Fußballstadien

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Produktwissen und weitere Tests zu WM-Stadien

Viermal die rote Karte Stiftung Warentest Online 1/2006 -  gibt es hier in Berlin, Dortmund, Gelsenkirchen und vor allem in Kaiserslautern. Besonders im Bereich der Nordtribüne des noch im Bau befindlichen Fritz-Walter-Stadions fanden wir erhebliche Mängel Der Grundsatz der Fifa-Sicherheitsrichtlinien, wonach die Stadien „in baulicher und technischer Hinsicht dem neusten Stand der Sicherheitserfordernisse“ entsprechen müssen, wird derzeit in einigen Stadien also längst nicht erfüllt. Im Dezember verwarnte Fifa-Chef Jos eph Blatter das

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Fußballstadien müssen zahlreiche Sicherheitsstandards erfüllen. So darf es keine gefährlichen Stolperfallen geben, zudem müssen gut ausgeschilderte Fluchtwege vorhanden sein. Aspekte wie Brandschutz und die Vermeidung von Strömungsstaus sind ebenfalls von Bedeutung. Darüber hinaus sollten Zuschauer keine Möglichkeit haben, sich zu bewaffnen, etwa mit entfernbaren Gegenständen.


Jahr für Jahr verzeichnet die Bundesliga Zuschauerrekorde. Das freut Vereine, Sponsoren und Fernsehstationen, bringt allerdings auch Gefahren mit sich. Schließlich ist die Möglichkeit einer Massenpanik immer präsent, sobald sich viele Menschen an einem Ort zusammenfinden. Fußballstadien müssen deshalb in puncto Sicherheit zahlreiche Kriterien erfüllen. So darf es erstens keine gefährlichen Stolperfallen geben, zum Beispiel in Form von zu hohen Treppenstufen oder vorstehenden Kanten. Auch rutschige Bodenbeläge sind in dieser Hinsicht überaus gefährlich. Zweitens muss es genügend Fluchtwege geben. Hier ist allerdings nicht nur die Zahl von entscheidender Bedeutung, sonder auch die Qualität der Ausschilderung. Hinzu kommt, dass die entsprechenden Ein- beziehungsweise Ausgänge auf keinen Fall zu eng sein dürfen. Ansonsten besteht vor und nach dem Spiel die Gefahr, dass sogenannte Strömungsstaus entstehen. Und wer schon einmal in einer solchen Masse eingeschlossen war, der weiß, wie schnell hier Panik um sich greift. Drittens muss ein Stadion großen Wert auf Brandschutzmaßnahmen legen. Dazu gehört beispielsweise, dass in den VIP-Bereichen trotz gehobener Ausstattung keine leicht entflammbaren Materialien zu finden sein dürfen. Ebenfalls Pflicht: Das Stadion muss über genügend Brandmelder, Feuerlöscher und Zufahrtswege für Löschfahrzeuge verfügen. Nur so ist gewährleistet, dass ein um sich greifendes Feuer nicht außer Kontrolle gerät. Zu guter Letzt darf ein Stadion den Zuschauern keine Möglichkeit geben, sich leicht zu bewaffnen. Zu denken wäre hier beispielsweise an lose Sitzschalen, abnehmbare Mülleimer Begrenzungsstangen, die nicht gut genug montiert sind. Gerade der vierte Aspekt gewinnt zunehmend an Bedeutung, schließlich kommt es seit einigen Jahren immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen.