Typen
Unter einer verspannten Muskulatur leiden viele Menschen. Durch eine unangemessene Haltung oder schwere Arbeiten entstehen schnell Rücken- oder Nackenschmerzen, die allerdings mit Hilfe von Massagen wieder zu kurieren sind. Die private Nutzung eines Massagegerätes kann dabei den Gang zum Masseur ersparen und bei richtiger Anwendung fast genau so effektiv sein.
Die häufigsten Verspannungen treten im Nackenbereich auf. Bei der Wahl des Massagegerätes ist darauf zu achten, dass sich das Gerät perfekt an die Hals- bzw. Nackenform anpasst und an keiner Stelle eindrückt. Empfehlenswert sind Nackenkissen, die einfach um den Hals gelegt werden und dank des meist weichen Stoffes sehr angenehm zu tragen sind. Vor dem endgültigen Kauf sollte man, wenn möglich, testen, ob die Vibration und die Massagewirkung für das persönliche Empfinden zu stark ist. Jeder nimmt die Stimulation anders wahr, es kann deshalb passieren, dass eine zu kräftige Massage in diesem Bereich zu Übelkeit führt. Viele Modelle haben auch eine Wärmefunktion, die zusätzlich zur Muskelentspannung beiträgt. Wichtig: Geräte mit einer Magnetwirkung sind keinesfalls für Personen mit Herzschrittmacher geeignet. Außerdem sollte jedes Gerät klinisch getestet und zertifiziert sein.
Die Rückenpartie macht es den Betroffenen oft nicht leicht die exakte Stelle des Schmerzes zu lokalisieren und zu treffen. Für diesen Zweck gibt es Massagesessel, -sitze- sowie -matten. Letztere sind aufgrund ihres niedrigeren Preises eine gute Alternative zu einem Sessel. Sie massieren wie diese die gesamte Rückenpartie und je nach Konstruktion auch den Nacken. Mit einer Fernbedienung wird eine simple Handhabung geboten, die Stärke der Impulse lässt sich meist individuell regeln. Wer lieber ein Handgerät nutzen möchte, sollte darauf achten, dass der Griff lang genug ist, um jede Stelle des Körpers zu erreichen. Bei den nicht elektrischen Handgeräten kann der Nutzer den benötigten Druck selbst erzeugen und ganz seinen Bedürfnissen anpassen. Bei den Modellen mit Akku- oder Batteriebetrieb wiederum darf der vorgegebene Impuls durchaus etwas kräftiger ausfallen, da in der Rückenpartie meist tiefe Verspannungen gelöst werden müssen.
Aber auch für die geplagten Füße gibt es gute Massagegeräte. Zu empfehlen sind Fußbäder, die automatisch betrieben werden. Solche kleinen Becken bringen ein wenig Wellness in die eigenen vier Wände und verwöhnen die Füße. Sowohl für die Füße als auch für die Hände eignen sich sogenannte Noppenbälle ebenfalls optimal. Es gibt sie in verschiedenen Größen, sie sind somit für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Die Noppen stimulieren die Durchblutung und sind besonders für Vielschreiber sehr effektiv.
Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Impulse des Massagegerätes nicht zu stark sind, um die Verspannungen und Schmerzen nicht noch zu verstärken. Ein zu schwacher Druck bringt hingegen nur wenig Erfolg. Ist das jeweilige Gerät klinisch geprüft, kann der Kunde außerdem davon ausgehen, dass durch die Behandlung keine Folgeschäden auftreten und die Chancen auf einen Behandlungserfolg bei richtiger Anwendung nach Anleitung relativ hoch sind.