Farbzusätze

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Produktwissen und weitere Tests zu Fungizide

Tschüss, Schimmelpilz test (Stiftung Warentest) 1/2014 - Damit der Schimmel nicht wiederkommt, dürfen gefährdete Räume nicht auskühlen. Beim Heizen nicht zu sehr geizen. Viermal stoßlüften. Feuchtigkeit und Mief müssen raus. Am besten drei- bis viermal täglich für jeweils 5 bis 10 Minuten die Fenster weit öffnen und per Durchzug quer durch die Wohnung lüften. Weiter informieren. Mehr Tipps, wie sich Schimmelprobleme erkennen und lösen lassen, gibts unter www.test.de/schimmelpilze.

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Farb-Additive

Spezielle Farbzusätze können einem Anstrich zur Vorbeugung vor Schimmelbildung als pilzabtötendes Mittel untergerührt werden. Das gleiche Konzentrat wirkt praktischerweise auch gegen Algen. Andere Zusätze beeinflussen die Streichfähigkeit, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Rost oder Steinschlägen, die Trockenzeit, den Glanzgrad oder den Farbton eines Lackes. Wenn eine Farbe im gelieferten Zustand nicht allen Anforderungen genügt, sind Zusätze ein probates Mittel, um die Beschichtung nach eigenen Wünschen zu „tunen“. Die Beimengung eines fungiziden Konzentrats zu Dispersionsfarbe löst zum Beispiel Probleme mit Schimmelpilzen. Allerdings sollte der Einsatz hierbei wohlüberlegt sein, weil Produkte dieser Art gesundheitsschädlich sind. Ein Blick in das Sicherheitsdatenblatt ist daher ratsam. Die Nutzung im Außenbereich, etwa für Fassaden, gilt jedoch als unkritisch, wenn der (Hobby-)Handwerker alle Hinweise beachtet. Eine weiterer Additiv-Typ ist für Kunstharzlacke gedacht und soll diese streichfähiger einstellen sowie deren Elastizität verbessern. Durch den besseren Verlauf bildet der Lack eine besonders glatte Oberfläche und erhält höhere Resistenz gegenüber Steinschlägen. Diese dünnflüssigen Zusätze basieren auf Leinöl, Lösungs- und Trockenmitteln. Sie werden auch als Farbkriechöle bezeichnet, zwei typischen Vertreter heißen Owatrol und Epifanes Easy flow. Sie eignen sich nicht nur für die Lack-Deckschicht, sondern auch für Rostschutz-Grundierungen auf Kunstharzbasis. Der Anteil des auftrocknenden Öles darf bei einem Korrosionsschutz-Primer bis zu 50 Prozent betragen, um das Eindringen in Restrost zu verbessern und den zerstörerischen Umwandlungsprozess durch die Versiegelung zu stoppen. Pulverförmige Farbzusätze wie Eisenglimmer, Graphit oder Zinkoxid mischt man ebenfalls wegen ihrer Rostschutzwirkung zu. Sie dienen aber gleichzeitig auch als Pigment, um einen bestimmten dekorativen Effekt zu erzielen (Eisenglimmer) oder einen grauschwarzen (Graphit) oder weißen (Zinkoxid) Farbton hinzuzufügen. Für diese Zwecke gibt es eine ganze Reihe weiterer Zusatzstoffe im Fachhandel. Die Auswahl reicht von Aluminiumpulver über Kobaltblau bis zu Zinnober. Sogar phosphoreszierende Mittel sind einzeln erhältlich und können beigemixt werden, um eine Farbe im Dunkeln nachleuchten zu lassen. Bevor man von solchen Zusatzstoffen Gebrauch macht, sollte man sich informieren, ob sie für die jeweilige Farbe überhaupt in Frage kommen - einige funktionieren nur mit wasserbasierten Anstrichen, andere brauchen einen Alkydharzlack (Kunstharz) als Grundlage. Im Zweifel sollte man fachmännischen Rat einholen oder auf das Selbstanrühren verzichten, falls ein Fertigprodukt verfügbar ist.