Mountainbikes

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Simplon Kuro (Modell 2014)
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Simplon Kuro (Modell 2014)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon

„Simplon präsentiert mit dem Kuro einen leichten und durchdachten Langhuber. Dank des Baukastensystems und der Möglichkeit, es individuell zusammenzustellen, werden Tourenfahrer, aber auch …“

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3 Testberichte

 

Stump Jumper FSR Expert Carbon EVO 26 (Modell 2013)
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Specialized Stumpjumper FSR Expert Carbon EVO 26 (Modell 2013)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon, Aluminium

„Trailbike der Extraklasse mit feinem Brain-Hinterbau; den mehr als positiven Gesamteindruck konnten die Schalt- und Bremsproblemchen nicht beeinträchtigen.“

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5 Testberichte

 

FSi 29 Carbon Team (Modell 2015)
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Cannondale F-Si 29 Carbon Team (Modell 2015)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

„... Während andere 29er durch eine sehr leichtgängige Lenkung oft nervös wirken ... bleibt dieses Bike ruhig ... Im Downhill hingegen muss man beim F-SI keine Einbußen befürchten und es lässt sich …“

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8 Testberichte

 

Elite C 68 SL 29 (Modell 2015)
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Cube Elite C68 SL 29 (Modell 2015)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

„Cubes Elite C68 SL 29 ist eine preisliche Ohrfeige für die Konkurrenz und ausstattungstechnisch durch die Variostütze zukunftsweisend.“

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2 Testberichte | 1 Artikel

 

Trek Fuel EX 9.8 27.5 (Modell 2015)
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Trek Fuel EX 9.8 27.5 (Modell 2015)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon

„Das Trek Fuel EX 9.8 ist deutlich besser als sein Vorgänger. Dazu tragen die Re:aktiv-Federungstechnologie und die etwas besser rollenden 27.5-Zoll-Laufräder bei. Solide spezifiziert, ist es zwar …“

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4 Testberichte | 1 Artikel

 

Cube Stereo 140 HPA Race 27.5 (Modell 2015)
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Cube Stereo 140 HPA Race 27.5 (Modell 2015)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Aluminium

„Das Stereo 140 ist ein ausgewogenes Touren-Bike mit top Fahrwerk und Ausstattung fürs Geld. Aufpassen bei der Wahl der Rahmengröße!“

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2 Testberichte | 1 Artikel

 

Fritzz 160HPA TM 27,5 (2014)
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Cube Fritzz 160 HPA TM 27,5 (Modell 2014)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Aluminium

„... Während der gesamten Testzeit ... konnte ich keine größeren Ausfälle oder Probleme feststellen. Der Rahmen hat weder Dellen noch grobe Abnutzungserscheinungen, die Laufräder sind ebenfalls …“

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Ghost Riot LT 8 LC (Modell 2015)
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Ghost Riot LT 8 LC (Modell 2015)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon

„In der LT-Version hält das Riot viel Abfahrtspotenzial bereit und bietet damit noch bessere All-Mountain-Qualitäten. Das Bike gefällt mit einem sehr technischen Erscheinungsbild.“

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2 Testberichte | 1 Artikel

 

Reaction GTC SL29 (Modell 2015)
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Cube Reaction GTC SL 29 (Modell 2015)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

„Plus: Hohe Fahrsicherheit; Sehr gute Ausstattung; Exzellentes Handling. Minus: Höheres Gewicht.“

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1 Testbericht | 1 Artikel

 

Canyon Bicycles Dude CF 9.0 SL (Modell 2014)
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Canyon Bicycles Dude CF 9.0 SL (Modell 2014)

Fatbike, Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

„Das Canyon Dude ist nicht das Fatbike für Puristen und Expeditionen, aber es ist DAS Fatbike für Biker, die damit Spaß auf dem Trail haben wollen. Es ist leicht, fährt sich vergleichsweise sehr agil …“

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2 Testberichte | 1 Artikel

 

 
Granite Chief2 (Modell 2014)
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Rose Granite Chief 2 (Modell 2014)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Aluminium

„Tops: Potenter Zwitter aus All-Mountain und Enduro, sehr angenehm im Handling; Außer Folgen von Stürzen/Fahrfehlern keine Defekte im Praxiseinsatz; Shimano-Antrieb und -Bremsen auch zum Ende des …“

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5 Testberichte

 

Cannondale Jekyll 27.5 Carbon Team (Modell 2015)
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Cannondale Jekyll 27.5 Carbon Team (Modell 2015)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon

„Das wendige Bike klettert wie eine Gämse und gibt auch in Abfahrten Sicherheit. Im Trail lässt es sich damit ordentlich ‚spielen‘ und auch auf der Rennstrecke fühlt es sich pudelwohl.“

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F 29 5 (Modell 2015)
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Cannondale F29 5 (Modell 2015)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Aluminium

„Plus: Angenehme Sitzposition; Agil und dennoch sicher; Sehr guter Vortrieb. Minus: Schwächere Parts.“

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1 Testbericht | 1 Artikel

 

Santa Cruz Nomad Carbon (Modell 2015)
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Santa Cruz Nomad Carbon (Modell 2015)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon

„Plus: Lebenslange Garantie auf die abschmierbaren Lager, gelungene Geometrie, perfekte Balance aus Laufruhe und Handlichkeit. Minus: Kein Chainsuck-Schutz und schmaler Unterrohrschutz, keine …“

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Copperhead3 - Shimano Deore XT (Modell 2013)
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Bulls Copperhead 3 - Shimano Deore XT (Modell 2013)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Aluminium

„Mit dem Copperhead 3 bekommt der Käufer ein sehr fair kalkuliertes Rad mit sicheren Fahreigenschaften und durchdachter Ausstattung. Ein echter Kauftipp!“

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7 Testberichte | 1 Meinung

 

Radon ZR Race 29 8.0 (Modell 2015)
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Radon ZR Race 29 8.0 (Modell 2015)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Aluminium

„Plus: Spielfreudig und agil; Starke Ausstattung; Äußerst breitbandig; Sehr guter Preis. Minus: -.“

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Cannondale F29 Carbon Team (Modell 2014)
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Cannondale F29 Carbon Team (Modell 2014)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

„Nicht umsonst war das F29 der Sieger des vergangenen Jahres. Das Bike ist einfach höllisch schnell, stabil und perfekt für die XC-Rennstrecke.“

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3 Testberichte

 

Spicy Team E:I (Modell 2014)
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Lapierre Spicy Team (Modell 2014)

Mountainbike; Fully; Rahmenmaterial: Carbon

„... Im Enduro-Einsatz überzeugt es mit seiner angenehmen Sitzposition, dem problemlosen Antrieb und seiner Leichtigkeit. Sobald es bergab ging, erfreute ich mich an der aggressiven Geometrie mit …“

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Big Nine Team (Modell 2015)
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Merida Big.Nine Team (Modell 2015)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Carbon

„Plus: Fünf Rahmenhöhen, Team-Design und -Ausstattung. Minus: Relativ schwere Laufräder, schwerstes Bike im Test.“

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Copperhead3 (Modell 2014)
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Bulls Copperhead 3 (Modell 2014)

Mountainbike; Hardtail; Rahmenmaterial: Aluminium

„Alles richtig gemacht. Das Copperhead 3 präsentiert sich als modernes (27,5"), zielgruppengerechtes, fahrsicheres und sehr, sehr gut ausgestattetes Allround-Hardtail. Und der Preis ist mal …“

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Neuester Test: 05.05.2015
 

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Ratgeber zu Mountainbikes

Modellwahl abhängig vom Fahrstil

MountainbikeWeniger Verkehrsmittel und mehr Sportgerät – das ist ein Mountainbike (MTB). Ein typisches Merkmal dieser geländetauglichen Fahrräder ist häufig das Fehlen der für den Straßenverkehr unerlässlichen Komponenten wie etwa Beleuchtung und Klingel. Seit Anfang der 1980er Jahre werden MTBs hauptsächlich industriell produziert. Wer sich heute für den Kauf eines solchen Geländerades interessiert, steht vor einer großen Auswahl an unterschiedlichen Typen. Um hier das richtige Rad zu finden, hilft die Analyse des persönlichen Fahrstils.

Biker, die gerne mal eine schnellere Feierabendrunde drehen und ausgedehnte Radtouren am Wochenende lieben, zählen zu den Touren-Bikern. Zu diesem Zweck eignet sich am Besten ein sogenanntes Hardtail – der Klassiker unter den MTBs. Wie sein Name verrät, ist das Hinterrad bei diesem Modell nicht gefedert. Daraus resultiert zum einen ein vermindertes Gewicht und zum anderen eine geringe Wartung sowie niedrigere Instandhaltungskosten. Hardtails sind außerdem sehr vortriebsorientiert gebaut, tempostabil und geben die vom Fahrer aufgewendete Kraft effizient weiter. Für sportiche Fahrer sowie für den Geländeeinsatz sind felgenschonende Scheibenbremsen von Vorteil, die speziell bei feuchtem und weichem Untergrund über eine gute Bremsleistung verfügen. Hardtails gibt es schon ab einem Preis von 600 EUR, das beste Preis-Leistungsverhältnis erhält man in der Preisklasse um 1.000 EUR. Sie sind daher besonders für Einsteiger attraktiv. Mit steigendem Preis werden die am Vorderrad befindliche Federgabel und andere Komponenten, wie Schaltung und Laufräder, widerstandsfähiger, außerdem bestehen bei hochpreisigen Hardtails die Fahrradrahmen meistens aus Carbon. Die Mehrausgaben rentieren sich allerdings nur dann, wenn mit dem Bike schwierige Geländetrails, vorrangig in den Bergen (Mountain-Bikes) oder sogar Rennen gefahren werden. Ein 2.000-, 4.000- oder sogar 6.000-EUR-MTB im Stadtpark oder auf fluffigen Wochenendtrails zu fahren ist pure Geldverschwendung.

Enduro-Bike

Enduro-Bike

Der Enduro-Biker begibt sich gerne in schwieriges Gelände und absolviert Geschicklichkeitsprüfungen auch in Form von Wettkämpfen – sogenannten Trials. Hier ist ein vollgefedertes Mountainbike (Fully) mit einem 140 bis 160 mm Federweg gefragt. Bei einem Enduro fällt vor allem der gekröpfte Lenker auf, welcher speziell bei schwierigen Abfahrten Sicherheit vermittelt und die Sitzposition erhöht. Aber auch auf Touren ist dieses Fahrrad in seinem Element. Bergiges Gelände ist kein Problem. Um allen Belastungen Stand zu halten, verfügt es über breitere und gut profilierte Laufräder und einen stabilen Rahmen. Zudem ist eine Anti-Wipp-Dämpfung vorhanden. Je nach Ausstattung sind Enduro-Bikes ab circa 2.200 EUR zu haben.

Wer beim Radfahren nur eine Richtung kennt – und zwar bergab und Sprünge, Geschwindigkeit sowie schwierige Trials liebt und prinzipiell keine Touren fährt, der ist ein Freeride-Biker. Bei Freeride-Bikes handelt es sich um ebenfalls vollgefederte Mountainbikes mit langen Federwegen von 150 bis 200 Millimetern. Von Vorteil ist hier eine absenkbare Luft-Federgabel, um genügend Steigfähigkeit zu gewährleisten. Scheibenbremsen, die an Vorder- und Hinterrad montiert sind, sollten ebenso vorhanden sein wie ein stabiler Rahmen und robuste Laufräder. Neben Freeride-Bikes unterscheidet man Downhill-Bikes für Fahrten, die ausschließlich bergab führen und bei denen der Anstieg nicht aus eigener Kraft bewältigt wird. Wegen ihrer besonders stabilen Bauart, die aufgrund der hohen Belastung durch Abfahrten nötig ist, sind diese Räder relativ schwer. Beide Modelle gibt es ab ungefähr 2.400 EUR zu kaufen.

Race-Fully

Race-Fully

Der Race-Biker möchte möglichst schnell und möglichst viele Höhenkilometer zurück legen und beweist sich gerne im Wettkampf. Für ihn eignen sich sogenannte Race-Fullys, die besonders leicht sind und über eine gestreckte Sitzposition verfügen. Für Einsteiger sind sie jedoch nicht zu empfehlen. Eine komfortablere Geometrie bieten vollgefederte All-Mountain-Bikes. Mit ihnen lassen sich entspannt lange Touren bewältigen. Rahmen und Laufräder sind solide, das Gewicht etwas höher als bei Race-Fullys. Ab rund 1.400 EUR stellen sie eine gute Alternative für zwar durchaus sportliche, aber nicht extrem-sportliche MTB-Einsteiger dar.

Allgemein gilt, wer eher im leichten Gelände fahren möchte, liegt mit dem Kauf eines Hardtails in der Regel richtig. Alle weiteren MTB-Typen sind für spezielle sportliche Zwecke ausgelegt und nur bedingt für Einsteiger geeignet. Vollgefederte MTBs bieten mehr Fahrkomfort und Fahrsicherheit, bedingen allerdings auch einen höheren Wartungsaufwand.


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Mountainbikes liegen bei sportlichen Fahradfahrern sehr im Trend. Gleichermaßen für Ensteiger wie für Profis eignen sich dabei die Fullsuspension-Modelle mit Vorder- und Hinterradfederung, während die günstigeren Hardtails nur eine Vorderradfederung besitzen. Je nach Fahrverhalten kann zwischen alltagstauglichen Citybikes, Allroundbikes für Touren oder Racebikes gewählt werden.


Abseits befestigter Straßen beginnt für viele sportliche Fahrradfahrer erst die eigentliche Herausforderung - und mit einem speziell ausgerüsteten Mountainbike macht es auch besonders Spaß, sich im freien Gelände zu bewegen. Ursprünglich sind Mountainbikes sogar speziell dafür konzipiert, auch die schwierigsten Gelände-Hindernisse zu bewältigen. Mit Hilfe eines robust konstruierten Rahmens, kräftigen Bremsen – meist Felgenbremsen oder V-Brakes –, grobstolligen Reifen sowie einer Kettenschaltung mit 21 bis 27 Gängen und extrem kleiner Übersetzung sind sie auch bestens dafür ausgerüstet. Ein Mountainbike für den harten Geländeeinsatz ist in der Regel ein sogenanntes Fullsuspension-Mountain-Bike ("Fullys"), bei denen zusätzlich Vorder- und Hinterrad gefedert sind. Diese komfortable Technik vermittelt auf fast allen Strecken ein hohes Maß an Fahrsicherheit, weswegen nicht nur Fahrradprofis, sondern auch Einsteiger und Hobbyfahrer von dem problemlosen Fahrverhalten und der besseren Traktion auf steilen Bergstrecken profitieren. Allerdings erfordern Fullys auch einen höheren Wartungsaufwand und sind relativ schwer. Wer dagegen ein leichteres und auch günstigeres Modell sucht, sollte zu einem sogenannten Hardtail mit ungefedertem Hinterrad greifen, die in den meisten Fällen trotzdem technisch sehr ausgereift und ausgewogen sind. Neben diesen beiden grundsätzlichen Typen haben sich mit der Zeit auch Mountainbikes für unterschiedliche Verwendungszwecke auf dem Markt etablieren könnnen, wobei die Übergänge oftmals fließend sind. Dazu zählen das eher stadttaugliche, komfortablere Citybike für den täglichen Einsatz, das speziell für den Einsteiger in den Mountainbike-Sport gedachte, tourentaugliche und in leichtem Gelände ideale Allroundbike sowie das Funbike für Routiniers und fortgeschrittene Biker. Wer außerdem auch an Mountainbike-Rennen teilnehmen möchte, sollte sich unter den speziellen Racebikes umsehen. Die Preise für ein Mountain-Bike richten sich auch nach den Materialien. Die Mehrzahl der im Handel angeboteten Modelle im unteren (bis 1.000 Euro) und mittleren (bis 2.000 Euro) Preissegment verwenden Aluminiumlegierungen. Carbon oder sogar Titan-Modelle dagegen sind im Verhältnis dazu relativ teuer und übersteigen deshalb leicht die 3.000-Euro-Marke.


Weitere Information


Es kann äußerst sinnvoll sein, den Kauf eines Mountainbikes vom jeweiligen Gelände abhängig zu machen, in dem am häufigsten gefahren wird. Viele Hersteller haben nämlich ihre Modelle in der Ausstattung auf unterschiedliche Geländearten zugeschnitten. Das Cross-Country-Mountainbike beispielsweise ist für den (Renn-)Einsatz auf Straßen und unbefestigten Wegen ausgelegt, weniger aber für den Einsatz in schwerem Gelände. Das Enduro-Mountainbike wiederum ist zwar ebenfalls geländetauglich, punktet aber auch im Toureneinsatz und ist insgesamt als Allrounder sehr vielfältig einsetzbar. Dagegen zeigt das Trialrad auf anspruchsvollen Hinderniskursen seine ganze Stärke. Dirtbikes wiederum werden bei Sprüngen über künstliche oder natürliche Hindernisse eingesetzt, wobei höhere und gefährlichere Sprünge wie zum Beispiel über Klippen ("Cliffdrops") besser mit dem Extrem-Freeride-Mountainbike ausgeführt werden. Wer schnelle Abfahrten im schwerem, abschüssigem Gelände liebt, für den steht eine breite Palette von Downhill-Mountainbikes zur Auswahl, während das Freeride-Mountainbike wiederum besser sowohl für Abfahrten als auch für Touren ausgelegt ist. Eher ungewöhnlich schließlich sind die Singlespeed-Mountainbikes, da sie keine Gangschaltung besitzen. Sie finden hauptsächlich als Trainingsgeräte Verwendung, das sie technisch versierter zu fahren sind.



Sicherheit


Eine stabile, gut zu bedienende Lenkung, perfekt funktionierende Bremsen und gegebenenfalls ausreichend Beleuchtung gehören zum Standard eines jeden Mountainbikes. Lenker und Vorbau müssen aus dem gleichen Material sein (beispielsweise Aluminium), sonst besteht Bruchgefahr. Bei den Bremsen darf auf keinen Fall gespart werden. Standard sind inzwischen die langarmigen, starken V-Brakes. Empfehlenswert sind außerdem die wartungsarmen Hydraulikbremsen. Außerdem werden immer häufiger Mountainbikes mit Scheibenbremsen ausgestattet, die ein witterungsunabhängiges Bremsen ermöglichen sowie Felgenverschleiß vermeiden. Für einen Straßenzulassung ist eine Dynamo-Lichtanlage mit maximal drei Watt Leistung (2,4 vorne / 0,6 hinten) erforderlich sowie zusätzlich Reflektoren vorne und hinten, seitlich und an den Pedalen. Stahlfederungen wiederum sind die erste Wahl, wenn - wie beim Downhill-Fahren - hohe Anforderungen an das Material gestellt werden oder eine hohe Zuverlässigkeit auf Touren gewünscht wird. Luftfederungen dagegen haben sich bei einem hohen Gewicht des Mountainbikes, etwa im Cross- und Race-Einsatz, bewährt.


Sitzhaltung


Fehleinstellungen am Mountainbike haben fatale Folgen: Rückenschmerzen, stechende Knie, dicke Oberschenkel, Überlastung von Sehnen und Gelenken und fehlende Geschwindigkeit mit dem Rad. Für die Sitzposition ist es wichtig, dass ausreichend Last auch von Armen und Schultern aufgenommen wird und nicht nur der Sattel belastet wird. Mit einer ausreichenden Verschiebung des Schwerpunktes nach vorne wird erreicht, dass der lange Rückenmuskel nicht den ganzen Oberkörper tragen muss, sondern dass Oberkörper und Kopf von den Armen und der Schultermuskulatur im gleichen Maße abgestützt werden. Bei einer korrekten Sitzposition liegt der Körperschwerpunkt zwischen Sattel und Lenker und die Gewichtskraft wird von der aktiven Haltemuskulatur von Rücken und Schulter gleichberechtigt getragen. Die richtige Form des Sattels ist Grundvoraussetzung dafür, dass möglichst viel tragende Fläche zur Verfügung steht. Es muss demnach in der Regel eine Polsterung vorhanden sein, die möglichst großflächig den Druck aufnimmt. Bei richtig eingestellter Sattelhöhe ist das Bein gerade aber nicht völlig durchgestreckt. Um beste Kraftübertragung zu gewährleisten, sollte die Sattelposition auch horizontal optimal justiert werden. Die Lenkerhörnchen bieten nicht nur eine zusätzliche Griffposition, sondern sind auch eine gute Hilfe im Wiegetritt oder auf langen Anstiegen.


Pflege


Für den gröbsten Dreck sollte man nur Wasser und Spülmittel, auf keinen Fall aber Entfetter verwenden. Zur gründlichen Reinigung der Kette eignet sich am besten eine Bürste, die die Kette von allen Seiten umschließt, während die Umlenkröllchen mit einem kleinen Schraubenzieher geputzt werden. Für die Ritzel baut man das Hinterrad aus und fährt mit einem Lappen zwischen den einzelnen Ritzeln hindurch. Anschließend gibt man auf jedes Gelenk an der Innenseite der Kette einen Tropfen Öl. Wichtig dabei ist, dass dem Öl ausreichend Zeit gegeben wird, um in die einzelnen Gelenke einzudringen. Zur Grobreinigung ist außerdem ein Gartenschlauch empfehlenswert, an Tankstellen kann dazu auch ein Dampfstrahler gemietet werden. Kette, Schaltwerk und Umwerfer müssen allerdings danach unbedingt nachgefettet werden. Das Steuerlager sollte je nach Wetter alle zwei bis acht Wochen gepflegt werden. Dazu löst man den Vorbau, zieht die Gabel nach unten einige Zentimeter heraus und kontrolliert das Lager. Daraufhin kann der Schmutz mit einem Tuch entfernt und die Lager mit einem guten Lagerfett nachgeschmiert werden. Gleiches gilt für die obere Lagerschale, die sich meist einfach abnehmen lässt. Das Minimalprogramm nach jeder Nässetour sollte darin bestehen, bei entfernter Sattelstütze das Bike umzudrehen und das Wasser bis zur vollständigen Trockung aus dem Rahmen ablaufen zu lassen. Auch hier empfiehlt sich der anschließende Einsatz von Fett. Den Rahmen putzt man am besten mit einem großen Pinsel. Bei der Schaltung hilft eine ausgediente Zahnbürste, um auch die letzten Ecken wieder sauber zu bekommen. Nach dem Waschen und Trocknen freuen sich der Rahmen und alle anderen Metallteile am Bike über eine Schutzschicht aus Sprühwachs. Übrigens: Für einige entscheidenden Teile (Sitzrohr, Federbein, Federgabel, Steuersatz, Umwerfer, Schaltwerk) am Bike gibt es zum Schutz gegen Schmutz und Nässe praktische Überzieher aus Gummi oder Neopren. Wer einen Überzieher bevorzugt, sollte regelmäßig kontrollieren, ob sich eine matschige Schleifpaste unter den Schützern gebildet hat. Sie sollte sofort entfernt werden, da sonst eine Beschädigung der Gleitflächen droht.