Einschätzung unserer Autoren
Neonode N2
Nur noch Restbestände zu haben
Ganz das Ende von Neonode soll das aber angeblich nicht sein. Denn wie das Handy-Weblog schreibt, möchte Neonode einen erneuten Anlauf versuchen und sich als Technologielizenz-Unternehmen versuchen. Vielleicht sehen wir also bald eine Art Neonode N2 in Lizenzproduktion. Und mit einem entsprechend großen Namen für die Vermarktung könnte das kleine Handy sicher eine größere Breitenwirkung erzielen.
Neonode N2
Software-Upgrade mit wertvollen Ergänzungen
Und nicht zu vergessen: Nun hat auch das Neonode N2 sein „Sudoku“-Spiel erhalten... Alles in allem klingt das aber nach einem durchaus wertvollen Software-Upgrade, das den Download lohnt. Es ist kostenlos auf der Website des Geräteherstellers erhältlich.
Neonode N2
Es wird rückwärts telefoniert
So ungewöhnlich wie das Design und die Funktion des Displays, so ungewöhnlich ist auch die Telefonie mit dem Neonode N2. Dass man das Handy umdreht und das Display beim Sprechen nach außen hält, entspringt natürlich auch pragmatischen Gründen – wo hätte man sonst die Lautsprecher unterbringen sollen? Aber das kann natürlich auch zum Kult avancieren – vielleicht kann man ja beim Telefonieren einen Bildschirmschoner oder andere netten Anzeigen auf dem Display aufblitzen lassen?
Neonode N2
Neuartiger Infrarot-Touchscreen
Das Neonode N2 wird durch einen neuartigen Touchscreen bedient, der mit Hilfe von Infrarot-Lichtwellen funktioniert. Ein 2 Millimeter dicker Rahmen um das Display herum sendet die unsichtbaren Lichtstrahlen über das Gerät. Der Finger der Nutzers unterbricht diese Lichtstrahlen beim Bedienen, woraus die entsprechende Displaystelle errechnet wird. Dadurch ist kein Druck auf den Touchscreen notwendig – es reicht in der Tat ein leichtes Rüberstreichen aus. Das Unternehmen nennt die hier genutzte Technologie „zforce“.Der klare Nutzen ist für mich hier noch nicht wirklich erkennbar. Statt leicht eine Stelle der Glasfläche anzutippen, brauche ich jetzt mit dem Finger nur knapp darüber schweben. Dafür aber muss das Display zwei Millimeter tief im Gehäuse drin liegen, um dem Abtastrahmen Platz zu lassen. Aber vielleicht übersehe ich den Nutzen ja?
Neonode N2
Das kleinste Handy Deutschlands
Das schwedische Unternehmen Neonmode versucht mit dem winzigen Design-Handy Neonode N2 auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Das Mobiltelefon ist lediglich 77,5 x 48,4 x 14,5 mm groß und damit laut Hersteller zwar nicht das flachste, aber insgesamt kleinste Handy Deutschlands. In der Tat ist das Handy kaum dreimal so lang wie eine 2-Euro-Münze, wie auf einer Bilderserie bei Golem gut zu erkennen ist.Okay, das Handy ist wirklich klein. Aber warum eigentlich? Warum werden Handys immer winziger? Eine gewisse Grazilität ist ja sicherlich begrüßenswert, aber man kann es auch übertreiben... oder hier besser: untertreiben. Das erinnert mich an den Journalisten, dessen neues MacBook Air aus Versehen im Altpapier landete – wie er auf Newsweek berichtete. Droht dem Neonode N2 tausendfach das gleiche Schicksal?







