Insulinpens

(21)
Filtern nach

  • bis
    Los
  • Novo-Nordisk (7)
  • Lilly Deutschland (3)
  • Berlin-Chemie (2)
  • Sanofi Aventis (3)
  • Owen Mumford (3)
  • B. Braun (2)
  • Haselmeier (1)

Produktwissen und weitere Tests zu Insulin-Pen

Diabetes Stiftung Warentest Online 4/2010 - Werden reichlich Kohlenhydrate aufgenommen, genügt die Insulinmenge nicht immer. Andererseits kann es aber leicht geschehen, dass das Blut einmal längere Zeit zu viel Insulin enthält und Unterzuckerungen auftreten, denn Glibenclamid und Glimepirid werden nur langsam aus dem Körper ausgeschieden. Näheres dazu lesen Sie unter der Überschrift "Unterzuckerung" (im Internet unter http://www. medikamente-im-test.de).

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Insulin Patronenpen.

Insulin Fertigstifte

Insulinpens sind Geräte zur Verabreichung der täglichen Insulindosis. Dies an einen Kugelschreiber oder Stift (Pen) erinnernde Gerät hat die Insulinspritze fast ganz abgelöst. Man unterscheidet drei Arten Pens: Einmal-Pens mit fertiger Befüllung, halbautomatische Pens und mechanische Pens, die mit einer Ampulle befüllt werden. Während im Klinikbereich die Verabreichung des Insulins noch vorwiegend mit einer herkömmlichen Insulinspritze erfolgt, sieht es in der häuslichen Umgebung schon ganz anders aus, da Einfachheit in der Handhabung oberstes Gebot ist. Insulinpens haben sich hier als Gerät der Wahl etabliert und sind über die Jahre technisch so ausgereift, dass sie kaum noch zu verbessern sind. Falls der Diabetiker nicht gelernt hat sich selbst zu stechen beziehungsweise seine Angst davor zu überwinden, kann er auf einen der halbautomatischen Pens umsteigen. Dabei wird der Einstich automatisch durch den Druck auf der Haut ausgelöst und die Insulinlösung langsam injiziert. Gute Sanitätshäuser achten bei der Auswahl des richtigen Insulinpens auch darauf, ob der Diabetiker die kleinen Zahlen gut lesen kann oder eine motorische Einschränkung der Fingergelenke besteht. Bei letzterer Einschränkung sind die Pens, die über einen kleinen Bügel gespannt werden weniger zu empfehlen. Hier sollten Einmal-Pens benutzt werden, die nur noch mit einer Kanüle versehen werden und ihre Vorspannung durch das Drehen bei der Einheiten-Einstellung erhalten. Andere Pens müssen zur Befüllung auseinandergenommen werden und bei digitaler Anzeige sogar mit einer Mini-Knopfzelle bestückt werden, was den meisten Diabetikern zu umständlich ist, da sie die Vorteile der Einmal-Pens meist aus der Schulung schon kennen. Leider wird nicht jede Insulin-Sorte als Einmal-Pen angeboten und man muss dann zwangsläufig auf mechanische Pens ausweichen.