Medikamente Parkinson

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Produktwissen und weitere Tests zu Schüttellähmung

Epilepsie Stiftung Warentest Online 4/2010 - • Sie leiden unter Herzrhythmusstörungen, weil das System gestört ist, das im Herzen die Erregung weiterleitet und so für einen regelmäßigen Herzschlag sorgt (atrioventrikulärer Block). Wechselwirkungen mit Medikamenten Wenn Sie noch andere Medikamente nehmen, ist zu beachten: • Oxcarbazepin darf nicht zusammen mit MAO-Hemmern (Mianserin bei Depressionen, Selegilin bei Parkinsonkrankheit) eingenommen werden.

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Schüttellähmung

Die Medikamente zur Behandlung des Parkinson-Erkrankung kann man in zwei Gruppen einteilen. Einerseits nutzt man Dopamin-Präparate zur künstlichen Zufuhr von Dopamin, sowie andererseits Gaben der COMT-Hemmer, die das Dopamin abbauende Enzym eindämmen. Zusätzlich werden Begleiterscheinungen, wie das Zittern der Muskulatur, beeinflusst. Es hat einen bestimmten Grund, warum die Diagnose Morbus Parkinson unbedingt das Kernsymptom Brady-(Bewegungsverlangsamung) bzw. Akinese (Bewegungslosigkeit) in Kombination mit mindestens einem der Kardinalsymptome Rigor (Muskelstarre), Ruhetremor (Zittern) und instabile Körperhaltung aufweisen muss. Denn einige Ärzte kommen vorschnell zu der Diagnose, wenn nur ein Kriterium gegeben ist und behandeln dann mit Dopamin-Präparaten, die die restlichen Symptome erst auslösen und der Patient sich einem Teufelskreis befindet. Durch den Mangel des körpereigenen Stoffes Dopamin kommt es zu einer langsam fortschreitenden, degenerativen Erkrankung des extrapyramidal-motorischen Systems. Dieses ist vornehmlich für die unwillkürliche Muskulatur, die Körperhaltung und den Muskeltonus zuständig. Durch den Dopaminmangel kommt es zum Absterben bestimmter Strukturen im Mittelhirn und einer Verminderung der Basalganglien-Stimulation der Großhirnrinde. Typisches Erkrankungsalter ist zwischen dem 50. und 60 Lebensjahr, in seltenen Fällen jedoch auch früher. Die beiden berühmtesten Fälle einer Früherkrankung sind Mohammed Ali und Micheal J. Fox, deren Symptome trotz bester medizinischer Versorgung nicht zu übersehen sind. Dies zeigt offensichtlich, dass es momentan noch keine ursächliche Behandlung des Parkinson-Syndroms gibt und man mit den Dopamin-Präparaten nur symptomatisch behandeln kann. Da die Medikamenteneinnahme oft über Jahrzehnte geht, beginnen die meisten Ärzte mit den länger wirkenden Dopaminantagonisten, die den Rezeptoren das Vorhandensein von Dopamin vorgaukeln. Es folgt dann häufig die Einnahme von L-Dopa, einer Vorstufe des Wirkstoffes, welches nach Jahren zu unwillkürlichen Bewegungen der Extremitäten führen kann. Seit Anfang der 90er Jahre konnten auch große Fortschritte durch Implantation eines Hirnschrittmachers, der als Impulsgenerator fungiert, erreicht werden.