Mountainbikes

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Rocky Mountain Altitude 750 (Modell 2013)
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Rocky Mountain Altitude 750 (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

Bergauf lässt einen das Montainbike nicht hängen. Man kommt schnell und ohne übermäßigen Kraftaufwand voran. Im Downhill wird das Attitude 750 von Rocky Mountain dann zu einem erfreulich angenehmen Begleiter.

5 Testberichte

 

Spark29 RC - SRAM XX (Modell 2012)
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Scott Spark 29 RC - SRAM XX (Modell 2012)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

Der 29-Zoller fährt sich sehr sicher. Das Fahrwerk kann dabei durch verschiedene Einstellungen individuell angepasst werden, was unterschiedliche Fahreigenschaften nach sich zieht. So ist der Abfahrtsmodus bei kurzen Gegenanstiegen etwas überfordert. Für die normale Radtour ist die Gangübersetzung nur bedingt geeignet.

7 Testberichte

 

Range Killer B1 - Sram X.9 (Modell 2013)
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Norco Range Killer B-1 - Sram X.9 (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

Das 2013er Modell des Range Killers überzeugte vor allem durch seine Geometrie und den gut funktionierenden Hinterbau. Ob man nun einen 26- oder 27,5-Zöller vor sich haben will, muss jeder für sich entscheiden.

5 Testberichte

 

 
Revox LTD29 - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Bergamont Revox LTD - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

Das Revox LTD ist ein verspieltes und steifes Bike, das sich leicht auf dem Hinterrad oder über Kuhlen und andere Unebenheiten steuern lässt. Die Federgabel der Marke RockShox Reba zeigt sich im Gelände komfortabel.

4 Testberichte

 

TallboyLTC - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Santa Cruz Tallboy LTC - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Carbon

Mit dem Santa Cruz-Mountainbike werden vor allem diejenigen glücklich, die auf viel Fahrleistung stehen. Es macht viel Spaß, damit über die Trails zu fahren. Auch wenn man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen muss, lohnt sich eine Anschauffung für passionierte Mountainbiker.

5 Testberichte

 

Specialized Enduro Expert
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Specialized Enduro Expert

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Rahmenmaterial: Carbon, Aluminium

Der Maßstab im Bereich Enduro-Racing ist das Expert. Mit diesem Bike kann man nicht falsch liegen.

4 Testberichte | 1 Meinung (Sehr gut)

 

BigSeven - SRAM XX1 (Modell 2014)
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Merida Big.Seven - SRAM XX1 (Modell 2014)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

In seinen klasse Fahreigenschaften unterscheidet sich das 27,5-Zoll-Big.Seven kaum von Vertretern mit 26-Zoll-Laufrädern. Selbst nicht so große Piloten sitzen sportlich. Der Komfort ist bei diesem Hardtail auf das Nötigste beschränkt.

3 Testberichte | 1 Meinung

 

Ghost AMR Riot Lector 9 (Modell 2014)
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Ghost AMR Riot Lector 9 (Modell 2014)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Carbon

„Leicht und wendig, ausgefallenes Design und überzeugend im Gelände. Ghosts neue All-Mountain-Plattform gefällt auf Anhieb.“

3 Testberichte

 

Scarp29 Prestige - Shimano XTR (Modell 2013)
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KTM Bikes Scarp 29 Prestige - Shimano XTR (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Carbon

„Race-Fully für Speedfreaks: Das Scarp 29 Prestige ist ein 29er-Carbonrenner mit je 100 mm Federweg vorn und hinten sowie einem besonders steifen Vorderrahmen zur besseren Kompensation der …“

3 Testberichte

 

Cube Stereo 120 Super HPC SLT 29 (Modell 2014)
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Cube Stereo 120 Super HPC SLT 29 (Modell 2014)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Carbon

„Mit dem ‚Stereo Super HPC 120 SL 29‘ bringt Cube einen Marathon-Boliden, welcher dem Besitzer einen weit grösseren Einsatzbereich als nur den Renneinsatz eröffnet. Mit einem Reifen-Update lässt sich …“

3 Testberichte

 

 
Spectral AL8.0 (Modell 2014)
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Canyon Bicycles Spectral AL 8.0 (Modell 2014)

Mountainbike; Geeignet für: Herren; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

„Pure Fahrfreude! Das leichteste, spielerischste AM im Test überragt mit viel Potenz bergab und Leichtfüßigkeit bergauf. Sowohl in Praxis wie Labor der klare Testsieger.“

2 Testberichte

 

Slayer70 - SRAM X9 (Modell 2013)
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Rocky Mountain Slayer 70 - SRAM X9 (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

Mit dem Slayer 70 setzt Rocky Mountain ein optisches Highlight im Freeride-Bereich. Hinzu gesellen sich eine angenehme Geometrie sowie eine gute Ausstattung. Abstriche muss man beim teuren Rad in Sachen Wendigkeit machen.

4 Testberichte

 

AMS 130SL - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Cube AMS 130 SL - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

„... Dank ausgewogener Geometrie rollt das AMS willig durch Kurven, fühlt sich mit kurzem Vorbau und sehr breitem Lenker fast wie ein All-Mountain an. Trotz 12,7 Kilo ist das Cube ein Gipfelstürmer - …“

3 Testberichte

 

AMR Plus7500 - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Ghost AMR Plus 7500 - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

„Das AMR Plus 7500 ist ein echter Allrounder; mit 13,6 kg nicht superleicht, aber gutmütig mit präzisem Kurvenverhalten. Beim Downhill steckt der Hinterbau dank 150-mm-Hub einiges weg, die …“

3 Testberichte

 

Genius740 - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Scott Genius 740 - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

„Wer ein spaßorientiertes Marathon- bzw. All-Mountainbike sucht, ist mit dem Scott sehr gut beraten. Für Einsätze im Bikepark oder als reines Trailbike reagiert der Hinterbau zu brav. Der …“

3 Testberichte

 

Copperhead3 - Shimano Deore XT (Modell 2012)
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Bulls Copperhead 3 - Shimano Deore XT (Modell 2012)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Hardtail; Rahmenmaterial: Aluminium

Im Fahrverhalten gibt es am Mountainbike von Bulls nichts auszusetzen. Die Sitzposition fügt sich gut in die Radgeometrie ein. Das Resultat ist ein Fahrrad, das sich exzellent steuern lässt - völlig egal ob auf Schotter oder dem schmalen Pfad im Downhill. Auch im Anstieg zeigt sich das Rad sehr leistungsfähig. Die Ausstattung ist mit einer Shimano-XT-Gruppe und zupackenden Bremsen von Formula ausgezeichnet.

4 Testberichte

 

Stevens Bike Fluent ES - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Stevens Bike Fluent ES - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

Das Fluent ES von Stevens verfügt über alle Eigenschaften, die man sich als Tourenfahrer wünscht. Die Sitzposition ist sportlich, die Bauteile hochwertig und das Fahrwerk glänzt mit hoher Effizienz.

3 Testberichte

 

Rumblefish Elite - Shimano DeoreXT (Modell 2012)
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Trek Rumblefish Elite - Shimano Deore XT (Modell 2012)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

In den Fahreigenschaften zeigt sich das Trek agil und sicher. Die Federung arbeitet zur vollsten Zufriedenheit und bügelt Unebenheiten sowohl vorne als auch hinten weg. Gut gelungen ist auch die Radgeometrie mit der Sitzposition. Der Fahrer bekommt eine sehr gute Mischung aus bequemem und sportlichem Sitzen. Minuspunkte gibt es für die nicht gerade leichten Laufräder, die zudem keine ordentliche Geschwindigkeit aufbauen können. Die Federung taucht bei schwierigen und langsamen Passagen tief ein.

5 Testberichte

 

Simplon Kibo 275 XTE (Modell 2014)
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Simplon Kibo 275 XTE (Modell 2014)

Mountainbike; Geeignet für: Herren, Damen; Full-Suspension; Rahmenmaterial: Aluminium

„Perfektes Beispiel für ein Großrad-Bike. Auf der Feierabendrunde, beim Alpencross oder im knackigen Trail-Intermezzo - der 27,5"-Tourer glänzt durch ...“

2 Testberichte

 

Turbo S - Sram X0 (Modell 2012)
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Specialized Turbo - Sram X.0 (Modell 2012)

Mountainbike, Elektrofahrrad; Geeignet für: Herren, Damen; Keine Federung; Rahmenmaterial: …

Durch seinen elektrischen Zusatzantrieb erreicht der Fahrer ein Tempo, das für den Durchschnittsradler nicht realistisch ist. Wenig Tritte in die Pedale reichen und man hat eine beachtliche Reisegeschwindigkeit. Dabei ist die Zuschaltung des Elektromotors nicht immer nötig. Trainierte und routinierte Biker können es trotz des relativ hohen Gewichts auch ohne das Plus an Power handhaben.

3 Testberichte

 

Neuester Test: 09.04.2014
 

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Ratgeber zu Mountainbikes

Modellwahl abhängig vom Fahrstil

MountainbikeWeniger Verkehrsmittel und mehr Sportgerät – das ist ein Mountainbike (MTB). Ein typisches Merkmal dieser geländetauglichen Fahrräder ist häufig das Fehlen der für den Straßenverkehr unerlässlichen Komponenten wie etwa Beleuchtung und Klingel. Seit Anfang der 1980er Jahre werden MTBs hauptsächlich industriell produziert. Wer sich heute für den Kauf eines solchen Geländerades interessiert, steht vor einer großen Auswahl an unterschiedlichen Typen. Um hier das richtige Rad zu finden, hilft die Analyse des persönlichen Fahrstils.

Biker, die gerne mal eine schnellere Feierabendrunde drehen und ausgedehnte Radtouren am Wochenende lieben, zählen zu den Touren-Bikern. Zu diesem Zweck eignet sich am Besten ein sogenanntes Hardtail – der Klassiker unter den MTBs. Wie sein Name verrät, ist das Hinterrad bei diesem Modell nicht gefedert. Daraus resultiert zum einen ein vermindertes Gewicht und zum anderen eine geringe Wartung sowie niedrigere Instandhaltungskosten. Hardtails sind außerdem sehr vortriebsorientiert gebaut, tempostabil und geben die vom Fahrer aufgewendete Kraft effizient weiter. Für sportiche Fahrer sowie für den Geländeeinsatz sind felgenschonende Scheibenbremsen vom Vorteil, die speziell bei feuchtem und weichem Untergrund über eine gute Bremsleistung verfügen. Hardtails gibt es schon ab einem Preis von 600 Euro, das beste Preis-Leistungsverhältnis erhält man in der Preisklasse um 1.000 Euro. Sie sind daher besonders für Einsteiger attraktiv. Mit steigendem Preis werden die am Vorderrad befindliche Federgabel und andere Komponenten, wie Schaltung und Laufräder, widerstandsfähiger, außerdem bestehen bei hochpreisigen Hardtails die Fahrradrahmen meistens aus Carbon. Die Mehrausgaben rentieren sich allerdings nur dann, wenn mit dem Bike schwierige Geländetrails, vorrangig in den Bergen (Mountain!-Bikes) oder sogar Rennen gefahren werden. Ein 2.000-, 4000- oder sogar 6000-Euro-MTB im Stadtpark oder auf fluffigen Wochenendtrails zu fahren ist pure Geldverschwendung.

Enduro-Bike

Enduro-Bike

Der Enduro-Biker begibt sich gerne in schwieriges Gelände und absolviert Geschicklichkeitsprüfungen auch in Form von Wettkämpfen – sogenannten Trials. Hier ist ein vollgefedertes Mountainbike (Fully) mit einem 140 bis 160 mm Federweg gefragt. Bei einem Enduro fällt vor allem der gekröpfte Lenker auf, welcher speziell bei schwierigen Abfahrten Sicherheit vermittelt und die Sitzposition erhöht. Aber auch auf Touren ist dieses Fahrrad in seinem Element. Bergiges Gelände ist kein Problem. Um allen Belastungen Stand zu halten, verfügt es über breitere und gut profilierte Laufräder und einen stabilen Rahmen. Zudem ist eine Anti-Wipp-Dämpfung vorhanden. Je nach Ausstattung sind Enduro-Bikes ab circa 2200 Euro zu haben.

Kennen Sie beim Radfahren nur eine Richtung – und zwar bergab? Lieben Sie Sprünge, Geschwindigkeit sowie schwierige Trials und fahren Sie prinzipiell keine Touren, sind Sie der Freeride-Biker. Bei Freeride-Bikes handelt es sich um ebenfalls vollgefederte Mountainbikes mit langen Federwegen von 150 bis 200 mm. Von Vorteil ist hier eine absenkbare Luft-Federgabel, um genügend Steigfähigkeit zu gewährleisten. Scheibenbremsen, die an Vorder- und Hinterrad montiert sind, sollten ebenso vorhanden sein wie ein stabiler Rahmen und robuste Laufräder. Neben Freeride-Bikes unterscheidet man Downhill-Bikes für Fahrten, die ausschließlich bergab führen und bei denen der Anstieg nicht aus eigener Kraft bewältigt wird. Wegen ihrer besonders stabilen Bauart, die aufgrund der hohen Belastung durch Abfahrten nötig ist, sind diese Räder relativ schwer. Beide Modelle gibt es ab einem Preis von circa 2400 Euro zu kaufen.

Race-Fully

Race-Fully

Der Race-Biker möchte möglichst schnell und möglichst viele Höhenkilometer zurück legen und beweist sich gerne im Wettkampf. Für ihn eignen sich sogenannte Race-Fullys, die besonders leicht sind und über eine gestreckte Sitzposition verfügen. Für Einsteiger sind sie jedoch nicht zu empfehlen. Eine komfortablere Geometrie bieten vollgefederte All-Mountain-Bikes. Mit ihnen lassen sich entspannt lange Touren bewältigen. Rahmen und Laufräder sind solide, das Gewicht etwas höher als bei Race-Fullys. Ab einem Preis von circa 1400 Euro stellen sie eine gute Alternative für zwar durchaus sportliche, aber nicht extrem-sportliche MTB-Einsteiger dar.

Allgemein gilt, wer eher im leichten Gelände fahren möchte, liegt mit dem Kauf eines Hardtails in der Regel richtig. Alle weiteren MTB-Typen sind für spezielle sportliche Zwecke ausgelegt und nur bedingt für Einsteiger geeignet. Vollgefederte MTBs bieten mehr Fahrkomfort und Fahrsicherheit, bedingen allerdings auch einen höheren Wartungsaufwand.


Produktwissen und weitere Tests zu Mountainbikes

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Mountainbikes liegen bei sportlichen Fahradfahrern sehr im Trend. Gleichermaßen für Ensteiger wie für Profis eignen sich dabei die Fullsuspension-Modelle mit Vorder- und Hinterradfederung, während die günstigeren Hardtails nur eine Vorderradfederung besitzen. Je nach Fahrverhalten kann zwischen alltagstauglichen Citybikes, Allroundbikes für Touren oder Racebikes gewählt werden.


Abseits befestigter Straßen beginnt für viele sportliche Fahrradfahrer erst die eigentliche Herausforderung - und mit einem speziell ausgerüsteten Mountainbike macht es auch besonders Spaß, sich im freien Gelände zu bewegen. Ursprünglich sind Mountainbikes sogar speziell dafür konzipiert, auch die schwierigsten Gelände-Hindernisse zu bewältigen. Mit Hilfe eines robust konstruierten Rahmens, kräftigen Bremsen – meist Felgenbremsen oder V-Brakes –, grobstolligen Reifen sowie einer Kettenschaltung mit 21 bis 27 Gängen und extrem kleiner Übersetzung sind sie auch bestens dafür ausgerüstet. Ein Mountainbike für den harten Geländeeinsatz ist in der Regel ein sogenanntes Fullsuspension-Mountain-Bike ("Fullys"), bei denen zusätzlich Vorder- und Hinterrad gefedert sind. Diese komfortable Technik vermittelt auf fast allen Strecken ein hohes Maß an Fahrsicherheit, weswegen nicht nur Fahrradprofis, sondern auch Einsteiger und Hobbyfahrer von dem problemlosen Fahrverhalten und der besseren Traktion auf steilen Bergstrecken profitieren. Allerdings erfordern Fullys auch einen höheren Wartungsaufwand und sind relativ schwer. Wer dagegen ein leichteres und auch günstigeres Modell sucht, sollte zu einem sogenannten Hardtail mit ungefedertem Hinterrad greifen, die in den meisten Fällen trotzdem technisch sehr ausgereift und ausgewogen sind. Neben diesen beiden grundsätzlichen Typen haben sich mit der Zeit auch Mountainbikes für unterschiedliche Verwendungszwecke auf dem Markt etablieren könnnen, wobei die Übergänge oftmals fließend sind. Dazu zählen das eher stadttaugliche, komfortablere Citybike für den täglichen Einsatz, das speziell für den Einsteiger in den Mountainbike-Sport gedachte, tourentaugliche und in leichtem Gelände ideale Allroundbike sowie das Funbike für Routiniers und fortgeschrittene Biker. Wer außerdem auch an Mountainbike-Rennen teilnehmen möchte, sollte sich unter den speziellen Racebikes umsehen. Die Preise für ein Mountain-Bike richten sich auch nach den Materialien. Die Mehrzahl der im Handel angeboteten Modelle im unteren (bis 1.000 Euro) und mittleren (bis 2.000 Euro) Preissegment verwenden Aluminiumlegierungen. Carbon oder sogar Titan-Modelle dagegen sind im Verhältnis dazu relativ teuer und übersteigen deshalb leicht die 3.000-Euro-Marke.


Weitere Information


Es kann äußerst sinnvoll sein, den Kauf eines Mountainbikes vom jeweiligen Gelände abhängig zu machen, in dem am häufigsten gefahren wird. Viele Hersteller haben nämlich ihre Modelle in der Ausstattung auf unterschiedliche Geländearten zugeschnitten. Das Cross-Country-Mountainbike beispielsweise ist für den (Renn-)Einsatz auf Straßen und unbefestigten Wegen ausgelegt, weniger aber für den Einsatz in schwerem Gelände. Das Enduro-Mountainbike wiederum ist zwar ebenfalls geländetauglich, punktet aber auch im Toureneinsatz und ist insgesamt als Allrounder sehr vielfältig einsetzbar. Dagegen zeigt das Trialrad auf anspruchsvollen Hinderniskursen seine ganze Stärke. Dirtbikes wiederum werden bei Sprüngen über künstliche oder natürliche Hindernisse eingesetzt, wobei höhere und gefährlichere Sprünge wie zum Beispiel über Klippen ("Cliffdrops") besser mit dem Extrem-Freeride-Mountainbike ausgeführt werden. Wer schnelle Abfahrten im schwerem, abschüssigem Gelände liebt, für den steht eine breite Palette von Downhill-Mountainbikes zur Auswahl, während das Freeride-Mountainbike wiederum besser sowohl für Abfahrten als auch für Touren ausgelegt ist. Eher ungewöhnlich schließlich sind die Singlespeed-Mountainbikes, da sie keine Gangschaltung besitzen. Sie finden hauptsächlich als Trainingsgeräte Verwendung, das sie technisch versierter zu fahren sind.



Sicherheit


Eine stabile, gut zu bedienende Lenkung, perfekt funktionierende Bremsen und gegebenenfalls ausreichend Beleuchtung gehören zum Standard eines jeden Mountainbikes. Lenker und Vorbau müssen aus dem gleichen Material sein (beispielsweise Aluminium), sonst besteht Bruchgefahr. Bei den Bremsen darf auf keinen Fall gespart werden. Standard sind inzwischen die langarmigen, starken V-Brakes. Empfehlenswert sind außerdem die wartungsarmen Hydraulikbremsen. Außerdem werden immer häufiger Mountainbikes mit Scheibenbremsen ausgestattet, die ein witterungsunabhängiges Bremsen ermöglichen sowie Felgenverschleiß vermeiden. Für einen Straßenzulassung ist eine Dynamo-Lichtanlage mit maximal drei Watt Leistung (2,4 vorne / 0,6 hinten) erforderlich sowie zusätzlich Reflektoren vorne und hinten, seitlich und an den Pedalen. Stahlfederungen wiederum sind die erste Wahl, wenn - wie beim Downhill-Fahren - hohe Anforderungen an das Material gestellt werden oder eine hohe Zuverlässigkeit auf Touren gewünscht wird. Luftfederungen dagegen haben sich bei einem hohen Gewicht des Mountainbikes, etwa im Cross- und Race-Einsatz, bewährt.


Sitzhaltung


Fehleinstellungen am Mountainbike haben fatale Folgen: Rückenschmerzen, stechende Knie, dicke Oberschenkel, Überlastung von Sehnen und Gelenken und fehlende Geschwindigkeit mit dem Rad. Für die Sitzposition ist es wichtig, dass ausreichend Last auch von Armen und Schultern aufgenommen wird und nicht nur der Sattel belastet wird. Mit einer ausreichenden Verschiebung des Schwerpunktes nach vorne wird erreicht, dass der lange Rückenmuskel nicht den ganzen Oberkörper tragen muss, sondern dass Oberkörper und Kopf von den Armen und der Schultermuskulatur im gleichen Maße abgestützt werden. Bei einer korrekten Sitzposition liegt der Körperschwerpunkt zwischen Sattel und Lenker und die Gewichtskraft wird von der aktiven Haltemuskulatur von Rücken und Schulter gleichberechtigt getragen. Die richtige Form des Sattels ist Grundvoraussetzung dafür, dass möglichst viel tragende Fläche zur Verfügung steht. Es muss demnach in der Regel eine Polsterung vorhanden sein, die möglichst großflächig den Druck aufnimmt. Bei richtig eingestellter Sattelhöhe ist das Bein gerade aber nicht völlig durchgestreckt. Um beste Kraftübertragung zu gewährleisten, sollte die Sattelposition auch horizontal optimal justiert werden. Die Lenkerhörnchen bieten nicht nur eine zusätzliche Griffposition, sondern sind auch eine gute Hilfe im Wiegetritt oder auf langen Anstiegen.


Pflege


Für den gröbsten Dreck sollte man nur Wasser und Spülmittel, auf keinen Fall aber Entfetter verwenden. Zur gründlichen Reinigung der Kette eignet sich am besten eine Bürste, die die Kette von allen Seiten umschließt, während die Umlenkröllchen mit einem kleinen Schraubenzieher geputzt werden. Für die Ritzel baut man das Hinterrad aus und fährt mit einem Lappen zwischen den einzelnen Ritzeln hindurch. Anschließend gibt man auf jedes Gelenk an der Innenseite der Kette einen Tropfen Öl. Wichtig dabei ist, dass dem Öl ausreichend Zeit gegeben wird, um in die einzelnen Gelenke einzudringen. Zur Grobreinigung ist außerdem ein Gartenschlauch empfehlenswert, an Tankstellen kann dazu auch ein Dampfstrahler gemietet werden. Kette, Schaltwerk und Umwerfer müssen allerdings danach unbedingt nachgefettet werden. Das Steuerlager sollte je nach Wetter alle zwei bis acht Wochen gepflegt werden. Dazu löst man den Vorbau, zieht die Gabel nach unten einige Zentimeter heraus und kontrolliert das Lager. Daraufhin kann der Schmutz mit einem Tuch entfernt und die Lager mit einem guten Lagerfett nachgeschmiert werden. Gleiches gilt für die obere Lagerschale, die sich meist einfach abnehmen lässt. Das Minimalprogramm nach jeder Nässetour sollte darin bestehen, bei entfernter Sattelstütze das Bike umzudrehen und das Wasser bis zur vollständigen Trockung aus dem Rahmen ablaufen zu lassen. Auch hier empfiehlt sich der anschließende Einsatz von Fett. Den Rahmen putzt man am besten mit einem großen Pinsel. Bei der Schaltung hilft eine ausgediente Zahnbürste, um auch die letzten Ecken wieder sauber zu bekommen. Nach dem Waschen und Trocknen freuen sich der Rahmen und alle anderen Metallteile am Bike über eine Schutzschicht aus Sprühwachs. Übrigens: Für einige entscheidenden Teile (Sitzrohr, Federbein, Federgabel, Steuersatz, Umwerfer, Schaltwerk) am Bike gibt es zum Schutz gegen Schmutz und Nässe praktische Überzieher aus Gummi oder Neopren. Wer einen Überzieher bevorzugt, sollte regelmäßig kontrollieren, ob sich eine matschige Schleifpaste unter den Schützern gebildet hat. Sie sollte sofort entfernt werden, da sonst eine Beschädigung der Gleitflächen droht.