Medikamente Grüner Star

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Produktwissen und weitere Tests zu Glaukome

Wie ein Sandkorn test (Stiftung Warentest) 1/2014 - Bei Kontaktlinsen oder einer Brille jährlich die Sehstärke prüfen lassen. Wenn möglich auf Kontaktlinsen verzichten. Augenentzündungen Besser zum Arzt Das Gefühl, dass ein Fremdkörper auf der Augenoberfläche reibt, kann sich auch bei anderen Augenerkrankungen als dem trockenen Auge äußern. Wenn sich trotz Behandlung mit Augenbefeuchtungsmitteln Beschwerden wie Rötung, Brennen, Schleim nicht ausreichend bessern, sollten Betroffene einen Arzt um Rat fragen.

Allergische Bindehautentzündung Stiftung Warentest Online 4/2010 - Duraultra enthält darüber hinaus Actinoquinol. Dieses wirkt als Schutzmittel vor UV-Licht. Damit könnten Augentropfen mit diesem Wirkstoff allenfalls nützlich sein, um einer Bindehautentzündung durch zu viel Sonnenlicht vorzubeugen. Ein solcher Effekt ist in der Praxis jedoch nicht nachweisbar. Bei starker UV-Strahlung ist es vielmehr erforderlich, eine geeignete Lichtschutzbrille zu tragen.

Menière-Krankheit Stiftung Warentest Online 4/2010 - Anzeichen und Beschwerden Ein Menière-Anfall kann Minuten, aber auch Stunden dauern, jedoch kaum länger als einen Tag. Zu ihm gehören immer drei Gruppen von Symptomen: • Schwindel, Übelkeit und Erbrechen; unkontrollierbares Augenzittern. • Geräusche wie beim Tinnitus, aber nur in einem Ohr. • Nachlassendes Hörvermögen auf diesem Ohr und unter Umständen ein Druck- und Völlegefühl. Ursachen Die Erkrankung geht vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr aus; mitunter ist auch das Gehörorgan betroffen.

Gefäßschäden am Auge Stiftung Warentest Online 4/2010 - Ist bereits ein Netzhautschaden entstanden, aber noch nicht allzu weit fortgeschritten, kann eine Laserbehandlung das weitere Fortschreiten verhindern. Behandlung mit Medikamenten Kalziumdobesilat wird eine gefäßabdichtende Wirkung zugeschrieben. Es soll den Prozess, der das Augenlicht gefährdet, stoppen. Seine therapeutische Wirksamkeit zur Behandlung von Gefäßschäden am Auge ist jedoch nicht ausreichend nachgewiesen. Das Mittel wird als "wenig geeignet" eingestuft.

Entzündung von Regenbogenhaut, Hornhaut, Lederhaut, Nachbehandlung von Operationen Stiftung Warentest Online 4/2010 - Anwendung Die Dosierung entnehmen Sie jeweils dem Beipackzettel. Hinweise zur Anwendung lesen Sie unter "Augenmittel anwenden" (im Internet unter http://www. medikamente-im-test.de). Achtung NSAR können die Zeit verlängern, die das Blut braucht, um zu gerinnen. Das muss vor Augenoperationen berücksichtigt werden.

Trockene Augen Stiftung Warentest Online 4/2010 - Näheres hierzu lesen Sie unter "Konservierungsmittel" (im Internet unter http://www. medikamente-im-test.de). Anwendung Augentropfen mit Filmbildnern wenden Sie immer dann an, wenn es notwendig ist. Welches Produkt sich für Sie am besten eignet, müssen Sie ausprobieren. Tränenersatzmittel sollten Sie nicht im Kühlschrank aufbewahren, da sie dort so zäh werden können, dass sie sich nicht mehr tropfen lassen.

Bakterielle Infektionen Stiftung Warentest Online 4/2010 - Dann dürfen Glukokortikoide nicht länger als zehn Tage angewendet werden. • Sie haben einen grünen Star (Glaukom). Da Glukokortikoide den Augeninnendruck erheblich ansteigen lassen können, muss der Augenarzt den Augeninnendruck in kurzen Abständen kontrollieren. Unerwünschte Wirkungen Muss beobachtet werden Sulfazetamid: Es sind allergische Reaktionen möglich, die sich durch Brennen, Jucken und Sekretabsonderungen äußern.

Grüner Star Stiftung Warentest Online 4/2010 - Bei einem Teil der Behandelten verändert sich die oberste Zellschicht der Hornhaut. Das bemerkt der Augenarzt bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Sofort zum Arzt Wenn Sie schlechter sehen, kann es sein, dass sich an der Stelle des schärfsten Sehens Flüssigkeit angesammelt hat (Makulaödem). Das sollte umgehend ein Augenarzt kontrollieren. Schmerzen im Auge, Tränen, Lichtscheu und Schleiersehen deuten auf eine Regenbogenhautentzündung hin (bei weniger als 0,1 Prozent).

Psychosen, Schizophrenien Stiftung Warentest Online 4/2010 - • Sie leiden an einer Erkrankung des Gehirns, die mit Erregungszuständen einhergeht. • Sie haben Epilepsie oder hatten schon einmal einen Krampfanfall. Unter folgenden Bedingungen muss der Arzt Nutzen und Risiko besonders sorgfältig abwägen: • Sie haben einen schweren Leber- oder Nierenschaden. • Sie können die Blase nicht vollständig entleeren. • Ihre Prostata ist vergrößert. • Der Übergang vom Magen zum Darm ist verengt (Pylorusstenose).

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Druck im Augapfel

Von einem Glaukom oder besser bekannt als Grüner Star spricht man immer, wenn es zum Verlust von Augennervfasern kommt. Dafür können eine Vielzahl von Augenerkrankungen verantwortlich sein. In den meisten Fällen ist der Augeninnendruck hoch und schädigt den Sehnerv, was bis zur vollständigen Erblindung führt. Rund eine halbe Million Deutsche leidet an erhöhtem Augeninnendruck und man geht davon aus, dass 10 Prozent der Erkrankten erblinden werden. Der Verband der deutschen Augenärzte spricht jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer Glaukom-Erkrankter. Wenn man von erhöhtem Augeninnendruck spricht, meint man das Kammerwasser im Auge. So spricht man je nach anatomischer Gegebenheit von einem Offenwinkel- oder einem Engwinkel-Glaukom. Bei Letzterem kommt es zu den sehr schmerzhaften Glaukom-Anfällen, die sofort behandelt werden müssen. Andernfalls droht eine akute Schädigung des Sehnervs und anschließende Erblindung. Das Offenwinkel-Glaukom hingegen tritt schleichend auf und verringert das Sehfeld in den Außenbereichen. Das fällt den meisten Erkrankten deshalb nicht auf, da das nicht betroffene Auge das Bild korrigiert. Eine medikamentöse Therapie muss fast immer lebenslänglich durchgeführt werden. So kommen einerseits Beta-Blocker zur Verminderung der Kammerwasserproduktion zum Einsatz, wie auch Augentropfen zur Erhöhung der Durchlässigkeit des Ziliarkörpers (Abfluss des Kammerwassers) und Cholinergika zur Kontraktionsfördering im Ziliarkörper. Kombinationsgaben sind auch möglich. Bei Unverträglichkeit der Medikamente kann auch operativ eingegriffen werden. Dafür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Bei den Laseroperationen kann man den Ziliarkörper veröden und durch die Narbenbildung für einen besseren Abfluss sorgen oder man verbessert diesen direkt am Kammerwinkel. Bei den chirurgischen Eingriffen am Auge kennt man eine Vielzahl an Operationsmethoden, die langfristig für eine Verminderung des Augeninnendrucks sorgen können. Eine Vorsorgeuntersuchung sollte in jedem Fall durchgeführt werden, wenn ein Verdacht auf Augeninnendruckerhöhung besteht oder bereits Gesichtsfeldausfälle zu bemerken sind. In der Regel kommt man bei rechtzeitiger Erkennung des Glaukoms mit Augentropfen als Therapie zurecht. Regelmäßige Besuche beim Augenarzt zur Überprüfung des Augeninnendrucks werden dann zur Pflicht, um einen drohenden operativen Eingriff zu vermeiden.