Medikamente Schilddrüse

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Produktwissen und weitere Tests zu Schilddrüsenüberfunktion

Diabetes Stiftung Warentest Online 4/2010 - Sie müssen wissen, in welchen Zeitabständen Sie essen und wie groß Ihre Mahlzeiten sein sollen. Möglicherweise sollen Sie zu bestimmten Zeiten noch Ihren Blutoder Urinzucker prüfen und die Ergebnisse protokollieren. Zeigen die Tests, dass eine Tablette morgens genügt, um Ihren Blutzucker im Tagesverlauf in dem angestrebten Bereich zu halten, bleiben Sie bei dieser Dosierung. Es ist nicht möglich, mit einer weiteren Tablette zum Beispiel am Nachmittag eine "Sünde" in der Konditorei auszugleichen.

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Immunthyreoditis

Medikamente gegen Schilddrüsenerkrankungen werden vornehmlich in Tablettenform verabreicht. Da die Schilddrüse zu den hormonproduzierenden Organen gehört, darf die Medikation nur durch den behandelnden Arzt erfolgen. Lediglich die ernährungstechnische Unterstützung mit Jod-Präparaten zur Vermeidung einer Jodmangelstruma (Kropf) birgt weniger Risiken. Andere Schilddrüsenvergößerungen können gefährlich sein. Selbst in jodarmen Regionen wie der Schwäbischen Alb sieht man in der heutigen Zeit kaum noch einen Kropf oder Jodmangelstruma. Allein durch die Zufügung von Jod in Nahrungsmitteln wie Salz kann diese Erkrankung schon vermieden werden. Kommt es trotzdem zur Vergrößerung durch Jodmangel, kann dem leicht mit Jodmedikamenten begegnet werden. Beim Morbus Basedow kann es ebenso zur Vergrößerung der Schilddrüse kommen, die aber nicht von einem Jodmangel herrührt. Diese Autoimmunkrankheit bildet Antikörper gegen die Schilddrüsenzellen, wodurch es zur Überfunktion mit seinen Begleiterscheinungen kommt. Bei rund 60 Prozent der Erkrankten kommt es zum Hervorquellen der Augäpfel durch Bindegewebseinlagerungen in der Augenhöhle. Ob durch Entzündung oder krebsbedingte Zellveränderungen kommt es entweder zu einer Über- oder Unterfunktion der hormonproduzierenden Zellen. So kommt es zu Symptomen im ganzen Körper – Beschleunigung (Überfunktion) oder Verlangsamung (Unterfunktion) des Herzschlages, psychische Veränderungen im Sinne von Unkonzentriertheit, Gedankenhetzen, körperliche Zerfahrenheit, Zittern, starker Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, Schlaflosigkeit. All diese Begleitsymptome lassen sich leicht bei richtiger Diagnose durch die entsprechenden Schilddrüsenmedikamente vermeiden. Häufig kommt es jedoch zu wiederkehrenden Krankheitsbildern (Rezidiven), sobald die Medikation verringert oder abgesetzt wird und viele Patienten entscheiden sich dann für einen chirurgischen Eingriff, der bestimmte Teile der Schilddrüse entfernt.