Medikamente Wunden

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Produktwissen und weitere Tests zu Wundenversorgung

First Aid Gravity Mountainbike Magazine 12/2012 - Bereits im letzten Heft hatten wir euch ‚Fix n' Go Help‘ kurz vorgestellt. Für unseren Kanada-Trip haben wir die Wundversorgung in unser Erste-Hilfe-Kit gepackt. Hat's was gebracht? Geprüft wurde ein Wundspray, das keine Endnote erhielt.

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Wundenversorgung

Die medikamentöse Behandlung von Wunden kann unterschiedliche Ziele verfolgen, die in der Heilung des Hautdefektes enden. Welche Behandlungsmethode (Desinfektion, Reinigung, Entzündung) zu welchem Zeitpunkt des Heilungsprozesses angewendet wird, sollte man dem behandelnden Arzt überlassen. Bei Bagatellverletzungen, die keine Infektion aufweisen, kann man eine Selbstbehandlung durchführen. Die meisten Medikamente zur Förderung der Wundheilung sind zwar apothekenpflichtig, aber fast immer rezeptfrei und nicht wirklich kostengünstig. Kommt es zur Verletzung der Haut, ist in jedem Fall eine Desinfektion vor der Wundabdeckung angezeigt. Das berühmteste Mittel ist für diesen Fall die Jodlösung, deren desinfizierende Wirkung nachgewiesen ist. Bei bekannter Jodallergie sollte man auf andere Lösungen wie Alkohol oder Quecksilber-Verbindungen (Merfen) zurückgreifen. Diese antiseptischen Lösungen verhindern meist Komplikationen bei der Wundheilung. Zur Wund- und Hautpflege während der Abheilung werden gerne Panthenol-Präparate in Salbenform, entweder als Monopräparat (Bepanthen) oder als Kombination mit antiseptischen Wirkstoffen verabreicht. Als Allroundmittel in Salben- und Gelform hat sich Fenistil auf dem Markt etablieren können. Ursprünglich bei Insektenstichen und Sonnenbrand eingesetzt, wurde der Wirkstoff als entzündungshemmend eingestuft und auch bei Lippenherpes und Bagatellwunden (oberflächliche Hautläsionen) eingesetzt. Ein Urgestein in der Wundbehandlung ist die Zinksalbe, die nicht nur pflegend und schützend wirkt, sondern auch antiseptisch. Neben Fertigpräparaten stellt jeder Apotheker auf Wunsch eine individuelle Pasta zinci her. Noch älter ist die Anwendung von Kamille in Extraktform, die wundreinigend wirkt, jedoch nicht im Augenbereich angewendet werden sollte. Ebenfalls zur äußerlichen Anwendung kann man Salben und Lösungen mit dem Wirkstoff der Hamamelis-Pflanze (Hametum) zum Einsatz bringen, die auch unter dem Namen „Indianersalbe“ im Volksmund bekannt ist. Wasserstoffperoxid-Lösungen haben ebenfalls eine reinigende Wirkung, die aber nicht gleichzeitig mit antiseptischen Präparaten genutzt werden sollte. Antibiotische Salben und Puder, sowie enzymatische Präparate sollten nur vom Arzt verordnet und angewendet werden.