Der Mobildrucker Hewlett-Packard DeskJet 460c ist deutlich besser als sein Nachfolger, der HP OfficeJet H470, und deswegen bei einer Kauferwägung vorzuziehen. So jedenfalls lautet das Fazit des Internetportals Zdnet.de, das beide Drucker miteinander verglichen hat. Ausschlaggebend für die Empfehlung der Tester war vor allem die Druckqualität. Sie ist beim DeskJet 460C um einiges besser als beim Nachfolger. Ein gewichtiges Argument, da Mobildrucker zu einem Großteil auf Dienstreisen zum schnellen Ausdruck von Präsentationen oder dergleichen eingesetzt werden – und die müssen von der Optik her einfach stimmen.
Die beiden Drucker sind sich äußerlich und in der Ausstattung sehr ähnlich. Anstelle des Silber-Finish des DeskJet 460c trumpft der OfficeJet H470 jedoch mit dem derzeit mehr im Trend liegenden Klavierlack auf. Auch die ein oder andere Schwachstelle teilen sie sich. So haben beide leichte Schwierigkeiten, von einem Stapel einzelnen Fotopapiere im Format 10 x 15 akkurat einzuziehen.
Doch dies sind Kleinigkeiten gegenüber der Druckleistung. Zwar hat sich der OfficeJet H470 beim Textdruck um eine Seite pro Minute verbessert, doch bei Präsentationen, Grafiken und Fotos ist das (insgesamt natürlich langsame) Drucktempo identisch geblieben. Eine negative Überraschung bot sich den Testern allerdings bei der Druckqualität. Während der Vorgänger noch scharfe Buchstaben aufs Papier brachte, sieht das Ergebnis des Nachfolgers eher kläglich aus: Unscharfe Kanten und einen verschwommenen Text vermeldet Zdnet.
Grafiken/fette Buchstaben seien sogar noch schlechter ausgefallen. Vertikale Streifen komplettieren das magere Ergebnis. Ähnlich sieht die Situation bei Farbdrucken aus. Flache, zu wenig gesättigte Farbe, Grauschleier - so lauten hier die Stichworte, in die die Misere gekleidet wird. Unterm Strich ist man also mit dem Hewlett-Packard DeskJet 460c besser bedient.




























