Apotheken Vergleich

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Produktwissen und weitere Tests zu Medikamentengeschäfte

Mit Risiken und Nebenwirkungen test (Stiftung Warentest) 5/2014 - Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten. Der Versicherte trägt 10 Prozent als Zuzahlung, mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro pro Packung, aber nie mehr als den tatsächlichen Preis. Auf verschreibungspflichtige Medikamente dürfen Apotheken keine Preisvorteile gewähren. Das gilt auch für Versandapotheken aus dem EU-Ausland. Das hat der Bundesgerichtshof im Februar dieses Jahres noch einmal bestätigt.

Werbung in Apotheken: „Gesundes Misstrauen“ test (Stiftung Warentest) 1/2013 - Doch selbst wenn die Werbung zusätzlich Anwendungsgebiete benennt, können sich Hersteller und Apotheker von den Pflichtangaben befreien - mit dem aus der Fernsehwerbung berühmten Satz: "Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker." Gelockerte Neufassung. Seit Oktober gilt das Gesetz in einer neuen Fassung. Sie lässt mehr Spielraum und wurde außerdem an EU-Recht angepasst.

Bittere Pillen test (Stiftung Warentest) 5/2010 - Rezeptpflichtige Mittel lieferten sie versandkostenfrei. Sonderangebote: In vielen Apotheken vor Ort gibt es monatlich wechselnde Sonderangebote. Achten Sie auf Schaufensteraktionen, Werbezettel, Plakataufsteller, Kataloge von Apothekenkooperationen. Rabatt: Rezeptpflichtige Arzneimittel sind in Deutschland preisgebunden, auch in Versandapotheken. Versandapotheken im europäischen Ausland gewähren hingegen meist Rabatte.

Falsch beraten test (Stiftung Warentest) 7/2008 - eine im Kern falsch, aber richtige Zusatzinformation. Rezeptur nicht hergestellt, da Substanzen nicht lieferbar seien; Klärungsprozess über drei Tage. Beratung zum Nahrungsergänzungsmittel und zum Sonnenschutzmittel nahezu optimal. Blutdruckmessen mit starken Mängeln.

Nur eine konnte es gut test (Stiftung Warentest) 7/2005 - Manches darin taugt nicht viel, anderes schadet sogar. Wie Sie gesund schlank werden und die Figur halten, lesen Sie im neuen test-Spezial „90 Diäten für Sie bewertet“. 7,50 Euro, Bestellnr. S 0502 In einer Apotheke eine solide Beratung zum Thema Schlankheit zu bekommen, ist Glückssache. Statt die angekündigte Ernährungsberatung zu liefern, werden dort oft einfach Schlankheitsmittel ver- kauft. Und die werden teilweise lückenhaft erläutert.

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Apotheken

In den Städten findet man an fast jeder Straßenecke eine Apotheke. Quantitativ sind wir in der Hinsicht also bestens ausgestattet. Untersuchungen in Deutschland und Österreich, darunter in Wien und Berlin, haben aber gezeigt, dass das nicht automatisch auch für die qualitative Versorgung gilt. Apotheken sind nicht nur dem Konkurrenzdruck aus eigenen Reihen ausgesetzt, sondern müssen sich auch gegen eine immer stärker werdende Konkurrenz aus dem Internet behaupten. Bei den rezeptfreien Mitteln sind sie preislich den Internetapotheken meistens unterlegen. Vorteile haben die Apotheken vor Ort dagegen bei rezeptpflichtigen Medikamenten. Ein Preiskampf ist in dem Fall nicht möglich. Viele Apotheker vor Ort kennen ihre Kunden und liefern ihnen Medikamente im Notfall schon mal sofort nach Hause. Solche Apotheken können auch damit punkten, dass sie ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Leider ist darauf aber nicht immer Verlass. Außerdem sind Apotheker auch Verkäufer, die den eigenen Vorteil mitunter höher bewerten als den ihrer Kunden. Zu diesem Ergebnis kamen sowohl die Stiftung Warentest als auch die österreichische Zeitschrift Konsument in verschiedenen Untersuchungen. Konsument hat in Wien und anderen österreichischen Regionen unter anderem festgestellt, dass viele der dortigen Apotheken lieber teure Originalpräparate verkaufen als preiswerte Generika. Und zwar auch dann, wenn Kunden ausdrücklich nach preiswerteren Alternativen gefragt hatten. Diese Freiheit haben deutsche Apotheker nach den Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Unternehmen kaum noch. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest im Jahr 2008 bezog sich daher weitgehend auf die fachliche Beratungsqualität. Sie nahm die Kompetenzen von 18 Apotheken in Berlin unter die Lupe. Das Ergebnis war niederschmetternd: Die Hinweise mancher Apotheker waren so falsch, dass sie sogar gesundheitliche Folgen für den Patienten nach sich ziehen könnten. 2010 wurden neben 27 Standort-Apotheken in ganz Deutschland auch 23 Versandapotheken in die Untersuchung einbezogen. Darin schnitten die Standort-Apotheken im Schnitt besser ab als die Versandapotheken. Trotzdem gilt: Wer wichtige Informationen zu Medikamenten und deren Wechselwirkungen braucht, sollte sich nicht scheuen mehrmals nachzufragen und in verschiedenen Apotheken um Rat zu bitten.