Produktwissen und weitere Tests zu Wein-Blätter
Nicht einwickeln lassen“ - ungefüllte Weinblätter test (Stiftung Warentest) 3/2004 - wird auf den Einsatz chemischsynthetischer Pestizide verzichtet. Erlaubt sind dagegen Schwefel und Kupfer. In unserem Test wurden jedoch in den Bioprodukten Rückstände von Substanzen gefunden, die für den Öko- Weinbau verboten sind. Verwirrend für den Verbraucher ist die Aufschrift auf den Agra-Weinblättern. Sie lautet im Original „Product der okologisch saubern Gebieten“, obwohl es sich um kein Bioprodukt handelt. Nachgewiesen wurden darin gleich acht Pestizide, davon vier mit deutlicher
Nicht einwickeln lassen“ - mit Reis gefüllte Weinblätter test (Stiftung Warentest) 3/2004 - Ob türkisch, griechisch oder orientalisch: Weinblätter bereichern die mediterrane Küche. Gefüllt mit Reis, Käse, Hackfleisch, Kräutern, Pinienkernen oder Rosinen. Leider auch mit reichlich Pestiziden. Die STIFTUNG WARENTEST hat 33 gefüllte und ungefüllte Weinblätter untersucht. Kein einziges Produkt war rundum ok. 15 Proben waren sogar stark mit Pestiziden belastet. Sie hätten nicht verkauft werden dürfen. test klärt auf. Testumfeld: Im Test: 33 Weinblätter (exemplarisch), davon 22 gefüllte und 11 ungefüllt. 23 Produkte stammten aus Fertigpackungen,10 wurden als lose Ware (hier nicht näher spezifiziert) in Kaufhäusern, Feinkostläden unds Markthallen eingekauft.
Weinblätter: „Nicht einwickeln lassen“ test (Stiftung Warentest) 3/2004 - Ob türkisch, griechisch oder orientalisch: Weinblätter bereichern die mediterrane Küche. Gefüllt mit Reis, Käse, Hackfleisch, Kräutern, Pinienkernen oder Rosinen. Leider auch mit reichlich Pestiziden. Die STIFTUNG WARENTEST hat 33 gefüllte und ungefüllte Weinblätter untersucht. Kein einziges Produkt war rundum ok. 15 Proben waren sogar stark mit Pestiziden belastet. Sie hätten nicht verkauft werden dürfen. test klärt auf. Im Test: 23 Weinblätter aus Fertigpackungen, 10 Weinblätter als lose Ware. Preise: 0,10 bis 2,15 Euro für 100 Gramm. Ergebnis: Keines ist einwandfrei in Ordnung.
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Ursprünglich wurden die gefüllten Weinblätter als kalte Vorspeise verzehrt. Zunächst befreit man die Blätter von ihren Stielen, blanchiert sie in kochendem Salzwasser und lässt sie abtropfen. Anschließend gibt man die vorbereitete Füllung portionsweise auf die Blätter, wickelt die Blätter ein und gart sie in einem Topf mit Wasser, Brühe oder Tomatensauce. Die Blätter werden mit Fleisch, Reis, Gemüse, Pinienkernen, Rosinen, Koriander und anderen Gewürzen gefüllt, als klassische Beilage wählt man Joghurt und Brot. In deutschen Supermärkten findet man vor allem fertig eingelegte Rollen. Einzelne Blätter sind schwerer zu bekommen, weshalb so mancher Dolma-Liebhaber auf den essbaren Wein im heimischen Garten zurückgreift. Wer Weinblätter im Supermarkt kauft, egal ob gefüllt oder ungefüllt, darf sich theoretisch auf ein gesundes Produkt freuen. Theoretisch, denn die Freude wird durch Pestizide in den Blättern getrübt, wie die „Stiftung Warentest“ bereits 2004 herausfand. Von 33 getesteten Weinblättern – gefüllt oder ungefüllt – war keines frei von Pestiziden, die Hälfte sogar „stark belastet“. Genau wie bei Tafeltrauben, bei denen die erlaubten Grenzwerte zum Teil sogar höher sind, liegt die Ursache für die erhöhte Belastung bei Pflanzenschutzmitteln, die im Weinanbau eingesetzt werden.