Automatikuhren

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Oyster Perpetual Sky-Dweller (Ref.-Nr. 326939)
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Rolex Oyster Perpetual Sky-Dweller

Art: Herrenuhr; Funktionen: Weltzeit, Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

Diese neue Rolex-Herrenuhr weiß sowohl technisch als auch optisch zu überzeugen. Funktional und mit bequemer Bedienung ist sie angenehm zu tragen. Auch verarbeitungstechnisch ist die Uhr ganz vorn mit dabei.

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EZM10 (Ref.-Nr.: 950.010)
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Sinn Spezialuhren EZM 10

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Drehlünette, Datumsanzeige; Chronograph, …

Als Fliegeruhr präsentiert sich die EZM 10 von Sinn Spezialuhren. Besonderen Wert wurden auf einen eigenen Modulaufbau gelegt, in dem spezielle Technologien und Materialien zum Einsatz kommen. Der Chronograph überzeugt durchgehend. Weder bei Verarbeitung und Gangverhalten noch bei der Ablesbarkeit und dem Komfort beim Bedienen und Tragen gibt es einen Grund für Beanstandungen. Die vielfältigen Funktionen arbeiten zuverlässig. Negativ ist die Relation des Armbands zur Uhr. Auch kann die EZM 10 nur über den Direktvertrieb bestellt werden.

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Co-Axial Chronograph 44.25 mm Moon
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Omega Uhren Speedmaster Dark Side of the Moon

Art: Herrenuhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Wasserdicht, Datumsanzeige; Chronograph, Designer- …

„Vorzüge: gut konstruiertes Manufakturwerk; ganggenau; gelungenes Design; hochwertige Verarbeitung. Nachteile: nicht sehr druckfest; Datum schaltet langsam.“

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Transocean Chronograph (Ref.-Nr.: AB0152-118)
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Breitling Transocean Chronograph

Art: Herrenuhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Tachymeter, Datumsanzeige; Chronograph, Designer- …

Das klare, klassische Design brilliert gerade durch seine Zurückhaltung. Gangverhalten und die Ablesbarkeit bei Tag und Nacht lassen ebenso wenig Wünsche offen wie die Verarbeitung und der Komfort beim Tragen. Auch arbeitet die Breitling sehr zuverlässig. Der Chronograph ließ sich nur hakelig starten.

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Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic (Ref.-Nr. IW322504)
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IWC - International Watch Company Schaffhausen Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic

Art: Herrenuhr; Funktionen: Drehlünette, Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

Auf der Habenseite verbucht die Ingenieur Automatic eine tolle Optik sowie ein robustes Keramikgehäuse, das gegen Kratzer gefeit ist. Im Dunkeln ist die Lesbarkeit aber eingeschränkt. Und das, was IWC für die Uhr aufruft, ist auch nicht ohne.

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Referenznummer: 231.13.43.22.01.001
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Omega Uhren Seamaster Aqua Terra GMT

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

Armband und Schließe: 8 von 10 Punkten; Bedienung: 4 von 5 Punkten; Gehäuse: 8 von 10 Punkten; Design: 14 von 15 Punkten; Ablesbarkeit: 4 von 5 Punkten; Tragekomfort: 8 von 10 Punkten; …

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Hermès Arceau Le temps suspendu

Art: Damenuhr; Funktionen: Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

Diese Luxusuhr verfügt über eine ausgezeichnete Verarbeitung und ein eigenes Design. Zu ihren weiteren positiven Eigenschaften zählen ihre Funktionen, leider lässt sie sich nicht gut ablesen.

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Royal Oak Extraflach (Ref.-Nr.: 15202ST.OO.1240ST.01)
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Audemars Piguet Royal Oak Extra-Plate 39mm

Art: Herrenuhr; Funktionen: Datumsanzeige; Automatikuhr

Audemar Piguet hat mit der Royal Oak Extra-Plate ein ansprechend gestaltetes Modell im Portfolio, welches vor allem in Sachen Verarbeitung und Manufakturwerk punkten kann. Der Eindruck wird aber durch ungenauen Gang und die hohe Anschaffungssumme getrübt.

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411.NX.1170.RX
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Hublot Big Bang Unico Titanium

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Kleine Sekunde, Datumsanzeige; Chronograph, …

„Vorzüge: detailreiches Gehäuse; interessantes Manufakturwerk; technisches Design. Nachteile: starker Vorgang; hoher Preis.“

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130 Heritage Pilot Chronograph (ref. AL-860S4H6)
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Alpina Watch International 130 Heritage Pilot Chronograph

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Kleine Sekunde, Wasserdicht; Chronograph, Designer- …

„Vorzüge: schönes Retrodesign; sehr gute Gangwerte. Nachteile: mäßige Ablesbarkeit.“

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Chronomat GMT Black Steel
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Breitling Chronomat GMT Blacksteel

Art: Herrenuhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Wasserdicht, Datumsanzeige; Chronograph, Designer- …

„Vorzüge: sehr robust; hochwertige Verarbeitung; ganggenau. Nachteile: in offenem Zustand scharfkantige Schließe; groß und schwer.“

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Pilot Big Date Special (Ref.-Nr.: 03.2410.4010/21.C722)
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Zenith Pilot Big Date Special

Art: Herrenuhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Datumsanzeige; Chronograph, Designer- / Luxusuhr, …

Sehr detailreich und mit schönen Verzierungen versehen zieht die Pilot Big Date Special von Zenith die Blicke auf sich. Der Gang des Werks ist durchgängig konstant. Weniger überzeugend sind die befriedigende Ausführung des Großdatums sowie das Fehlen eines Sekundenstopps. Auch fällt die Schließe im Gegensatz zum Rest des Modells durch seine Schlichtheit etwas ab. Dennoch ein Angebot, das sein Geld mehr als wert ist.

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Transocean Chronograph Unitime (Ref.-Nr.: AB0510U4/BB62)
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Breitling Transocean Chronograph Unitime

Art: Herrenuhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Weltzeit, Datumsanzeige; Chronograph, Designer- …

An der Breitling gefallen neben dem Manufakturkaliber und der Funktionalität auch die Ablesbarkeit und die Handhabung. Zudem trägt sie sich bequem und bietet ein gutes Gangverhalten. Die Funktionsbeschreibung ist allerdings fehlerhaft und einige Teile scharfkantig.

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Hibeat 36000 (Ref.-Nr. SBGH001)
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Seiko Uhren Grand Seiko Hi-Beat 36000

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

Die Grand Seiko Hi-Beat 36000 verfügt über ein zeitgemäßes Manufakturkaliber, hervorragende Gangwerte sowie tadellose Verarbeitung und hohe Wertigkeit. Trage- und Bedienkomfort sind ebenfalls gut. Allerdings sind die Gangwerte des kostspieligen Modells nicht ideal.

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Avigation Oversize Crown (Ref.-Nr. L2.783.4.53.2)
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Longines Watch Avigation Oversize Crown

Art: Herrenuhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Wasserdicht, Datumsanzeige; Chronograph, Designer- …

„Vorzüge: schönes Retrodesign; exklusives Schaltradkaliber; hoher Tragekomfort. Nachteile: Drehlünette verstellt sich ungewollt; Zeiger wirken im Dunkeln zu ähnlich.“

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L.U.C Classic Manufactum (Ref.-Nr. 161289-5001)
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Chopard L.U.C Classic Manufacture

Art: Unisex-Uhr; Funktionen: Kleine Sekunde, Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

Ein sehr guter Tragekomfort gepaart mit einem ordentlichen Uhrwerk und einer nahezu makellosen Verarbeitung zeichnen diese Automatikuhr aus. Das Design kann sicher nicht jeden überzeugen. Zudem gibt es Schwankungen im Gang.

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Diagono Ceramic (Ref.-Nr.: DG42BSCVDCH)
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Bulgari Diagono Chronograph

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Kleine Sekunde, Datumsanzeige; Chronograph, …

Bulgaris Chronograph ist schön anzusehen und individuell designt. Die verwendeten Materialien sind hochwertig und die Passform angenehm. Probleme bereiten die Genauigkeit und Ablesbarkeit.

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Monaco Calibre 11 Automatic Chronograph 39 mm Steve McQueen Limited Edition (Ref.-Nr.: CAW211D.FC6300)
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Tag Heuer Monaco Calibre 11 Automatik-Chronograph Steve McQueen 39 mm

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Kleine Sekunde, Datumsanzeige; Chronograph, …

In Erinnerung an den Hollywood-Star wurde diese Uhr auch der Zeit entsprechend designt. Qualitativ erstklassig überzeugt auch der Tragekomfort. Jedoch lässt die Ablesbarkeit sehr zu wünschen übrig. Unharmonisches Gangverhalten.

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Sinn Spezialuhren 856
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Sinn Spezialuhren 856

Art: Herrenuhr; Funktionen: Datumsanzeige; Designer- / Luxusuhr, Automatikuhr

„Pro: Klassische Fliegeruhr; Sinn-Technologien; Hoher Magnetfeldschutz; Ausgewogener Gang; Wiedererkennung; Ablesbarkeit Tag/Nacht; Tragekomfort. Contra: Standarduhrwerk; Datum sehr klein.“

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Outdoor Protect (Ref.-Nr. UA8237B-A2.1-H)
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Archimede Outdoor Protect

Art: Herrenuhr; Funktionen: Sekundenstopp, Wasserdicht, Datumsanzeige; Automatikuhr

„Vorzüge: robuste Konstruktion; hoher Nutzungskomfort; niedriger Preis. Nachteile: sehr einfaches Werk; kleine Designschwächen.“

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Neuester Test: 22.10.2014
 

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Tests


Testbericht über 1 Automatikuhr

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Testbericht über 1 Automatikuhr

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Testbericht über 1 Notruf-Armbanduhr

Testumfeld: Im Praxis-Check wurde eine Armbanduhr mit Notruffunktion unter die Lupe genommen. …  


Ratgeber zu Automatikuhren

Angetrieben von Rotor und Feder

Automatikuhren setzen die Armbewegung in Antriebsenergie um und haben ein Comeback erlebt, das ihnen in den siebziger und achtziger Jahren wohl nur wenige zugetraut hätten. Denn mit dem Aufkommen der batteriebetriebenen Quarzuhren für wenig Geld schien die letzte Stunde für die mechanischen Zeitmesser geschlagen zu haben. Angesichts von futuristisch wirkenden LCD-Displays galten sie schon wegen ihrer Zeiger als veraltet und technisch unterlegen.

Schweizer Automatik-Uhrwerk der Firma ETA Automatikwerk von ETA

Gebrauchsuhr und Accessoire
Das Image hat sich gewandelt: Gute Automatikuhren haben sich auch unter widrigen Umständen als so störungssicher erwiesen, dass sie heute im professionellen Einsatz, etwa bei Berufstauchern, weit verbreitet sind. Wenn sie getragen werden, funktionieren sie dauerhaft unabhängig von Handaufzug und Sondermüll-Batterien, und eine gut justierte Automatik bringt eine Ganggenauigkeit, die im Alltagsbetrieb mehr als ausreicht. Es gibt sie schon für weniger als 100 EUR, aber auch für vier- und fünfstellige Beträge. Die teuren Produkte bestimmter Hersteller werden daher nicht nur zum Ablesen der Uhrzeit genutzt, sondern sollen auch Stil und Reichtum herzeigen.

Nachbau der Harwood-Uhr Harwood-Uhr

Erstmals automatisch am Handgelenk: Die Harwood von 1926
Der Rotor, ein beweglich gelagertes kleines Gewicht, ist das entscheidende Bauteil einer Automatikuhr. Er zieht durch seine Schwingungen die Uhrfeder auf. Die Feder gibt ihre Spannung kontrolliert und allmählich wieder ab und treibt damit das Werk an. Erste Automatikuhren erschienen um 1770. Der Schweizer Abraham-Louis Perrelet war Erfinder einer Taschenuhr, die sich selbst aufzog, sobald ihr Träger ein paar Schritte ging. Zur Massentauglichkeit gelangte die Automatikuhr in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. 1926 brachten die Schweizer Firmen Fortis und Blancpain eine Armbanduhr heraus, die der Engländer John Harwood entwickelt hatte. Das mechanische Wunderwerk wurde auf einer Uhrmesse in Basel präsentiert. Die Gehäuseabdichtung war damals noch nicht so weit fortgeschritten wie heute, und um das Eindringen von Staub zu erschweren, kommt die Harwood-Uhr ohne Krone aus. Gestellt wird sie stattdessen mit einem Drehring, der das Zifferblatt umgibt. Bei Bedarf kann man die Lünette auch verwenden, um das Werk per Hand aufzuziehen. Neuauflagen dieses Klassikers kann man für vierstellige Beträge erwerben, historische Harwood-Uhren sind ebenfalls auf dem Markt zu finden.

Die Oyster Perpetual Deep Sea von Rolex Rolex Oyster Perpetual Deep Sea

Schweizer Chronographen-Prüfung
Im Jahr 1931 folgte die Rolex Oyster Perpetual, die erste wasserdichte Armbanduhr mit Selbstaufzug. Sie besaß bereits eine Gangreserve von 35 Stunden und konnte daher für rund eineinhalb Tage abgelegt werden, ohne stehen zu bleiben - heutige Automatikuhren halten kaum länger durch. Die Oyster Perpetual zählt in modernisierter Form immer noch zum Sortiment von Rolex. Der Hersteller reicht bei der offiziellen Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC) mehr Uhren ein als die Konkurrenz, zu der etwa Omega, Breitling, TAG Heuer oder Panerai zählen. Eine Chronometer-Prüfung bei der COSC dauert 15 Tage, das Werk wird dabei in fünf Positionen und bei drei unterschiedlichen Temperaturen getestet und darf eine mittlere tägliche Gangabweichung von maximal 2 Sekunden täglich nicht überschreiten, um ein Zertifikat zu erhalten.

Die SNK 809 von Seiko Seiko SNK809

Teure Komplikationen
Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum heutigen Automatikwerk folgte 1948, als Eterna den Rotor mit Kugellagerung vorstellte. Die damalige Innovation ist seither bei Automatikwerken die übliche Bauart der Rotorlagerung. Neben der Uhrzeit können viele mechanische Uhren mit Selbstaufzug auch das Datum und den Wochentag anzeigen. Zu weiteren Extras, die aus gutem Grund Komplikationen heißen, zählen eine Stoppuhr, ein Zeiger zur Anzeige einer zweiten Zeitzone oder eine Darstellung der Mondphase. Das Einfügen der Komplikationen zählt zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Uhrmacherkunst, treibt folglich die Kosten nach oben und steigert die Exklusivität. Falls man hingegen eine moderat kalkulierte Automatikuhr sucht, wird man zuerst bei japanischen Herstellern fündig. Werke der Citizen-Tochterfirma Miyota finden auch ihren Weg in die Uhren andere namhafter Hersteller finden, etwa Dugena, Invicta oder Festina. Der Rivale Seiko hält ebenfalls noch an mechanischen Werken fest, obwohl der Automatik-Anteil bei den Branchenriesen aus Fernost verschwindend gering ist. Eine Seiko SNK809 ist schon für um die 80 EUR zu haben, eine tauchfähige Citizen Promaster Sea mit Miyota-8203-Werk kostet rund 100 EUR mehr.

Kinetic und Spring Drive
Von Seiko stammen Erfindungen, die eine Brücke zwischen Quarz- und Automatikuhren schlagen: Das Kinetic-Werk setzt die Armbewegungen nicht in mechanische, sondern elektrische Energie um. Der Strom versorgt ein Quarzwerk, die Kinetic verbindet somit hohe Ganggenauigkeit mit dem Verzicht auf Knopfzellen-Batterien. Einen Stromspeicher, der nach mehreren Jahren ausgetauscht werden muss, benötigt sie aber ebenfalls. Die neuere Spring-Drive-Technologie kombiniert dagegen ein mechanisches Werk mit einem Quarz-Bauelement. Das sehr gleichmäßig schwingende Mineral ermöglicht eine besonders präzise kontrollierte Abgabe der Energie aus der Antriebsfeder, hierzu setzt Seike ein spezielles Gleitrad ein. Für Freunde rein mechanischer Uhren sind Handaufzugswerke eher eine Alternative, auch wenn man das tägliche Drehen an der Krone in Kauf nehmen muss. Automatikwerke benötigen wegen des Rotors eine gewisse Höhe des Gehäuses, während sich Uhren mit Handaufzug flacher bauen lassen.

Wartung in regelmäßigen Abständen
Etwa alle fünf Jahre sollte man Automatikuhren eine Durchsicht und Wartung spendieren, vor allem bei hochpreisigen Sammlerstücken. Ob sich eine so genannte Revision auch bei Zeitmessern unter 200 EUR lohnt, ist Ansichtssache und hängt nicht zuletzt vom ideellen Wert und den anfallenden Kosten ab, die ein Uhrmacher für Arbeit und Material verlangt, falls er die Automatik nicht ohnehin gleich an den Hersteller einschickt.


Produktwissen und weitere Tests zu Automatikuhren

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Automatikuhren haben im Vergleich zu einer mechanischen Uhr mit Handaufzug im wesentlichen zwei Vorteile: Man spart sich das tägliche Aufziehen und auch ihre Ganggenauigkeit ist in der Regel höher. Qualitativ hochwertige Automatikuhren besitzen außerdem eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden mit einer extra Gangreservenanzeige.


Eine Uhr ohne Batterie, die man nicht von Hand aufziehen muss – das ist eine Automatikuhr, auch "mechanische Armbanduhr" genannt. Mittels Handbewegung wird ein Rotor im Uhrengehäuse in kleinen Schritten aufgezogen. Wenn die Uhr nur leicht aus der Horizontalen gedreht wird, genügt dies für eine 180-Grad-Drehung des Rotors. Der ist kugelgelagert und bleibt bei Bewegungen des Uhrengehäuses aufgrund seiner Massenträgheit und der Schwerkraft im Raum stehen. Dadurch wird der Drehmoment auf den Aufziehmechanismus ausgeübt. Die Bewegung kann in alle Richtungen erfolgen. Eine Rutschkupplung verhindert, dass sich die Zugfeder überdreht, wenn die Uhr bereits voll aufgezogen ist. Bewegt sich der Träger der Uhr täglich zwei Stunden, ist die Uhr kontinuierlich in Betrieb. Je nach Uhrwerk hält die Uhr auf diese Weise 35 bis 60 Stunden durch, ohne dass sie aufgezogen werden muss. Die Zugfeder besteht aus wärmebehandelten Stahl und hat nur eine begrenzte Lebensdauer, da die Federn nach längererer Nutzung brechen können. Hochwertige Uhren arbeiten daher auch mit Federn aus höchst komplizierten Legierungen. Diese brechen weniger leicht und sind außerdem rostfrei. Natürlich kann man die meisten Automatikuhren zusätzlich manuell aufziehen. Das geschieht über einen einfachen Handaufzug am Zahnrad der Uhr. Viele Automatikuhren bieten neben einer Zeitanzeige akustische Sonderfunktionen wie einen Wecker oder ein Stundenschlagwerk.