Teppichböden

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Produktwissen und weitere Tests zu Teppichböden

Der Boden unter den Füßen Heimwerker Praxis 3/2011 - Bei der Verarbeitung von Tierhaaren werden Insektizide sowie Mittel zur Pilzbekämpfung verwendet. Teppiche werden heute von den Herstellern mit Gütesiegeln versehen, die für die Schadstoffarmut der Bodenbeläge stehen sollen. Diese Zertifikate sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da einige Firmen bei ihren Tests nur nach bestimmten Stoffen suchen, andere aber gar nicht beachten. Linoleum Bei der Herstellung von Linoleum wird stark ungesättigtes Leinöl verarbeitet.

Immer an der Wand lang Guter Rat 4/2007 - Ob die Raumluft bereits eine zu hohe Sporenkonzentration aufweist, können Sie in Eigenregie durch einen Vor-Test (s. Kasten rechts) feststellen. Besonders gefährdet: Energiesparhäuser Ursachen Die Feuchtigkeit zieht durch Risse im Mauerwerk oder ist die Spätfolge eines Wasserrohrbruchs. Auch Wärmebrücken, beispielsweise an undichten Fensterrahmen, befördern die Kondenswasserund damit die Schimmelbildung.

„Auftritt mit Schwächen“ - Kunstfaser (Veloursware) test (Stiftung Warentest) 7/2007 - Beanspruchung: Teppich im Wohnzimmer muss mehr aushalten als im Schlafzimmer. Mit Beanspruchungsklasse 22+ siehe Symbole unten links) sind Sie überall auf der sicheren Seite. Kunstfaser ist meist strapazierfähiger als Wolle. Wer Katzen hat, sollte auf Schlingenware verzichten, weil Krallen sich nicht damit vertragen. Komfort: Je dicker und dichter, desto weicher, wärmer, schalldämmender, aber auch umso teurer. Der Komfort ist in Komfortklassen eingruppiert.

„Auftritt mit Schwächen“ - Naturfaser (Schlingenware) test (Stiftung Warentest) 7/2007 - So ließen sich alle Teppichböden im Test problemlos reinigen, nur gelegentlich veränderten sich Farbe und Struktur geringfügig. Ein unerträglicher Schafstallgeruch Ein Wollteppichboden fiel bei der Geruchsprüfung durch. Zwar gilt ein leichter Wollgeruch als normal, doch der danfloor Cairo roch derart unerträglich nach Schafstall, dass hier ein Mangel vorlag. Das kann passieren, wenn die Wolle zum Beispiel nicht richtig gewaschen wurde.

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Teppiche

Die große Masse der Teppichböden ist aus leicht pflegbaren synthetischen Fasern hergestellt, es gibt aber auch Naturprodukte zum Beispiel aus Wolle oder Tierhaaren. Nachteilig ist bei Letzteren allerdings die erhöhte Staubmilbenanfälligkeit. Velouroberflächen sind sehr weich, Schlingenflächen sind leichter zu reinigen. Besonders strapazierfähig sind Nadelvliesböden. Seit den sechziger Jahren hat der Teppichboden in Deutschland an Beliebtheit gewonnen, so dass heute ein großer Teil der deutschen Wohnungen mit Teppichboden ausgelegt sind. Als Teppichböden werden hierbei grundsätzlich alle textilen Bodenbeläge bezeichnet, die den ganzen Boden von Räumen von Wand zu Wand bedecken und sogar übergangslos in mehreren Räumen verlegt werden. Der bevorzugt verwendete Rohstoff für Teppichböden ist die Chemiefaser. Die synthetischen Fasern Polyamid, Polyacrylnitril, Polyester und Polypropylen stehen dabei an erster Stelle. Ihr Vorteil sind relativ leichte Pflegbarkeit und der verhältnismäßig günstige Preis. Teppichböden aus Wolle, Baumwolle, Kokos, Sisal oder Tierhaaren sind ebenfalls erhältlich, aber deutlich teurer. Da es sich um Naturprodukte handelt, sind sie einerseits später wieder leichter zu entsorgen, nachteilig ist jedoch andererseits die deutlich höhere Anfälligkeit gegenüber Mikroorganismen und Insekten, die den Teppich selbst angreifen können. Außerdem haben Allergiker mit Tierhaaren eventuell Probleme. Zudem können sich Staubmilben natürlich in organischen Teppichmaterialien um ein Vielfaches besser vermehren als auf synthetischen Fasern, wo sie von dem abhängig sind, was auf den Boden fällt. Das Staubmilden-Problem ist jedoch durchaus bei beiden Teppichtypen anzutreffen und lässt sich nur durch komplettes Weglassen eines Teppichbodens zufriedenstellend lösen. Neben dem Fasertyp ist die Oberflächenstruktur entscheidend. Weit verbreitet ist das Velour, da es weich und eng gewirkt ist. Die Schlingenform dagegen gilt als leichter zu pflegen, ist aber etwas härter. Bei besonders strapazierten Böden greift man aber am besten zum Nadelvlies, dieses ist sehr widerstandsfähig und Schmutz darauf bei dunkleren Farben auch kaum wahrnehmbar. Früher gab es oft Schaumrücken bei Teppichböden, da sie rutschfest sind. Sie werden jedoch fast nur noch bei minderwertigen Belägen genutzt, heute werden dagegen größtenteils Textil- oder Vliesrücken angeboten. Teppichböden werden in Standardbreiten von 400 und 500, seltener auch 200, Zentimetern geliefert. Die Länge der einzelnen Rollen kann bis zu 30 Meter betragen.