Medikamente Akne

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Produktwissen und weitere Tests zu Aknemedikamente

Schuppenflechte Stiftung Warentest Online 4/2010 - Dann folgen die höher dosierten Tabletten, deren Dosis wie die "Initial"-Tabletten langsam gesteigert wird. Die maximale Menge liegt bei dreimal täglich zwei Tabletten. Während der Behandlung sollten Sie täglich mindestens ein bis zwei Liter Flüssigkeit trinken (Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, Tee). Nach vier bis sechs Wochen soll sich die Schuppenflechte bessern.

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Pickel

Um die Behandlung der Akne kommt kaum ein Mensch während oder noch Jahre nach der Pubertät herum. Je nach Akneform, Schweregrad und Ursache der Talgdrüsenerkrankung werden unterschiedliche Behandlungen eingesetzt. In den meisten Fällen hilft die lokale Anwendung von Cremes und Lotionen über einen längeren Zeitraum. Die Akne vulgaris (gewöhnliche Akne) ist die meistverbreitete Form der Erkrankung, die in der Pubertät auftritt und spätestens mit Erreichen des 30. Lebensjahres verschwinden sollte. Die hormonelle Umstellung des jungen Körpers mit Mehrausschüttung männlicher Hormone entwickelt diese Form der Akne, die nur in wenigen Fällen medikamentös zu behandeln ist. So lange sich lediglich Komedone (im Volksmund „Mitesser“ genannt) bilden, kann man der Akne mit Lotionen begegenen, die Fruchtsäuren oder Oxidationsmittel enthalten. Häufigeres Waschen der betroffenen Stellen nützt da nur wenig – im Gegenteil, es schädigt eher den natürlichen Säuremantel der Haut. Häufig treten als Folge und Komplikation Rötungen, Schwellungen und schwere Entzündungen auf, die sich bakteriell so stark infizieren, dass eine Follikulitis bzw. Furunkulose entstehen kann. Bei dieser schweren Form der Akne-Komplikation bedarf es unbedingt der Behandlung durch einen Hautarzt, der meist neben der lokalen Behandlung auch eine antibiotische Abschirmung verschreibt. Häufig kommt es dann zusätzlich zu einer starken Narbenbildung, die regelrechte Löcher in der Haut hinterlässt. Neben dem Gesicht sind gerade bei jungen Männern die Nackenpartie, der Rücken und auch der Brustbereich betroffen. Das Ausdrücken der Pickel ist keine sinnvolle Alternative zur medikamentösen Behandlung und sollte nur in Ausnahmefällen von Fachpersonal durchgeführt werden, da es schnell zu Schmierinfektionen und Beschädigungen der tieferen Hautschicht kommen kann. Die Behauptung, dass Akne durch Lebensmittel entsteht, die der Körper nicht verträgt, ist unsinnig – gleichermaßen gilt dies für die Vermutung einer Allergie.