigenen Musik ganz gezielt in die Gehörgänge bohren zu wollen: Die Erkennungsmerkmale der Swedish House Mafia sind ihre geradezu aufdringlich-penetranten Hooks und eine hämmernde Hochglanz-Produktion, bei der die Regler stets auf zehn
Coldplay Audio Video Foto Bild 1/2012 - Platz eins der Charts schoss. Und nun? Mit „Mylo Xyloto“ versuchen Coldplay, es musikalisch allen recht zu machen. Vom Club ins Stadion Mit den melancholischen, Gitarren-betonten Songs ihres Debüts „Parachutes“ hat die Musik von Coldplay nur noch wenig gemein. Die Band ist mit ihren klanglich exzellenten Breitwand-Pophymnen etwas austauschbar geworden und voll im Pop-Mainstream angekommen. Deutlichstes Indiz: das leider belanglose Duett „Princess Of
Mehr Qualität beim Rippen Macwelt 3/2012 - sehr hohe Ansprüche an die Qualität stellt und dabei im Dunstkreis von iTunes, iPhone und Apple TV bleibt, trifft beim Rippen mit Apple Lossless trotzdem die beste Wahl. Damit den iPhones und iPods mit wenig Speicher nicht gleich die Luft ausgeht, lässt sich Musik beim Abgleich mit iTunes automatisch in AAC mit 128 KBit/s umwandeln. Bei Umgebungsgeräuschen und durchschnittlichen Kopfhörern reicht das für unterwegs locker aus. Qualität verbessern Zu den jüngsten Gerüchten gehört,
22 Tipps für Techno Beat 11/2011 - Der Beat steht, die Ideen für den neuen Track haben Sie schon im Kopf, aber das Gesamtbild ist noch nicht stimmig? Das vorhandene Material erzählt keine Geschichte, und auch qualitativ ist einiges mehr herauszuholen? Aber wie? – Beat schafft Abhilfe, verrät bewährte Produzenten-Tricks zum Aufmotzen von Techno- oder Minimal-Tracks und ebnet in 22 Schritten den Weg zum Club-Brett.
Entspannte Bescheidenheit Beat 7-8/2011 - Mit ‚Way Back Home‘ hat Vodafone erneut einen kongenialen Soundtrack für die aktuelle Werbekampagne aufgetan. Hinter dem hymnischen Song steckt mit den Bag Raiders ein Projekt, das bislang eher für ein eindeutiges Bekenntnis zur Club-Kultur stand. Mit dem Umbruch sind ganz klar große Ambitionen verknüpft – ohne dass sich die Australier dabei jemals zu ernst nehmen. In Ausgabe 7-8/2011 der Beat wird das Musiker-Duo Bag Raiders vorgestellt.
Genialer Mangel an Talent Beat 6/2011 - Das neue, unter dem Projektnamen K-S.H.E aufgenommen Album von Terre Thaemlitz, ist eigentlich ein altes: ‚Routes not Roots‘ ist der Vorgänger des Überraschungserfolgs ‚Midtown 120 Blues‘ und wurde bereits 2004 produziert. Dennoch hat erst der Erfolg der letzten beiden Jahre die Tiefe und thematische Spannung von Thaemlitz’ Werk ins öffentliche Bewusstsein gerückt – mitsamt aller damit verbundenen Kontroversen. Die Zeitschrift Beat (6/2011) spricht in diesem 3-seitigen Artikel mit Terre Thaemlitz über sein Projekt K-S.H.E., über Avantgarde-Brillianz und DJ vs. Produzent.
Ein weites Feld Beat 6/2011 - Jeder Mensch braucht ein Ziel im Leben. Der Field Recorder Luís Antero hat seines gefunden: Er will zwei ausgedehnte ländliche Gegenden in Portugal akustisch dokumentieren, ihre Seele einfangen und die Geschichten ihrer Bewohner erzählen. Es ist ein geradezu einschüchternd großes Projekt. Doch mit siebzehn Veröffentlichungen in den letzten drei Jahren kommt Antero der Fertigstellung jeden Tag einen Schritt näher – und sieht inzwischen sogar politische Relevanz in seiner Arbeit. Auf 3 Seiten veröffentlicht die Zeitschrift Beat (6/2011) ein Netaudio-Porträt von Luís Antero.
Vincenzo Ragone Beat 6/2011 - Vincenzos Discographie reicht zurück bis in das Jahr 1995, in dem er seine erste Duftmarke auf Steve Bugs Label ‚Raw Elements‘ hinterlassen durfte. Neben seinen eigenen Werken auf ‚Dessous Recordings‘, ‚Moonharbour‘, oder ‚Was not Was‘ erwarb er sich auch als Remixer international einen Namen. Boris Pipiorke-Arndt sprach mit Vincenzo Ragone über den Start seiner Laufbahn, sein Album und die Arbeit im Studio. Im DJ-Interview sprach die Zeitschrift Beat (6/2011) mit Vincenzo Ragone über seinen Werdegang und seine Arbeit.
Schutz des Bandnamens Beat 4/2011 - oder: Warum darf ich Babywindeln nicht ‚Rammstein‘ nennen? Im vierten Teil der Rechte-Serie in Ausgabe 4/2011 der Beat wird über rechtliche Aspekte in Bezug auf Bandnamen berichtet.
‚Kein BILD-Zeitungs-Film‘ Beat 4/2011 - Für Paul Kalkbrenner gilt: Nach dem Film ist vor dem Film. Während ‚Berlin Calling‘ noch immer Lobeshymnen einfährt, erscheint mit ‚2010 – A live Documentary‘ nun bereits die DVD zur anschließenden Tournee. In der Kombination aus einem einstündigen Blick hinter die Kulissen und zehn prägnanten Live-Mitschnitten aus zehn verschiedenen Clubs bringt die Veröffentlichung Stimmung und Motivationen der Auftritte kongenial auf den Punkt. Was natürlich Kritiker nicht davon abhielt, bereits im Vorfeld zu bemängeln, es gehe hier ausschließlich um Profitmaximierung. Ein Gespräch mit den Machern. Beat führt in Ausgabe 4/2011 ein Interview mit den Machern des Films „2010 - A live Documentary“.
Mixdown Beat 4/2011 - ‚We’ll fix it in the mix.‘ – von allen Rock’n’Roll-Lügen ist das sicherlich die bekannteste. Denn mit Equalizer, Kompressor und Co. kann man zwar einige Recording-Fehler ausbügeln, aber aus einem schlechten Track bestimmt keinen Hit machen. Bei aller Mystik um den finalen Schliff am eigenen Song: In diesem Spezial spricht Beat Klartext – und gibt konkrete Orientierung, Tipps und Hardware-Empfehlungen im Auf und Ab von Frequenz und Dynamik. Beat gibt in Ausgabe 4/2011 auf acht Seiten Tipps zur Nachbearbeitung von Tonaufnahmen mit Equalizer, Kompressor und weiteren Bearbeitungswerkzeugen.
Der (un)geklickte Musiker Music & PC 2/2010 - ‚Künstlerselbstvermarktung‘ scheint der Trendbegriff einer ganz neuen Musiker-Generation zu sein. Doch wie kommt es eigentlich, dass es immer mehr Künstler gibt, die ihre Karriere im Alleingang bestreiten? Welche Möglichkeiten hat man als Band auch ohne großes Marketingbudget? Wie können die unüberschaubaren Möglichkeiten und das Potential des Web 2.0 von Künstlern genutzt werden. In diesem Ratgeber befasst sich Music & PC mit dem Thema der Vermarktung von Musikern und Bands, die auch ohne großes Budget sich selbst vermarkten möchten. Was man dazu benötigt und welche Dinge man dabei zu beachten hat, kann man auf diesen 3 Seiten nachlesen.
Personal Songwriting Music & PC 2/2010 - Personal Songwriting, was ist das eigentlich? Der Beruf des Songwriters scheint per se eine bestimmte Form der Selbstdefinition zu beinhalten. Es ist interessant, mit wie viel Träumen, Sehnsüchten und Emotionen dieses Thema besetzt ist. Music & PC erklärt in Ausgabe 2/2010 auf 4 Seiten, welche Eigenschaften und Talente ein Songwriter mitzubringen hat und was man unter dem Begriff „Personal Songwriting“ versteht.
Ab auf die Bühne Beat 12/2010 - Immer mehr Musiker sehen sich heutzutage mit einem Dilemma konfrontiert: Einerseits verschieben sich die Einnahmemöglichkeiten mehr und mehr in den Live-Sektor. Andererseits scheinen sich innerhalb dieser etablierten Strukturen besonders für Newcomer stets weniger Auftrittsmöglichkeiten anzubieten. Unser Workshop soll deshalb nicht nur Hilfe bieten, passende Clubs optimal anzusprechen, sondern vor allem aussichtsreiche neue Alternativen aufzeigen. Auf 3 Seiten zeigt die Zeitschrift Beat (12/2010), wie man mit Konzepten und dem Aufbau einer Kampagne zur Erhöhung der eigenen Bookings beitragen kann.
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Infos zur Kategorie
Als Marty McFly im ersten Teil der berühmten Trilogie „Zurück in die Zukunft“ den jungen Leuten aus dem Jahr 1955 die Grundlagen von Rock-’n’-Roll beibringen wollte, waren sie etwas überfordert und wussten gar nicht, was sie mit dem kräftigen Klang auf dem romantischen Tanzabend anfangen sollen. Heutige Teenies würden wahrscheinlich hingegen kaum noch irgendeine Musikrichtung als „schockierend“ empfinden. Ende der 1950er Jahre hat Rock-’n’-Roll die Welt erobert, in den 1960er waren „The Beatles“ die Götter und seit Mitte 1990er ist Raggaeton als Musikrichtung in Europa sehr beliebt. Jedoch wenn man im 21. Jahrhundert eine Musikrichtung nennen sollte, die dem allgemeinen Geschmack der Generation entspricht, dann hätte man wahrscheinlich ein Problem. Manche Philosophen sprechen zwar über das Weltgefühl der Zerrissenheit, Musiker und freie Künstler bevorzugen jedoch einen etwas komfortableren Fachbegriff – „Eklektizismus“. Es heißt: In puncto Musikgeschmack gibt es keine Vorschriften mehr, da keiner die alleinige Wahrheit besitzt. In iPods und anderen MP3-Playern werden Werke von Mozart neben modernen Pop-Hits gespeichert und es besteht keine Gefahr mehr, mit den Liedern aus der Hitparade von gestern irgendwie altmodisch zu wirken. Einige Trends gibt es jedoch immer noch. Afroamerikanische Musik erlebt beispielsweise im 21.Jahrhundert in Europa eine Wiedergeburt. Christliche Gospels, die ihre Herkunft aus dem spirituellen Liedgut der USA des 20. Jahrhunderts haben, sind heutzutage ebenfalls in allen populären Musikstilen zu Hause, während schwarze Funk- und Soul-Musik besonders populär unter 14 bis 17-Jährigen ist. Je nach Laune hören Leute romantische Liebesballaden oder Gangster-Rap, Metal oder Hard Rock. Wer sich nach einem langen Tag etwas entspannen möchte, greift zu einer CD mit sogenannter Chill-Out-Musik. Wer hingegen auf der Suche nach dem musikalischen Kick ist, entscheidet sich wahrscheinlich eher für Crossover- oder Punk-Rock-Bands. Unter anderem romantische Fantasy- und Mystik-Liebhaber genießen dagegen eher Gothic und Doom Metal als Musikrichtung, während musikalische Feinschmecker nach wie vor auf die Klassik setzen und das Geld in Vinyl-Schallplatten mit Musik von großen Komponisten wie etwa Mozart oder Beethoven investieren. Doch ohnehin zerfließen die Grenzen zwischen einzelnen Musikstilen und fast jedes Jahr tauchen neue, ungeahnte Kombinationen auf.