Medikamente Epilepsie

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Produktwissen und weitere Tests zu Fallsucht

Psychosen, Schizophrenien Stiftung Warentest Online 4/2010 - In einem solchen akuten psychotischen Schub müssen die Kranken oftmals gegen ihren Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Bei der passiven Form der Schizophrenie ziehen sich die Kranken von allem zurück. Ihr Denken erlahmt, ihre Sprache verarmt, ihre Gefühle wirken flach (hebephrene Schizophrenie).

Parkinsonkrankheit Stiftung Warentest Online 4/2010 - Glutamat ist zusammen mit Dopamin entscheidend an der Steuerung von Bewegungsmustern beteiligt. Wenn aufgrund der Parkinsonkrankheit nicht genügend Dopamin im Gehirn vorhanden ist, überwiegt das erregende Glutamat. Dies kann durch Amantadin in jeder Phase der Erkrankung gebremst werden. Amantadin wird sowohl bei Menschen unter 70 Jahren als auch bei älteren als "geeignet" angesehen, um ein noch mild ausgeprägtes Beschwerdebild im Anfangsstadium zu behandeln.

Migräne Stiftung Warentest Online 4/2010 - Der typische Migräneanfall am Wochenende beruht auf der Entspannung, die gegenüber dem Stress der Woche eine nicht zu bewältigende Veränderung darstellt. Frauen kann der schwankende Hormonspiegel im Zyklusgeschehen belasten oder die Hormone der "Pille" lösen einen Migräneanfall aus. Nach den Wechseljahren werden diese Anfälle dann üblicherweise seltener und schwächer. Werden allerdings zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden Hormonpräparate verwendet, können weiterhin Migräneanfälle auftreten.

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Epileptische Anfälle

Die Epilepsie, auch unter den Namen Fallsucht und Krampfleiden bekannt, wird als anfallsartige, synchrone Entladung von Neuronengruppen im Gehirn bezeichnet, die zu Krampfanfällen mit Bewusstseinstrübungen führen. Bei der Behandlung unterscheidet man zwischen der Akut- und Dauertherapie, die mit stark beruhigenden und zentral blockierenden Wirkstoffen erfolgt. Statistiken zeigen, dass rund 10 Prozent aller Menschen eine erhöhte Krampfbereitschaft besitzen und rund die Hälfte dieser Gruppe erlebt im Laufe des Lebens unter besonderen Einwirkungen einen epileptischen Anfall, der sich jedoch nicht wiederholt. Die so genannte fortschreitende Epilepsie ist jedoch nur bei 0,5 bis 1,0 Prozent der deutschen Bevölkerung anzutreffen. Diagnostisch lässt sich die Erkrankung durch Hirnstrommessungen (EEG) sicher nachweisen und entsprechend medikamentös behandeln. Lediglich 10 Prozent der Epileptiker sind pharmakoresistent und besitzen eine Heilungschance, wenn sie sich chirurgisch behandeln lassen. Bei der Hilfe von akuten Anfällen ist darauf zu achten, dass man sämtliche Gegenstände in der direkten Umgebung des Krampfenden entfernt, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Ein Festhalten der Gliedmaßen sollte vermieden werden. Meist führen Epileptiker ein Notfallmedikament mit sich, das in Tropfenform oder als Mikroklistir vorliegt. Die Verabreichung sollte jedoch von einer geübten Person durchgeführt werden und es ist in jedem Fall der Notarzt zu verständigen. Die in der Akutbehandlung eingesetzten Wirkstoffe sind Lorazepam, Diazepam, Clonazepam und Nitrazepam, die antkonvulsiv und nur gering sedierend ansetzen. Sie sind zur Dauerbehandlung nicht geeignet, da die unter dem Gruppenamen Tranquilizer bekannten Medikamente (Valium und Co) zu psychischen Abhängigkeiten führen können. Zur Dauerbehandlung werden überwiegend Medikamente mit den Wirkstoffen Valproinsäure (Ergenyl, Valproat) und Carbamazepin (Carbaflux, Tegretal, Timonil) erfolgreich eingesetzt. Die meisten Medikamente sind nicht frei von Nebenwirkungen und folglich ist bei der Behandlung von erkrankten Kindern besondere Vorsicht geboten, um eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Durch die unangenehmen Nebenwirkungen verweigert fast jeder zweite Epileptiker die dauerhafte Einnahme der hemmenden Wirkstoffe und provoziert Anfälle und die anschließende Einweisung.