Fruchtsäfte

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Fruchtsäfte

Fruchtsäfte müssen 100 Prozent Fruchtgehalt aufweisen und dürfen nur begrenzt aufgezuckert werden. Wegen ihres hohen Kaloriengehalts sollten sie lieber verdünnt getrunken werden, ihr Fruchtzucker greift Zähne an. Direktsäfte werden unmittelbar nach der Pressung abgefüllt und sind teurer. Günstigere Fruchtsäftgetränke wiederum enthalten maximal 30 Prozent Saftanteile. Als Fruchtsäfte dürfen laut Fruchtsaft-Verordnung nur Getränke bezeichnet werden, die einen Fruchtgehalt von 100% aufweisen. Zudem dürfen den EU-Richtlinien nach in einem Liter Saft nur 15 Gramm Zucker enthalten sein. Lebensmittelzusatzstoffe wie Farb- oder Konservierungsstoffe sind ebenfalls tabu. Erlaubt sind jedoch “Korrekturzuckerungen“ aufgrund des wetterbedingten Mangels an Zucker in den Früchten, die nicht deklarationspflichtig sind. Bei sauren Früchten, beispielsweise Zitronen oder Johannisbeeren, darf eine zusätzliche Zugabe von Zucker erfolgen, sofern diese auf der Verpackung gekennzeichnet wird.

Im Laufe des Produktionsprozesses wird der Fruchtsaft eingedickt, um so Lagerungs- und Transportkosten zu sparen. Hiernach kann das so entstandene Konzentrat beliebig verdünnt werden. Die Bezeichnung “Direktsaft“ steht für den gepressten und unveränderten Fruchtsaft. Um den Saft haltbar zu machen, wird er für mehrere Sekunden auf etwa 80°C erhitzt. Dieser Vorgang wird als “Pasteurisierung“ bezeichnet. Einige Früchte, wie Bananen oder Pfirsiche, lassen sich nur schwer zu trinkbarem Saft verarbeiten. Daher wird der Früchtebrei mit Wasser oder gar mit weißem Traubensaft verdünnt, woraus schließlich ein Fruchtsaft entsteht.

An der Spitze des durchschnittlichen Saftverbrauchs pro Kopf steht hierzulande der Apfelsaft mit etwa 12 Litern pro Jahr. Auch Orangen-, Multivitamin- und Traubensaft sind sehr beliebt bei den Deutschen. Alternativen zum Fruchtsaft sind Fruchtnektare und Fruchtsaftgetränke mit weniger Kaloriengehalt, da sie oftmals mit Wasser verdünnt werden.