Tunnel

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Tunnelsicherheiten

Die Sicherheit von Straßen- und Autobahntunneln misst sich an verschiedenen Kriterien: Tunnelsystem, Beleuchtung, Verkehrsüberwachungssystem, Notrufsäulen, Fluchtwege, Brandschutz, Lüftung und Notfallmanagement. Sichere Tunnel fanden Tester unter anderem in Österreich und Frankreich. Bei einzelnen Röhren, darunter auch einigen in Deutschland, besteht noch Verbesserungsbedarf. Tunnel sind vor allem in bergigen Landschaften anzutreffen, können allerdings auch unter Gewässern durchführen oder in Städten als Lärmschutz gebaut werden. Der längste Straßentunnel der Welt liegt mit 24,5 Kilometern in Norwegen. Generell werden bei Tunnelbewertungen Kriterien wie die Lage des Tunnels und deren Bedeutung für den Reiseverkehr zu Grunde gelegt. Besonders in der Ferienzeit werden immer wieder Straßentunnel in Europa auf ihre Sicherheit hin getestet, damit Reisende sich mit einem guten Gewissen ins Auto setzen und an ihr Ziel gelangen können. Autobahntunnel sind vor allem deshalb eine besondere Gefahr, weil sie gerade in Richtung Süden ein stark befahrenes Nadelöhr darstellen und auch häufig von LKWs genutzt werden. Bis zum Jahre 2014 sollen alle Tunnel in Europa Mindeststandards erfüllen, die die EU in einer Richtlinie aus dem Jahr 2004 festgelegt hat, weshalb es gegenwärtig in vielen Ländern Europas zu Baumaßnahmen und Renovierungsarbeiten an den Tunneln kommt. Grundsätzlich erfordern Straßentunnel ab einer Länge von etwa 100 Metern eigentlich stets eine Beleuchtung, wobei es allerdings auch unbeleuchtete Tunnel in Norwegen gibt, die eine Länge von mehreren Kilometern aufweisen. Ab einer Länge von 300 bis 500 Metern sind zudem besondere Belüftungseinrichtungen erforderlich, um eine zu hohe Konzentration von giftigen Abgasen im Tunnel zu verhindern. Bei längeren Röhren sollen zur Erhöhung der Sicherheit auch Nothaltebuchten oder Evakuierungstunnel vorhanden sein. Wichtige Kriterien für die Tunnelsicherheit sind das Tunnelsystem allgemein, die Beleuchtung und Energieversorgung, das Verkehrsüberwachungssystem, Notrufsäulen, Flucht- und Rettungswege, Brandschutz, Lüftung und Notfallmanagement. Dabei wird die Tunnellänge, die Verkehrsstärke, der LKW-Anteil, die Häufigkeit der Transporte von Gefahrgütern und die Verkehrsbelastung in den Blick genommen. Ein Resultat der EU-Richtlinie ist, dass die Qualität der Tunnel immer besser wird. Beim ADAC-Test von 2010 haben Tunnel in Österreich und Frankreich besonders gut abgeschnitten. Einzelne Tunnel in Deutschland und Island erhielten hingegen schlechte Noten.