Medikamente Durchblutungsstörungen

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Stoffwechsel

Die Durchblutung des Körpers sorgt für die Ernährung, den Gasaustausch und den Abtransport der Stoffwechselschlacke in Organen und dem Gewebe. Störungen sowohl um Zufluss (arteriell) als auch im Abfluss (venös, lymphatisch) können medikamentös nur sehr gering beeinflusst werden. Tabletten, Ampullen und Salben wirken überwiegend symptomatisch. Eine Minderdurchblutung eines Organs oder des Gewebes kann zu einer Schädigung oder Dysfunktion führen. Eine häufige Ursache dafür ist gerade im fortgeschrittenen Alter die Arteriosklerose („Verkalkung“) mit Ablagerungen an der Gefäßwand. Je nach Schweregrad der mechanischen Störung des Blutflusses kann es zu Hirnminderleistungen, schneller Ermüdbarkeit der Extremitäten, starken Schmerzen oder gar Herzinfarkt und Schlaganfall kommen. Stauungen im venös-lymphatischen Abflusssystem spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Bei einer mikrozirkulären Durchblutungsstörung der betroffenen Kapillargefäße kommt es relativ schnell zum Gewebetod (Nekrose), wie man ihn bei Diabetikern im fortgeschrittenen Stadium an den Extremitäten beobachten kann. Im günstigeren Fall kann es stattdessen zur Geschwürbildung (Ulcus cruris) kommen, die durch die Minderdurchblutung schlechte Heilungstendenzen zeigen. Unter all den angebotenen Medikamenten gibt es kaum wirksame Präparate, mit Ausnahme von Acetylsalicylsäure – besser bekannt als ASS oder unter dem berühmten Namen Aspirin. Dieses Medikament hat vielerlei Wirkungsweisen, die unter anderem auch eine Verdünnung des Blutes hervorrufen. ASS wird auch als Thrombozytenaggregationshemmer bezeichnet, der die Blutgerinnung stark reduziert. Dabei können sich die Blutplättchen (Thrombozyten) nicht mehr so leicht miteinander verkleben und für die Beendigung einer Blutung sorgen. Leider kann es bei Neigung zu Magengeschwüren oder chronischen Schleimhautreizungen zu Blutungen als Nebeneffekt kommen.