Medikamente Allergien / Schnupfen

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Medikamente gegen die allergische Form des Schnupfens werden von der pharmazeutischen Industrie überwiegend als Nasentropfen und Nasensprays angeboten. In Kombination können auch noch Antiallergika in Tablettenform eingenommen werden, manche Wirkstoffe auch als Sirup. Gegen die Begleitsymptome des Heuschnupfens (Bindehautentzündungen) kommen auch noch Augentropfen zum Einsatz. Mit zunehmender Zahl der Allergiker in Deutschland nimmt auch die Anzahl der an Heuschnupfen (Rhinitis allergica) Erkrankten drastisch zu. Der pollenbedingte allergische Schnupfen ist ein Anzeichen für die Abwehrreaktion des Körpers durch Bildung von Immunglobulin E, was wiederum zu entzündlichen Prozessen der oberen Luftwege und der Bindehaut des Auges führen kann. Komplikationen mit anderen Atemwegsbereichen gehören meist zum Krankheitsbild. So können die Bronchien (Asthma) gleichermaßen betroffen sein, wie die Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Sowohl bei Jugendlichen als auch Erwachsenen gehört eine gezielte Therapie durch den Facharzt unbedingt durchgeführt. Die Beeinträchtigung de sozialen Lebens, der Leistungsfähigkeit und der eigenen Lebensqualität sind durch das Krankheitsbild des allergischen Schnupfens gravierender, als es ein Außenstehender wahrnimmt. Wenn man bedenkt, dass der Pollenflug bereits im Januar (Hasel) aktiv wird und bis Ende September (Nessel/Beifuß) anhalten kann, bleibt nicht viel Zeit des Jahres übrig, in der ein Erkrankter beschwerdefrei ist. Einerseits spielt die erbliche Disposition eine starke Rolle beim Heuschnupfen, gleichermaßen können übertriebene Hygiene und aggressive Allergene als weitere Ursachen ausgemacht werden. Industrienationen sind vorrangig von dieser Krankheit betroffen, in Dritte-Welt-Ländern ist sie gänzlich unbekannt. Die Präparate können lokal meist in Form von Glukokortikoiden (Cortison), Cromon-haltigen Substanzen und Antihistaminika verabreicht werden. Letztere werden auch als Tabletten und Sirup zur Einnahme verschrieben/verkauft, wobei in den letzten Jahre immer mehr Präparate von der Verschreibungspflicht entbunden wurden. Die Wirksamkeit homöopathischer und rein pflanzlicher Wirkstoffe ist klinisch nicht nachgewiesen und es ist dem Betroffenen freigestellt, sein Geld für diese Präparate auszugeben. Empfehlenswerter ist in jedem Fall eine spezifische Immuntherapie (SIT) oder Hyposensibilisierung, die über drei Jahre die Allergiker weniger empfindlich machen soll. Man sollte damit so früh wie nur möglich beginnen. Seit einigen Jahren gibt es für Gräserpollenallergiker eine angenehmere Form: die Allergie-Immun-Tablette (AIT), die einfach nur unter der Zunge zergeht und die unangenehme Injektionstherapie umgeht.