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Ratgeber

Ratgeber zu Quad-Core-Smartphones (Handys)

Chipsätze mit großen Leistungsunterschieden

ChipsatzNoch vor kurzer Zeit war die Welt sehr einfach aufzuteilen: Die Einsteigermodelle besaßen schlichte Single-Core-CPUs, die Mittelklasse-Handys Dual-Cores und die Highend-Modelle hatten bärenstarke Quad-Core-Prozessoren. Doch das hat sich geändert. Nun kann man nicht mehr einfach danach gehen, wie viele Kerne ein Prozessor hat – außer vielleicht, dass alles unterhalb von Quad-Core heutzutage eigentlich ausgedient hat. Denn mittlerweile sind selbst Einsteigermodelle mit den Vierkernprozessoren ausgestattet. Die preisliche Bandbreite entsprechender Smartphones reicht von 150 bis 700 Euro.

Die reine Taktrate hat eher wenig Aussagekraft
Man muss also wieder genauer hinsehen. Und dabei ist auch die Taktrate des Prozessors mit Werten zwischen 1,0 und 2,5 GHz nur ein sehr grobes Maß für die effektive Leistung eines Chipsatzes. Grundsätzlich kann man sich zwar noch an solchen Werten orientieren, aber ähnlich wie in der PC-Welt hat sich bei Smartphone-Chipsätzen zuletzt eine sehr differenzierte Technik entwickelt, in der Nuancen den Ton angeben. So ist es mittlerweile nicht nur bedeutend, welche Leistung der Prozessor selbst besitzt, sondern auch, ob eine separate Grafikeinheit dazugehört und welche Leistung die erbringt.

Stromsparende vs. leistungsstarke Chipsätze
Eine klare Aussage ist daher kaum noch möglich, man muss zunehmend auf die Benchmark-Ergebnisse führender Testeinrichtungen achten, wenn man in diesem Dschungel den Durchblick behalten möchte. Für den weniger ambitionierten Smartphone-Nutzer kann man aber natürlich einige grundlegende Empfehlungen abgeben. So neigen Einsteigermodelle dazu, Chipsätze des Herstellers MediaTek zu verwenden. Denn die MediaTek-Prozessoren sind sehr preiswert, bieten aber trotzdem genügend Leistung für den Alltag. Sie sind aber primär aufs Stromsparen ausgelegt als auf Leistung. Entsprechende Handys neigen also zu besseren Laufzeiten. Man erkennt sie in Datenblättern oft an der Chipbasis "Cortex A7", bei neueren Modellen auch "Cortex A53".

Die Mittelklasse
MediaTek hat auch Mittelklasse-Chipsätze im Angebot, die aber eher selten verbaut werden. Hier haben eher der Qualcomm Snapdragon der 4er-Baureihe oder Snapdragon der 6er-Modellreihe die Nase vorn, daneben ist der Nvidia Tegra 3 mittlerweile dieser Klasse zuzurechnen – auch wenn er vor einiger Zeit noch zum Highend gehörte. Alle diese Chipsätze wurden als Mittelklasselösung jedoch nur selten verbaut. Erst, seitdem vor allem die Snapdragon-6er auf acht Kerne gegangen sind, werden sie sehr gerne wieder verbaut. Schlussendlich gibt es auch noch eine Variante in Form eines Hexa-Cores - man sieht, sogar innerhalb der selben Prozessorfamilie werden mittlerweile munter die Kernzahlen gewechselt. Zu viele andere Faktoren spielen hier eine Rolle.

Das Highend
Ähnliche Entwicklungen sah man im Highend. Anfangs tummelten sich hier Eigenlösungen von Samsung (Exynos 5er Serie) und Huawei (K3V2) neben Schwergewichten wie dem Nvidia Tegra 4 und der Familie rund um den Qualcomm Snapdragon 800. Der Nachfolger Snapdragon 805 besaß einen neuen Grafikchip und empfahl sich dank 40 Prozent mehr Grafikleistung insbesondere für Spielefans. Doch dann kam auch hier der Umschwung auf Octa-Cores: Der Snapdragon 810 setzte auf mehr Kerne und ließ die Zukunft der 4-Kerner düster aussehen. 2016 findet man fast nur noch Octa-Cores auf dem Markt, in allen Klassen. Die Ausnahme ist ausgerechnet der Snapdragon 820. Er ist zu vier sehr leistungsstarken Kernen zurückgekehrt. Im normalen Alltag wird man aber meist kaum Unterschiede zur Konkurrenz feststellen können. Da kommt es eher auf den Arbeitsspeicher an, der für das Multitasking entscheidend ist. 2 Gigabyte sind hier ein guter Wert, 3 und 4 Gigabyte sind der Topklasse vorbehalten.

Weitere Informationen zum Thema Quad-Core-Smartphones (Handys) findest Du auch bei golem.de.