Medikamente Grüner Star

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Produktwissen und weitere Tests zu Glaukome

Grüner Star Stiftung Warentest Online 4/2010 - Bei zunehmender Atemnot sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen oder den Notarzt oder Rettungswagen rufen. Hinweise Für Kinder unter 14 Jahren Bei Kindern wirkt der Betablocker Timolol nur selten dauerhaft. Vorübergehend kann der Augeninnendruck damit aber gesenkt werden. Metipranolol kommt nur als Behandlungsversuch infrage, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend wirksam waren; für Betaxolol, Carteolol und Levobunolol liegen keine Erfahrungen bei Kindern vor.

Bakterielle Infektionen Stiftung Warentest Online 4/2010 - Sie zieht sich von den Wimpern über die Innenfläche des Ober- und Unterlids, bedeckt den Augapfel und zieht sich dort bis an den Rand der Hornhaut. Die Hornhaut ist ständig von einem Tränenfilm überzogen, durch den die Augenlider ungehindert über das Auge gleiten können. Die Tränenflüssigkeit trägt wesentlich zur Ernährung der nicht durchbluteten Hornhaut bei. Bakterielle Infektionen Bakterien können am Auge eine Reihe von Infektionen hervorrufen.

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Druck im Augapfel

Von einem Glaukom oder besser bekannt als Grüner Star spricht man immer, wenn es zum Verlust von Augennervfasern kommt. Dafür können eine Vielzahl von Augenerkrankungen verantwortlich sein. In den meisten Fällen ist der Augeninnendruck hoch und schädigt den Sehnerv, was bis zur vollständigen Erblindung führt. Rund eine halbe Million Deutsche leidet an erhöhtem Augeninnendruck und man geht davon aus, dass 10 Prozent der Erkrankten erblinden werden. Der Verband der deutschen Augenärzte spricht jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer Glaukom-Erkrankter. Wenn man von erhöhtem Augeninnendruck spricht, meint man das Kammerwasser im Auge. So spricht man je nach anatomischer Gegebenheit von einem Offenwinkel- oder einem Engwinkel-Glaukom. Bei Letzterem kommt es zu den sehr schmerzhaften Glaukom-Anfällen, die sofort behandelt werden müssen. Andernfalls droht eine akute Schädigung des Sehnervs und anschließende Erblindung. Das Offenwinkel-Glaukom hingegen tritt schleichend auf und verringert das Sehfeld in den Außenbereichen. Das fällt den meisten Erkrankten deshalb nicht auf, da das nicht betroffene Auge das Bild korrigiert. Eine medikamentöse Therapie muss fast immer lebenslänglich durchgeführt werden. So kommen einerseits Beta-Blocker zur Verminderung der Kammerwasserproduktion zum Einsatz, wie auch Augentropfen zur Erhöhung der Durchlässigkeit des Ziliarkörpers (Abfluss des Kammerwassers) und Cholinergika zur Kontraktionsfördering im Ziliarkörper. Kombinationsgaben sind auch möglich. Bei Unverträglichkeit der Medikamente kann auch operativ eingegriffen werden. Dafür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Bei den Laseroperationen kann man den Ziliarkörper veröden und durch die Narbenbildung für einen besseren Abfluss sorgen oder man verbessert diesen direkt am Kammerwinkel. Bei den chirurgischen Eingriffen am Auge kennt man eine Vielzahl an Operationsmethoden, die langfristig für eine Verminderung des Augeninnendrucks sorgen können. Eine Vorsorgeuntersuchung sollte in jedem Fall durchgeführt werden, wenn ein Verdacht auf Augeninnendruckerhöhung besteht oder bereits Gesichtsfeldausfälle zu bemerken sind. In der Regel kommt man bei rechtzeitiger Erkennung des Glaukoms mit Augentropfen als Therapie zurecht. Regelmäßige Besuche beim Augenarzt zur Überprüfung des Augeninnendrucks werden dann zur Pflicht, um einen drohenden operativen Eingriff zu vermeiden.