APS-Kameras

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Advanced Photo System-Kameras

Der Vorteil von APS-Kameras ist die Möglichkeit, zusätzliche entwicklungs- und aufnahmerelevante Informationen sowie die Auswahl verschiedener Bildformate direkt auf dem Filmmaterial abzuspeichern. Die besonders leichten Kompaktkameras können allerdings nicht immer mit der Bildqualität von Kleinbildkameras konkurrieren, seit dem Durchbruch der Digitalkameras sind sie ein Nischenprodukt. Das Advanced Photo System (APS) war der Versuch zu einer umfassenden Modernisierung der Fototechnik, bevor die Digitalkamera ihren Einzug hielt. Bei einer APS-Kamera handelt es sich jedoch nicht um ein Modell mit neuem Filmformat, wie bei der Einführung oft vermutet wurde. Vielmehr war das Advanced Photo System der Versuch, drei fototechnische Bereiche zu revolutionieren: Neues Filmmaterial, neuartige Kameras und eine optimierte Laborverarbeitung.

Die speziellen APS-Filme bieten eine geschlossene Filmkassette, besonders dünne Schichtträger, verbesserte Filmemulsionen sowie ein ebenfalls neues Negativformat (30,2 mm × 16,7 mm). Diese besonderen Filme verfügen über optische und magnetische Datenspuren, die einen Datenaustausch zwischen Kamera, Film und verarbeitendem Labor möglich machen. Außer zur Belichtung und Entwicklung bleibt ein APS-Film immer in der Kassette und muss in geeigneten Archivsystemen aufbewahrt werden.

Die Besonderheit (bei) einer APS-Kamera ist die Auswahl verschiedener Bildformate mit drei definierten Seitenverhältnissen: Das High-Definition-Format (H) mit einem Seitenverhältnis von 16:9, das Classic-Format (C) mit einem Verhältnis von 3:2 (dies entspricht dem Seitenverhältnis eines herkömmlichen Kleinbildfilms) und das Panorama-Format (P) mit einem Verhältnis von 3:1. Aufnahmespezifische Daten können dann auf dem APS-Film gespeichert und vom Labor ausgewertet werden. So ist es beispielsweise möglich, den Titel eines Bildes auf die Rückseite des Prints zu drucken. Das Labor erhält über das APS außerdem das gewünschte Seitenverhältnis sowie die Anzahl der Abzüge. Mit den für die Verarbeitung von APS-Filmen modernisierten Labormaschinen fand auch der Index Print erstmals Verbreitung, der heute bei herkömmlichen Abzügen üblich ist.