Medikamente Depressionen

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Psychosen, Schizophrenien Stiftung Warentest Online 4/2010 - Bei 10 Prozent der Behandelten ist der Zuckerstoffwechsel gestört. Auch darauf wird der Arzt nur bei den regelmäßigen Kontrollen aufmerksam. Sofort zum Arzt Bei Halsschmerzen oder Fieber muss das Medikament sofort abgesetzt werden, wenn die Zahl der weißen Blutkörperchen plötzlich abgesunken ist.

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Infos zur Kategorie

Die Depression ist ein festes Krankheitsbild in unserer Gesellschaft geworden und man geht momentan von 4 Millionen Erkrankten in Deutschland aus. Prinzipiell ist die medikamentöse Behandlung bei gleichzeitiger begleitender Psychotherapie erfolgversprechend. Es stehen Mono- und Kombinations- sowie auch pflanzliche Präparate (Johanniskraut) zur Behandlung zur Verfügung. Die Ursachen der depressiven Erkrankung sind komplex und medizinisch noch nicht komplett verstanden. Mehrere Faktoren spielen meist zusammen, die biologischen und entwicklungsmäßigen Ursprung haben können. Daher sollte die Behandlung nach Möglichkeit durch einen Facharzt, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, erfolgen. Die Medizin forscht in alle Richtungen nach den Ursachen der Depression und bezieht neben genetischer Veranlagung auch Krankheitserreger, Organerkrankungen, andere Medikamente, hormonelle Faktoren, neurobiologische Dispositionen, Schwangerschaft und viele psychosoziale Faktoren mit ein. Präparate aus Johanniskraut-Extrakt (Hypericum) sind in den letzten Jahren besonders stark auf den Markt gekommen. Einsetzbar sind diese aber nur bei leichten Formen der Depression, da die Wirksamkeit des Hypericum-Extraktes sehr umstritten ist. Die Nebenwirkungen sehr aber glücklicherweise sehr gering. Als gut wirksam gelten Monoaminooxidasehemmer (MAO-Hemmer), die die Verfügbarkeit der Signalbotenstoffe von Serotonin und Noradrenalin für das Gehirn verringern. Bis zum Aufkommen der selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) waren die trizyklischen Antidepressiva am stärksten verbreitet. Die Nebenwirkungen sind jedoch nicht zu unterschätzen: Mundtrockenheit, Verstopfung, Müdigkeit, Muskelzucken und Blutdruckabfall sind bekannt, als auch die antriebssteigernde Erstwirkung noch vor der Stimmungsaufhellung, was eine erhöhte Suizidgefahr beinhaltet. Die bereits genannten SSRI-Präparate sind inzwischen die am häufigsten verschriebenen Antidepressiva, die auch bei schweren Zwangs- und Angstzuständen helfen können. Da Serotonin im ganzen Körper wirkt, können diese Präparate auch zu sexuellen Dysfunktionen bis hin zur Anorgasmie führen, die zusätzlichen Beziehungsstress verursachen kann. Aus all den genannten Gründen sollte unbedingt eine begleitende Gesprächstherapie erfolgen.