Magen-/Darmmittel

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Produktwissen und weitere Tests zu Magen-/Darmmittel

Wenn der Magen rebelliert Konsument 1/2016 - Zusätzlich sehr hilfreich sind Bewegung sowie Entspannung und Ruhe. Medikamente sollten grundsätzlich zurückhaltend eingesetzt werden. Krampflösende Mittel können dann dazu beitragen, die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt zu entspannen. Sogenannte Entschäumer sollen etwa helfen, die Gase schneller aus dem Darm zu entfernen. Neben herkömmlichen Medikamenten ist auch eine Vielzahl von pflanzlichen Präparaten auf dem Markt, die häufig in Form von Auszügen oder Tees angeboten werden.

Schwer verdaulich test (Stiftung Warentest) 1/2014 - Werden sie langfristig und zu häufig angewendet, können sie einen Kaliummangel verursachen. Besser sind schonendere Abführmittel, etwa mit Flohsamenschalen wie Metamucil Cola und Salzstangen lieber nicht Wenn der Bauch drückt und rumort, greifen viele auch zu Hausmitteln. Eines der bekanntesten bei Durchfall: Cola mit Salzstangen. Zwar braucht der Körper Salz und Zucker, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust wieder auszugleichen.

Wenn der Bauch rebelliert aktiv laufen Nr. 5 (September/Oktober 2013) - Da wir unser Essverhalten - speziell vor dem Laufen - ändern können, beunruhigt oder stört uns dieses Phänomen meist nicht nachhaltig. Anders sieht es aus, wenn diese Symptome regelmäßig und ohne erkennbare Ursache auftreten und die Freude am Laufen nachhaltig trüben. Die Betroffenen klagen über krampfartige Magenbeschwerden, teilweise mit Brennen hinter dem Brustbein, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung oder auch Durchfall.

Bauchgefühle HANDICAP 4/2011 - Ähnliche Beschwerden können Nahrungsmittelallergien auslösen, bei denen eine spezifische Immunreaktion nach Aufnahme eines Nahrungsmittels ausgelöst wird. Es gilt, diese Nahrungsmittel im Einzelfall zu identifizieren und zu meiden. Therapie mit Laxantien Der Einsatz von Laxantien, also Abführmitteln, sollte nicht ohne Absprache mit dem Arzt erfolgen, da eine Vielzahl unterschiedlicher Wirkstoffe und Wirkverfahren zur Verfügung stehen.

Kampf der Kulturen Guter Rat 3/2009 - Ihre Ahnen stammen zwar aus dem menschlichen Darm, aber was wir löffeln, sind nicht Original-Darmkeime. Wäre ja auch noch schöner. Zweitens sind die Keime in aller Regel nach ein paar Stunden schon verschwunden. Trotzdem helfen sie, das Milieu zu ordnen. Und das ist schnell durcheinandergebracht – durch Medikamente wie Antibiotika, durch Stress, Operationen und Krankheiten.

Hämorrhoiden Stiftung Warentest Online 4/2010 - Hinweise Beim Gebrauch von Verhütungsmitteln Die Salbengrundlage (Vaselin) kann die Reißfestigkeit und damit die Sicherheit von Kondomen beeinträchtigen.

Übelkeit, Erbrechen Stiftung Warentest Online 4/2010 - Typisch für die Reisekrankheit ist, dass sie sich durch Erbrechen nicht bessert. Erst wenn wieder fester Boden erreicht ist, legt verströmt einen sehr ausgeprägten Geruch nach Obst, der entsteht, weil es im Urin und über die Atemluft Azeton ausscheidet.

Durchfall Stiftung Warentest Online 4/2010 - Auch wenn Sie Fieber über 38,5 °C und/oder Blut im Stuhl haben (Hinweis auf eine schwere bakterielle Infektion, die anders behandelt werden muss), sollten Sie das Mittel nicht anwenden.

Imodium Kapseln Konsument 4/2013 - Ein Medikament wurde näher überprüft. Es erhielt keine Endnote.

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Magen-Darm-Mittel

Medikamente gegen Durchfall werden in Apotheken in einer Vielzahl angeboten, jedoch ist ein Großteil der Medikamente absolut wirkungslos. Lediglich Loperamid aus der Familie der opioiden Wirkstoffe kann durch Hemmung der Darmbewegungen für Ruhe sorgen. Durchfall ist jedoch nur ein Symptom, dessen Ursache diagnostiziert werden muss. Der bereits genannte Großteil der angebotenen Medikamente enthält recht dubios pflanzliche Wirkstoffe, deren Eignung gegen die Durchfälle nicht wissenschaftlich belegt sind und unterm Strich nur den Herstellern gut tun. Eine althergebrachte Methode dem Durchfall zu begegnen, ist der Einsatz von Kohletabletten, die eine gewisse „stopfende“ Wirkung zeigen. Im Akutfall helfen nur die Loperamide (Immodium), die jedoch bei fieberhaften Infektionen nicht gegeben werden dürfen, da hier eine schnelle Ausscheidung der Erreger gewünscht ist. Loperamid ist ein synthetischer Abkömmling des Opiums ohne Rauschwirkung, das die Darmperistaltik zentral beruhigt und somit die Resorption der Flüssigkeiten ermöglicht. Als Ursache für den Durchfall kennt man unterschiedliche Gründe, die in den meisten Fällen recht einfach zu behandeln sind. Trotzdem erkranken weltweit mehr als vier Milliarden Menschen daran und rund sieben Millionen, meist Kinder, sterben am Durchfall. In unseren gemäßigten Regionen verbreiten sich Erkrankungen wie Salmonellen-, Shigellen- und Rotaviren-Infektionen bei weitem nicht so stark wie in warmen Ländern. Trotzdem besteht Meldepflicht und eine unterstützende Flüssigkeitszufuhr mit Kochsalz, Traubenzucker, Natrium und Kalium sind unumgänglich. Andere Ursachen für Durchfall bilden Vergiftungen durch Quecksilber, Arsen, Pilze und bakterielle Abbauprodukte (Lebensmittelvergiftung). Am häufigsten trifft man jedoch Nahrungsmittelunverträglichkeiten an, insbesondere die weit verbreitete Laktoseintoleranz und spezielle Nahrungsmittelallergien. Unter genauer Beachtung der Ernährung lassen sich Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall vermeiden. Bei akuten und chronischen Magen-Darm-Entzündungen ist die Behandlung schwieriger und erfordert gelegentlich den Einsatz von Antibiotika. Jedoch auch diese können zu dem bekannten Symptom führen, da die physiologischen Darmbakterien gleich mit abgetötet werden. Auch Hausmittel wie Coca-Cola mit Salzgebäck sollte man nicht einsetzen, da es zu einem Natriumüberschuss kommt, der den Durchfall nur unterstützt.