Medikamente Reizmagen

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Colon irritabile

Die funktionelle Dyspepsie, die man im Volksmund als Reizmagen benennt, zeichnet sich durch wiederkehrende, manchmal sogar chronische Schmerzen bzw. Unwohlsein im Oberbauch, ohne organischen Befund. Gegen die unterschiedlichen Symptome wie Übelkeit, Sodbrennen, Erbrechen, Krämpfe, Völlegefühl und andere Beschwerden bieten Apotheken Tropfen, Pulver und Kautabletten an. Die funktionelle Dyspepsie kann verschiedene Ursachen haben. Da ist einerseits die psychosomatische Disposition oder wie der Volksmund treffend sagt: Magen ist Kopf. Viele der Beschwerden haben psychische oder seelische Gründe und bringen den Magen ins Ungleichgewicht. Andererseits können auch entzündliche Prozesse ohne Geschwürbildung die Magentätigkeit stark beeinflussen. Als häufige Ursache liegt eine zu starke Magensäurebildung vor, die auch Sodbrennen verursachen kann. Ein dritter Faktor nennt sich Dysmotiliäts-bedingte Dyspepsie. Damit meint der Mediziner eine zu träge oder beschleunigte Bewegung der Magenmuskulatur. Derartige Beschwerden treten meist nach dem Essen auf und machen sich als Magendruck, Völlegefühl, Übelkeit bis hin zum Erbrechen bemerkbar. Bei zu schneller Passage der Speisen kommt es schnell zur Überblähung, da die Essensbrocken vom Magen nicht ausreichend durchgewalkt werden konnten, und auch zu Durchfällen. In jedem Fall sollte bei anhaltenden Beschwerden dieser Art eine Magenspiegelung durchgeführt werden, um eine klare Diagnose zu erstellen. Die Behandlung erfolgt dann symptomatisch unter Beobachtung der Ernährung und des allgemeinen Umfeldes. Mit anderen Worten bedeutet dies, wenn der Patient über ständiges Sodbrennen klagt, gibt man zwar einerseits Antacida in Form neutralisierender Pulver und Kautabletten, jedoch sollte man über die Essgewohnheiten genauso Bescheid wissen, wie über die psychische Allgemeinsituation. Viele Nahrungsmittel ziehen Säure (z.B. Marmelade, Süßigkeiten) und sollten nur selten genossen werden. Aber auch übermäßiger Stress, sei es familiärer oder beruflicher, zieht zu viel Magensäure. All dem ist entgegen zu wirken, was nicht immer allein durch die Einnahme von Medikamenten möglich ist. Häufig helfen schon sanfte pflanzliche Wirkstoffe (Artischocke) ohne den Körper stärker zu belasten. In extremen Fällen des Erbrechens gibt man gerne zentral (im Gehirn) wirkende Präparate wie MCP (Metoclopramid als Dopamin-Antagonist) Tropfen, die gerade bei Motilitätsstörungen des oberen Verdauungstraktes helfen, wie bei Migräne und Reiseerkrankungen.