Kondome

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Produktwissen und weitere Tests zu Condome

Die Aufrechten test (Stiftung Warentest) 4/2009 - Nutzen Sie befeuchtete Standardkondome mit Reservoir. Gleitmittel: Bei Latex fettfreie nutzen! Anwendungshinweise lesen. Passform: Ein Kondom muss passen, darf beim Sex nicht abrutschen.

So sicher wie nie test (Stiftung Warentest) 8/2004 - Diese Kondome wurden in der EU von der British Standard Institution zertifiziert. „bolero“ hat eine im oberen Kondombereich eingearbeitete ringförmige Verdickung. Ob man damit länger lieben kann, gilt es auszuprobieren. Trotz der Schreckensmeldungen über Krebs erzeugende Nitrosamine: Kondome sind sicher – der einzige realistische Schutz vor HIV. Nach dem derzeitigen Wissensstand überwiegen die Vorteile der Verwendung die vermeintlichen Risiken bei weitem.

Starke Mitstreiter im Kampf gegen Aids Die Angst vor Aids ist in Deutschland wieder zurück gegangen. Somit überrascht es nicht, dass in den letzten beiden Jahren rund 3000 HIV-Neuinfektionen bekannt wurden. Zurückzuführen ist diese traurige Bilanz jedoch eher auf die Nachlässigkeit im Umgang mit Kondomen als auf eine mangelnde Qualität der kleinen Verhüterli. Dies beweist die Stiftung Warentest, indem sie rund 24 500 Exemplare auf Herz und Nieren prüfte. In der neuesten Ausgabe werden die durchweg guten Ergebnisse vorgestellt.

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Präservative

Kondome sind für Männer das bisher einzige Verhütungsmittel, das zusätzlich einen sehr guten Schutz gegen Geschlechtskrankheiten und besonders Aids bietet. Neben den gängigen Latexkondomen sind auch Kondome aus Polyurethan für Allergiker erhältlich. In jüngster Zeit werden von den Herstellern insbesondere Spezialkondome für Jugendliche vermehrt beworben. Kondome verhindern bei einer sachgemäßen Anwendung vergleichsweise sicher eine ungewollte Schwangerschaft und sind bisher das einzige Verhütungsmittel für Männer. Außerdem bieten sie einen sehr guten Schutz vor vielen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Tripper und Syphilis, insbesondere gegen Aids aber stellen Kondome das einzige wirksame Vorsorgemittel dar - und dies, ohne selbst gesundheitliche Schäden oder Belastungen hervorzurufen. Die einzige Ausnahme bildet hier die relativ selten auftretende Allergie gegen Latex, aus dem die meisten handelsüblichen Kondome produziert werden. In diesem Fall kann aber auf Kondome aus Polyurethan zurückgeriffen werden, die zusätzlich wesentlich dünner und länger haltbarer sind. Kondome sind in einer enormen Vielfalt an Größen, Formen und Farben im Handel. Von zentraler Bedeutung ist jedoch die exakte Paßform des Kondoms, um sowohl ein Reißen wie das vorzeitige Abrutschen zu verhindern. Neben Kondomen für Durchschnittsgrößen werden in letzter Zeit vor allem die etwas kleineren Spezialkondome für Jugendliche bekannt gemacht, aber auch für stärkere Männer sind Kondome in Übergrößen lieferbar. Dazu kommen noch extrem reißfeste, anatomisch geformte oder mit Spermiziden behandelte Kondome, die eine zusätzliche Sicherheit versprechen. Kondome mit dem Sicherheitszeichen "CE" wurden außerdem sorgfältig auf Reißfestigkeit, Dehungsfähigkeit, Dichtigkeit und Haltbarkeit getestet, zusätzlich tragen Markenkondome das DLF-Qualitätssiegel (Deutsche Latex-Forschung). Als Naturprodukt verfügen insbesondere Latexkondome nur über eine begrenzte Haltbarkeit. Farbige Kondome oder Kondome mit zum Beispiel Fruchtaroma sind natürlich Geschmackssache. Die bunte Aufmachung kann aber auch dazu beitragen, die bei manchen Männern immer noch latent vorhandene Ablehnung von Kondomen durch den offensichtlichen Spaßfaktor zu reduzieren. Das gilt teilweise auch für Kondome, die mit zusätzlichen stimulierenden Effekten wie zum Beispiel Noppen ausgestattet sind, oder spezielle Aktverlängerungskondome mit Gleitmittel. Vorsicht ist schließlich geboten, wenn das Kondom mit fetthaltigen Cremes oder Zäpfchen, chemischen Verhütungsmitteln beziehungsweise (Massage-)Öl in Berührung kommt, da diese Stoffe das Material porös werden lassen können.