Einschätzung unserer Autoren
Route 66 Maxi
Preiswertes Einsteigermodell
Beeindruckt zeigten sich die Tester von der Zieleingabe mit Fuzzy-Logik, die selbst stark abgekürzte Angaben zu Stadt/Straße in den meisten Fällen erkennt und deshalb nicht nur schreibfaulen Autofahrern die Eingabe spürbar erleichtert. Positiv bewertet wurde auch das hochauflösende Kartenmaterial, das auf dem großen Breitbild-Display mit 4,3 Zoll besonders gut zur Geltung kommt. Dabei wird die Karte auch nicht unnötig von eingeblendeten Routenhinweisen verdeckt, da diese transparent sind.
Vor allem Einsteiger werden sich über die großen Icons sowie die animierten Scrollmenüs freuen, die das Route 66 Maxi bedienerfreundlich machen. Schwächen zeigte das Navigationssystem ab und an bei der Schnelligkeit der Routenberechnung, außerdem ist der Kontaktmanager nicht in dazu in der Lage, Outlook-Dateien zu importieren. Auf Bluetooth wurde leider verzichtet. Die Funktion lässt sich aber durch ein optional erhältliches Erweiterungsset nachrüsten. Da dieses allerdings knapp 100 Euro kostet, rechnet sich die Anschaffung nicht wirklich. Eine günstige separate Freisprechanlage dürfte sinnvoller sein.
Kurzum: Für 159 Euro stellt das Route 66 Maxi durchaus ein (auch optisch) attraktives Einsteigernavi, das als voll funktionstüchtiges Basismodell genutzt und außerdem durch etliche (zum Teil kostenpflichtige) Upgrades nach und nach erweitert werden kann (Kartenmaterial, Reiseführer, Wettervorhersagen und anderes).
Route 66 Maxi
Zieleingabe für Schreibfaule
Das Route 66 Maxi ist mit vielen Features zur bequemen Navigation augerüstet. Highlight ist aber die sogenannte Schnellsuchfunktion („QuickSearch“), mit der sich die Eingabe des Zielortes für die Routenberechnung noch simpler als bei anderen Navis gestaltet – ideal für Schreibfaule also.„Ber Kreu Str“ - dieses Kürzel in der Eingabemaske für den Zielort würden andere Navis als unverständlich zurückweisen. Nicht so das Route 66 Maxi. Seine QuickSearch-Funktion kann auch mit Abkürzungen von Stadt- und Straßennamen umgehen und erkennt in der Regel die sich hinter ihnen verbergenden ausführlichen Angaben - "Berlin Kreuzbergstraße". Ein weiterer Vorteil: Sie können beliebig Stadt- und Straßennamen mischen und müssen diese nicht, wie ebenfalls bei anderen Navis, in verschiedene Spalten eintragen. Der lästige Spaltensprung fällt also weg und macht die Eingabe noch flotter.
Wenn ich so überschlage, wieviele Formulare ich bei den verschiedensten Gelegenheiten immer akkurat ausfüllen muss, kann ich über die QuickSearch-Funktion innerlich nur jubeln. Endlich einmal eine Eingabemaske, die mir das Leben erleichtert, anstatt mich zu quälen. Ach, wenn doch auch die Formulare im anderen, im richtigen Leben so flexibel wären!



