tolles Hightech-Teil mit Abzügen in der B-Note
jawoll, für Motor-Biker eine echte Innovation und längst nicht so gefährlich wie Nutzung einer Rechtshänder-Camera mit festgestelltem Gasgriff auf Serpentinen und im Gebirge.
Aber das Handbuch gibt es nur auf japanisch und englisch (was ein Japaner so unter 'english' versteht). in dem Handbuch wird sich episch über die Entsorgung alter Batterien und das Einschalten des Gerätes verbreitet, aber danach wird es dünn. Bei uns ist Amtssprache nun mal Deutsch und die europäische Herstellerhaftung schreibt die Amtssprache zur Dokumentation zwingend vor!
Um zu verstehen, wie die Einzelaufnahme funktioniert oder warum nach der Umwandlung in MPG der Ton wech ist, benötigt man aber verständliche Informationen verdammt !
Also letztendlich doch ein Bastler-Gerät und keine Komplett-Lösung. Das gilt auch für die lieferbaren Befestigungen mit Klettverschluss auf Backeband! Schon mal probiert im Sommer bei 30° im Schatten längere Zeit damit am Helm herum zu fahren? Dreht sich natürlich langsam aber sicher ab. Was in unseren Breiten gerade noch so geht, ist für Staaten wie Arizona und New Mexico völlig unbrauchbar!
Da der Kamerakopf keinerlei Ebene aufweist, ist die richtige Justierung zum Horizont ein Geduldspiel, das sich immer dann wiederholt, wenn die Kamera vom Helm entfernt wurde. Bei den Springern sicher nicht so problematisch, aber die 800 Euro am Helm lassen, während man sich etwas abseits eine Sehenswürdigkeit ansieht? Auch keine so gute Idee.
Aber gut - zumindest schön klein ist das Ding und lässt sich mit der linken Hand bedienen! (Rechts ist bei uns Bikern ja die Gas-Hand)
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