Medikamente Läuse

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Produktwissen und weitere Tests zu Kopfläuse

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Parasiten

Läuse begleiten den Menschen seit Anbeginn ihres Daseins und sind je nach Breitengrad und sozialen Verhältnissen mehr oder weniger verbreitet. Primär findet man die Kopflaus bei Kindern, vorzugsweise Mädchen, und kann diese mit giftigen Lösungen bekämpfen. Seltener kommt es zum Befall mit Kleider- und Filzläusen. Eltern kennen das Dilemma, wenn das Kind mit einem Zettel in der Hand aus dem Kindergarten kommt und darauf steht „Vorübergehend geschlossen wegen Läuse“. Insbesondere in den Sommermonaten kann so etwas vorkommen, denn Läuse mögen es warm. Sollte sich ein Kind häufig am Kopf kratzen, so ist in jedem Fall eine optische Kontrolle der Haare und Kopfhaut fällig. Man hat festgestellt, dass bei europäischen Kindern meist weniger als 10 Tiere auf dem Kopf zu finden sind. Trotzdem kann eine ruckartige Vermehrung den Läusebestand verzehnfachen. Läuse legen ihre Eier, Nissen genannt, vorzugsweise in den Haaren hinter den Ohren ab. Mit einem Läusekamm oder auch Nissenkamm genannt, der besonders enge Zahnabstände besitzt, kämmt man dann die angefeuchteten Haare über einem Blatt Papier strähnenweise gründlich aus. Auf diese Weise kann man den Parasiten am leichtesten Paroli bieten. In Apotheken werden diverse Flüssigkeiten, Sprays und Shampoos gegen Läuse angeboten. Da diese mehr oder weniger giftig sind und Kindern auf der Kopfhaut auch unangenehm brennen können, muss man sich strikt an die Gebrauchsanweisung halten. Eine oder mehrere derartiger Kuren führen dann auch zum Erfolg. Wenn man Pech hat, sitzt ein resistenter Läusestamm auf dem Kopf des Kindes und man kommt um die vielfache Kontrolle mit dem Nissenkamm nicht herum. Setzt man ein Pelikulozid (Läusegift) ein, muss man die Behandlung unbedingt nach acht bis zehn Tagen wiederholen. Läuse werden zwar getötet, die Eier jedoch nicht und es können Jungtiere in der Zwischenzeit nachschlüpfen und das Dilemma beginnt von vorne.