Magen-/Darmmittel

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Imodium Kapseln Konsument 4/2013 - Ein Medikament wurde näher überprüft. Es erhielt keine Endnote.

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Magen-/Darmmittel

Medikamente gegen Durchfall werden in Apotheken in einer Vielzahl angeboten, jedoch ist ein Großteil der Medikamente absolut wirkungslos. Lediglich Loperamid aus der Familie der opioiden Wirkstoffe kann durch Hemmung der Darmbewegungen für Ruhe sorgen. Durchfall ist jedoch nur ein Symptom, dessen Ursache diagnostiziert werden muss. Der bereits genannte Großteil der angebotenen Medikamente enthält recht dubios pflanzliche Wirkstoffe, deren Eignung gegen die Durchfälle nicht wissenschaftlich belegt sind und unterm Strich nur den Herstellern gut tun. Eine althergebrachte Methode dem Durchfall zu begegnen, ist der Einsatz von Kohletabletten, die eine gewisse „stopfende“ Wirkung zeigen. Im Akutfall helfen nur die Loperamide (Immodium), die jedoch bei fieberhaften Infektionen nicht gegeben werden dürfen, da hier eine schnelle Ausscheidung der Erreger gewünscht ist. Loperamid ist ein synthetischer Abkömmling des Opiums ohne Rauschwirkung, das die Darmperistaltik zentral beruhigt und somit die Resorption der Flüssigkeiten ermöglicht. Als Ursache für den Durchfall kennt man unterschiedliche Gründe, die in den meisten Fällen recht einfach zu behandeln sind. Trotzdem erkranken weltweit mehr als vier Milliarden Menschen daran und rund sieben Millionen, meist Kinder, sterben am Durchfall. In unseren gemäßigten Regionen verbreiten sich Erkrankungen wie Salmonellen-, Shigellen- und Rotaviren-Infektionen bei weitem nicht so stark wie in warmen Ländern. Trotzdem besteht Meldepflicht und eine unterstützende Flüssigkeitszufuhr mit Kochsalz, Traubenzucker, Natrium und Kalium sind unumgänglich. Andere Ursachen für Durchfall bilden Vergiftungen durch Quecksilber, Arsen, Pilze und bakterielle Abbauprodukte (Lebensmittelvergiftung). Am häufigsten trifft man jedoch Nahrungsmittelunverträglichkeiten an, insbesondere die weit verbreitete Laktoseintoleranz und spezielle Nahrungsmittelallergien. Unter genauer Beachtung der Ernährung lassen sich Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall vermeiden. Bei akuten und chronischen Magen-Darm-Entzündungen ist die Behandlung schwieriger und erfordert gelegentlich den Einsatz von Antibiotika. Jedoch auch diese können zu dem bekannten Symptom führen, da die physiologischen Darmbakterien gleich mit abgetötet werden. Auch Hausmittel wie Coca-Cola mit Salzgebäck sollte man nicht einsetzen, da es zu einem Natriumüberschuss kommt, der den Durchfall nur unterstützt.