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Ratgeber

Ratgeber zu Ultra HD-Fernseher (4k-TV)

Vierfache Full-HD-Auflösung

Die Bezeichnungen „HD ready“ und „Full HD“ sind allgemein bekannt: Mit dem HD ready-Logo darf sich ein Flachbildschirm schmücken, wenn er mindestens 720 Zeilen darstellt, während man bei 1920 x 1080 Pixeln von Full HD beziehungsweise von „HD ready 1080p“ spricht. Relativ neu am Markt sind Geräte, die mit der vierfachen Full HD-Auflösung arbeiten, die sogenannten Ultra HD-Fernseher.

Aus 4k wird Ultra HD
Lange Zeit waren Full HD-Geräte mit 1920 x 1080 Bildpunkten das Maß der Dinge. Seit Ende 2012 sind die ersten Fernseher mit der vierfachen Full HD-Auflösung erhältlich, hier darf man sich auf 3840 Pixel in der Horizontalen und auf 2160 Pixel in der Vertikalen freuen. Zunächst wurde die höhere Auflösung als „4k“ (Sony), als „Quad Full HD“ (Toshiba) oder im Fall von LG schlicht als „Ultra Definition“ bezeichnet, dann hat sich die „Consumer Electronics Association“ (CEA) für eine einheitliche Kennzeichnung mit dem Label „Ultra HD“ entschieden. Hersteller Sony scheint mit dieser Kennzeichnung nicht wirklich zufrieden und beharrt darauf, neue Geräte als „4k Ultra High Definition“ beziehungsweise in Kurzform als „4k UHD“ zu vermarkten. Von der Kompromisslösung verspricht sich Sony „Klarheit für Verbraucher“. Behält man im Auge, dass die ersten Geräte mit der achtfachen Full-HD-Auflösung (7680 x 4320 Pixel) nicht mehr lange auf sich warten lassen, dann ist die Haltung der Japaner durchaus verständlich.

Größere Bildschirme, höhere Auflösung
Die Auflösung ist deshalb so wichtig, weil auch die Fernseher immer größer werden. Sinnvoll ist ein Bildschirm mit 3840 x 2160 Pixeln vor allem in der XXL-Klasse, also bei Fernsehern mit 65 Zoll oder mehr. Voraussetzung für das Ultra HD-Logo ist ferner, dass mindestens ein digitaler Eingang verbaut wurde, der Signale mit 3840 x 2160 Pixeln nativ entgegennimmt - im besten Fall mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde (2160p/60). Doch genau daran, nämlich an Quellen mit nativer Ultra HD-Auflösung, mangelte es lange. So liegt die maximale Auflösung normaler Blu-ray-Discs bei 1920 x 1080 Pixeln. Dem Umstand, dass diverse Kinofilme mittlerweile in 4k-Auflösung gedreht, in vielen Kinos gezeigt und auch im Internet angeboten werden, trägt die Blu-ray-Disc-Association erst Anfang 2016 Rechnung, seither sind die ersten Ultra-HD-Blu-ray-Player am Markt erhältlich. Um auch ohne Netzwerkanschluss oder UHD-Player von der Auflösung eines Ultra HD-Fernsehers zu profitieren, werden die zugespielten Signale hochskaliert. Das passiert im Fernseher selbst, im vorgeschalteten AV-Receiver oder direkt im Blu-ray-Player.