Zeckenbisse

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Zeckenmittel

Zecken werden mit Beginn der wärmeren Jahreszeit in unseren Breitengraden aktiv und stellen eine Bedrohung für Mensch und Haustier dar. Für den Mensch gibt es unterschiedliche Salben und Sprays, deren Wirkungsdauer jedoch stark eingeschränkt ist. Für die Haustiere kann man lang wirkende Gifte direkt auftragen. Zecken, in unseren Breitengraden ist es der Gemeine Holzbock, mögen es warm mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit. Sie halten sich in Gräsern und Sträuchern bis zu einer Höhe von 1,50 Metern auf und gelangen durch Abstreifung auf den Wirt. Die Behauptung, dass Zecken sich von Bäumen fallen lassen, konnte bislang noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Folglich macht es Sinn, eher die Beine einzusprühen als den Kopf. Bei längeren Wanderungen sollte man auf jeden Fall bedenken, dass die Zeckenabwehr durch unterschiedliche Salben, Cremes und Sprays meist nur zwei Stunden lang wirksam ist. Eine wiederholte Anwendung ist somit unumgänglich, wenn man den Schutz aufrechterhalten will. Bei Hunden und Katzen wirken die Gifte dagegen oft über Wochen, solange sie nicht gebadet werden. Kommt es trotzdem zum Zeckenbefall, sollte man diese Parasiten sofort entfernen, was für Ungeübte nicht ganz einfach ist. Denn die Zecke ritzt zuerst die Haut ein, um anschließend den Stachel in der Wunde zu verankern. Damit dieser für den längeren Saugvorgang auch fest sitzt, greifen einerseits Widerhaken in der Haut und andererseits ein Klebstoff, der den Stachel regelrecht in der Wunde festklebt. Das Entfernen des Parasiten ist durch ein Herausdrehen leichter zu bewältigen als durch einfaches Ziehen, wobei fatalerweise meist der Kopf abreißt und in der Haut stecken bleibt. Wer die Tiere nicht mit den Fingern anfassen möchte, kann sich eine Zeckenzange zulegen oder aus einem kräftigen Faden eine Zeckenschlinge fertigen. Für Menschen gilt die Regel, dass nach einem Zeckenbiss in jedem Fall der Hausarzt aufgesucht werden sollte. Zecken verbreiten durch ihre unterschiedlichen Wirte auf den Menschen übertragbare Krankheiten. Am häufigsten werden Krankheiten wie die Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen, die keinesfalls unterschätzt werden dürfen, da sie bei Nichtbehandlung zu schwerwiegenden Krankheitsbildern führen.