Medikamente Alzheimer / Demenz

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Produktwissen und weitere Tests zu Demenzerkrankungen

Psychosen, Schizophrenien Stiftung Warentest Online 4/2010 - Für Personen über 60 Jahre sollten es nicht mehr als vier Milligramm sein. Achtung Gegenanzeigen Sie dürfen Risperidon nicht anwenden, wenn Sie einen zu hohen Prolaktinblutspiegel aufweisen, der nicht durch die Gabe von Arzneimitteln bedingt ist. Unter folgenden Bedingungen muss der Arzt Nutzen und Risiko besonders sorgfältig abwägen: • Sie haben eine Funktionsstörung der Leber oder der Nieren. • Sie leiden an der Parkinsonkrankheit. • Sie haben Epilepsie.

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Morbus Alzheimer

Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit und Demenz können nur symptomatisch eingesetzt werden und kleinere Linderungen bewirken. Eine Heilung eines dieser Krankheitsbilder ist medikamentös nicht möglich, da es sich um neurodegenerative Erkrankungen des Gehirns handelt. Hierbei kommt es zur Hirnathrophie (Schwund der Hirnmasse) und gleichzeitigen Verhaltensauffälligkeiten. Nimmt man das Krankheitsbild der Demenz als übergeordnete Instanz für fortschreitende Hirnleistungsstörungen, die keine Besserung in Aussicht stellen, geht man heute davon aus, dass die Alzheimer-Krankheit als untergeordnete Krankheit in dieses Bild passt. Betroffen sind in erster Linie Menschen ab dem 65. Lebensjahr – Ausnahmen bilden seltene, frühe Formen des Morbus Alzheimer ab dem 50. Lebensjahr. Die bislang zur Behandlung von Demenz und Alzheimer zugelassenen Medikamente haben zwar einen positiven Einfluss, können jedoch die Symptome nicht wesentlich abschwächen oder gar den Krankheitsverlauf zum Stillstand bringen. So bleiben Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, stereotypes Wiederholen der selben Fragen, extreme Einschränkungen bei der Verrichtung der täglichen Handlungen bis hin zur Körperhygiene und der Verlust zur zeitlich-räumlichen Orientierung als Hauptsymptomatik trotz medikamentöser Behandlung erhalten. Behauptungen in diversen Publikationen, dass Ginkgo biloba einen positiven Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten von Alzheimer-Patienten habe, ließen sich nicht in Studien nachweisen. Bei einer täglichen Einnahme von 240 mg Extrakt kann es zum leichten Nutzen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens kommen und so die pflegenden Angehörigen leicht entlasten. Eine gleichzeitige psychologische Behandlung ohne Psychopharmaka hilft ebenfalls bei den Begleitsymptomen Erregung mit Aggressivität und bei depressiven Verstimmungen mit innerer Unruhe. Eine Anpassung der Räumlichkeiten sollte in jedem Fall geschehen, da die Verletzungsgefahr im Laufe des Krankheitsfortschritts potenziell steigt. Angemessene soziale und visuelle Stimulation können zur Verbesserung der Aufmerksamkeit und Orientierung führen, die jedoch leider ebenfalls nicht dauerhaft anhalten.