Medikamente Warzen

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Flachwarzen

Man kennt Warzen als gutartige, erhabene oder flache Geschwulst der Haut, die meist keinerlei Komplikationen verursachen. Apotheken und Drogerien bieten Lösungen und diverse Pflaster als therapeutische Mittel an, deren Wirksamkeit nicht immer garantiert ist. Verschwinden die Warzen nicht von alleine, sollte ein chirurgischer Eingriff erfolgen. Warzen werden durch die humanen Papillomviren verursacht, die zur untersten Risikogruppe gehören. Nachweislich infizieren sich Menschen mit einem gestörten Immunsystem wesentlich eher mit dem Virus, als vollkommen Gesunde. Während der Evolution hat sich der Mensch bereits stark an den Erreger angepasst und die meisten sind in der Lage, im Laufe weniger Wochen eine wirksame Abwehr gegen sie aufzubauen, dass die Warzen einfach absterben und vertrocknen. Ist dem jedoch nicht so, kann man versuchen, sie durch ätzende Lösungen (Chloressigsäure) zu entfernen. Entweder durch Aufträufeln der Lösung oder durch Anwendung von Pflastern kann man versuchen, der Hautwucherung beizukommen. Leider gibt es auch Körperstellen, wo die Wirksamkeit stark eingeschränkt ist – z.B. an den Fußsohlen. Insbesondere die Dornwarzen treten dort auf, wo der meiste Druck beim Gehen ausgeübt wird. Diese wachsen in die Tiefe und verursachen durch den dornartigen Kern schmerzhafte Stellen an der Fußsohle. Abhilfe schafft nur eine tiefe Elektrokoagulation oder Entfernung durch das Laserskalpell, was meist nicht mit einer Sitzung getan ist. Augenscheinlich wirkt auch die Kältetherapie, jedoch wissenschaftlich wurde nachgewiesen, dass die Rückfallquote enorm hoch ist. Eine neue Methode zur Warzenbekämpfung wurde an der Universität Jena entwickelt, die wassergefiltertes Infrarot-A-Licht zur erfolgreichen Bestrahlung nutzt. Virustatika und Zytostatika können ebenfalls in alkoholischen Lösungen, Salben und Lacken zum Einsatz kommen, wirken jedoch nicht bei jeder Warzenart. Gegen den Erreger der Feigwarzen im Genitalbereich ist seit 2006 der HPV-Impfstoff zugelassen, der vollen Schutz bietet. Um das Ansteckungsrisiko zu senken, sollte man die einfachen hygienischen Regeln beachten und auch das Barfußlaufen in Schwimmbädern und Saunen vermeiden.