Medikamente Fieber

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Produktwissen und weitere Tests zu Erhöhte Temperatur

Schmerzen und Fieber Stiftung Warentest Online 4/2010 - • Wenn Sie nierenkrank sind, muss Ihre Nierenfunktion bei der Behandlung mit NSAR besonders überwacht werden. Wechselwirkungen mit Medikamenten Wenn Sie noch andere Medikamente nehmen, ist zu beachten: • NSAR schwächen die Wirkung aller blutdrucksenkenden Arzneimittel (Betablocker, ACE-Hemmer, Diuretika). Deshalb muss bei gleichzeitiger Verordnung die Dosierung der Blutdruckmittel erhöht werden.

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Hohe Temperatur

Fieber ist die symptomatische Reaktion des Körpers auf ein komplexes Entzündungsgeschehen, welches mit anderen, teilweise schmerzhaften, Beschwerden einhergeht. Eine ursächliche Therapie muss noch vor der fiebersenkenden Maßnahme eingeleitet werden. So stehen dem behandelnden Arzt primär Antibiotika, Antimykotika und Virostatika und sekundär Antipyretika (Fiebersenker) zur Verfügung. Die bislang übliche Vorgehensweise der Mediziner und Patienten, Fieber ab einer bestimmten Höhe, meist 38 Grad und mehr, automatisch mit fiebersenkenen Medikamenten (Antipyretika) zu behandeln, entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung. Vielmehr sollte eine symptomatische Therapie ursächlicher Art entsprechend der Sekundärrisiken eingeleitet werden. In den häufigsten Fälle entsteht Fieber aus der Infektabwehr – egal ob es sich dabei um einen harmlosen Schnupfen oder um eine lebensbedrohliche Sepsis handelt. Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass der Einsatz von fiebersenkenden Medikamenten den Krankheitsverlauf verlängern und mit Komplikationen belegen können. Je nach Fiebertyp (kontinuierliches, intermittierendes, wechselndes und doppelgipfeliges Fieber sowie Pel-Ebstein-Fieber) lassen sich Rückschlüsse auf die Primärerkrankung bzw. den Auslöser des Fiebers ziehen. In unseren mitteleuropäischen Zonen bleibt man trotz globalem Tourismus überwiegend von exotischen Erregern wie die der Malaria, des Gelbfiebers, der Brucellose und des Typhus verschont. Typischerweise verbreiten sich Grippeviren jährlich aufs Neue und fordern zahlreiche Menschenleben, die mitunter an den Symptomen wie Fieber und einhergehendem Flüssigkeitsverlust sterben. Ist man letztendlich doch gezwungen, fiebersenkende Mittel einzusetzen, stehen einem neben Wadenwickeln die Acetylsäure (ASS oder besser als Aspirin bekannt), Ibuprofen, Paracetamol und Metamizol als Medikament zur Verfügung. In der Naturheilkunde kommt auch Weidenrinde zum Einsatz, die Salicin enthält. Dieses Salicin wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt und hat den selben Effekt wie ASS. Als Begleiterscheinung werden mit den Antipyretika auch auftretende Kopf- und Gliederschmerzen gelindert. Für ausreichende Flüssigkeitszufuhr muss in jedem Fall gesorgt werden.