Medikamente Bluthochdruck

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Produktwissen und weitere Tests zu Hypertonie

Herzrhythmusstörungen Stiftung Warentest Online 4/2010 - Auch wenn das Mittel vor Einlage eines Schrittmachers nur kurzfristig eingesetzt wird, sollte der Arzt die Herztätigkeit immer wieder im EKG kontrollieren. Achtung Gegenanzeigen Unter folgenden Bedingungen dürfen Sie das Mittel nicht einnehmen: • Sie haben ein Glaukom (grünen Star) oder es besteht der Verdacht darauf. • Ihre Prostata ist vergrößert. • Es bestehen Engstellen im Magen-Darm-Kanal. • Sie haben Verstopfung aufgrund von Darmträgheit. • Ihr Herz schlägt zu schnell (Tachykardie).

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Hoher Blutdruck

Der Bluthochdruck, auch arterielle Hypertonie genannt, ist besonders stark in den Industrienationen verbreitet und Deutschland steht in Europa in puncto Verbreitung sogar an der Spitze. Je nach Entstehungsart des Bluthochdrucks kann man meist mit unterschiedlichen Präparaten in Tablettenform und schleimhautgängigen Wirkstoffen den arteriellen Druck dauerhaft senken. Man spricht von Bluthochdruck, wenn der systolische Wert (Zusammenziehung des Herzmuskels) dauerhaft jenseits von 140 mm/Hg und der diastolische Wert (Erschlaffung des Herzmuskels) oberhalb von 90 mm/Hg liegen. Die arterielle Hypertonie ist eine Erkrankung, die nicht allein ältere Menschen betrifft. Studien zu Folge lassen sich erhöhte Werte bereits bei jedem vierten Mann und jeder zehnten Frau unter 30 Jahren feststellen – so macht die obligatorische Blutdruckmessung beim Arztbesuch auch Sinn. Die eigentliche Ursache des Bluthochdrucks ist bis heute wissenschaftlich nicht geklärt und man geht von dem Zusammenwirken vieler Faktoren aus, zu denen auch eine erbliche Belastung zählen kann. Begünstigende Faktoren sind Tabak- und Alkoholkonsum, Stress, Übergewicht, hormonelle Schwankungen, Diabetes und Arterienverkalkung sowie Nierenerkrankungen, wobei die beiden letztgenannten für die sekundäre Hypertonie verantwortlich sind. Um Folgeschäden und Todesfälle durch Herzinfarkt und Schlaganfall oder Nierenversagen vorzubeugen, bedarf jede Form der Hypertonie einer medikamentösen Behandlung. Zu Beginn erfolgt die Behandlung als Monotherapie und kann bei nicht ausreichendem Erfolg auch mit anderen Präparaten kombiniert werden. Mittel der Wahl sind die seit langem erprobten ACE-Hemmer, Betablocker, AT1-Antagonisten und Diuretika. Je nach Alter und Begleiterkrankungen werden die unterschiedlichen Wirkstoffe eingesetzt. Bei akuten Blutdruckkrisen können auch Nitroglycerine als Mundspray und Zerbeißkapsel direkt über die Munschleimhaut aufgenommen werden und für eine Senkung des Blutdrucks sorgen.