Analoge Spiegelreflex-Kameras

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Produktwissen und weitere Tests zu Analoge Spiegelreflex-Kameras

Professionell COLOR FOTO 1/2005 - Mitten im digitalen Zeitalter überrascht Nikon mit einer neuen analogen Profi-SLR der F-Serie. Die neue F6 bietet modernste Autofokus- und Blitztechnik, die bisher den digitalen Topmodellen vorbehalten war.

Schneller, leiser COLOR FOTO 11/2004 - Mit nahezu professioneller Autofokusgeschwindigkeit und bis zu drei Bildern pro Sekunde tritt die Canon EOS 300X die Nachfolge der über zwei Jahre erfolgreichen EOS 300V an.

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analoge Spiegelreflexkameras

Analoge Spiegelreflexkameras werden nach und nach durch ihre digitalen Gegenstücke verdrängt, wenngleich Negativfilme dem digitalen Sensor noch immer teilweise überlegen sind. Großer Vorteil einer Spiegelreflexkamera ist ihre Fähigkeit zum Einsatz von Wechselobjektiven. Der verwendete Bajonettanschlusstyp entscheidet hierbei darüber, welche Objektive welcher Hersteller genutzt werden können. Obwohl die digitalen Spiegelreflexkameras stark auf dem Vormarsch sind, hält sich in diesem Bereich der professionellen Fotografie nach wie vor vereinzelt auch ihr analoges Gegenstück am Markt. Dies liegt zum großen Teil darin begründet, dass ein Negativfilm noch immer oftmals hinsichtlich Auflösung, Schärfe, Feinkörnung oder Kontrastumfang einem digitalen Sensor überlegen ist. Vor allem das gefürchtete Bildrauschen, welches typisch für besonders hoch auflösende Digitalkameras ist, tritt in dieser Form bei der analogen Spiegelreflexkamera nicht auf. Allerdings wird dieser Unterschied in der Tat immer geringer, weshalb die Tage der analogen Spiegelreflexkamera wohl trotzdem gezählt sein dürften. Der große Vorteil einer anlogen Spiegelreflexkamera gegenüber der Kleinbildkamera wiederum ist die Flexibilität in der Objektivauswahl. Es kann zwischen Weitwinkel-, Tele- und Makroobjektiven gewählt werden, zudem gibt es Objektive für spezielle Bildeffekte wie das sogenannte Fisheye-Objektiv mit einem Blickwinkel von 180°. Der Objektivwechsel gestaltet sich durch den allgemein gebräuchlichen Bajonett-Verschluss schnell und einfach. Je nach Hersteller können diese Verschlüsse allerdings variieren, so dass nur Objektive bestimmter Hersteller genutzt werden können. Bei den analogen Spiegelreflex-Kameras wird zudem zwischen den so genannten einäugigen (Single Lens Reflex, SLR) und den zweiäugigen (Twin Lens Reflex, TLR) Modellen unterschieden. Am häufigsten in Gebrauch sind SLRs, bei denen sich Sucher- und Aufnahmebild durch ein spezielles Linsen-Spiegel-System entsprechen. Bei den TLRs dagegen werden Sucher- und Aufnahmebild durch zwei einzelne Objektivsysteme erzeugt. Da hier das Sucherbild aber technisch bedingt seitenverkehrt angezeigt wird, sind die TLRs fast vollkommen vom Markt verschwunden. Spiegelreflexkameras bieten fast durchgehend eine umfassende Ausstattung mit allerlei Automatiken und Programmen, die je nach Modell auch auf manuelle Bedienung umstellbar sind. HighEnd-Modelle besitzen eine automatische Scharfeinstellung (AF), eine Programmhalbautomatik bezüglich Blende und Verschlusszeit, eine manuelle Belichtungseinstellung und verschiedene Motivprogramme. Zu den gebräuchlichsten Motivprogrammen gehören solche für Landschaftsaufnahmen, Porträts, Nahaufnahmen und schnelle Bewegungen wie bei sportlichen Aktivitäten oder allgemein Situationen mit einer hohen Bewegungsdynamik.