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Ratgeber

Ratgeber zu Doro Einfache Handys

Auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet

Handys von DoroDer schwedische Handy-Hersteller Doro ist ein klassischer Spezialist: Anstatt das breite Publikum mit Geräten zu versorgen, fokussiert sich das Unternehmen auf die Herstellung von Geräten für die ältere Generation. Denn die Nutzergruppe der sogenannten „Best Ager“ ab ungefähr 50 Lebensjahren hat vielfach andere Ansprüche an ein Mobiltelefon als jugendliche Käufer. Hier zählen primär die Bedienbarkeit, ein gut ablesbares Display und ein klares Feedback auf Eingaben – anstatt Facebook & Co.

Gut bedienbare Tasten, gut ablesbare Displays
Und so glänzen Doro-Telefone vor allem mit leicht bedienbaren Tastaturen mit klar voneinander getrennten Tasten, die einen deutlich definierten Druckpunkt bieten. Die Verwendung klassischer Tastaturen bedingt natürlich eher kleine Displays, doch sind diese stets sehr kontrastreich, gut ablesbar und ermöglichen eine variable Einstellung der Anzeigengröße. Typischerweise können die Geräte ferner mit einer Notruffunktion auf der Rückseite des Gerätes, Direktwahltasten auf der Vorderseite sowie einer vollständigen Kompatibilität zu Hörgeräten aufwarten.

Phone Easy: Baureihe für die klassischen Best Ager
Phone Easy BaureiheDie Phone-Easy-Baureihe ist sicherlich das Herzelement des Portfolios. Die ihr zugerechneten Handys richten sich auch an die jüngeren Best Ager, die eigentlich noch sehr fit sind und lediglich etwas mehr Bedienkomfort wünschen. Insbesondere den Geräten mit 500er-Modellnummern sieht man ihre Bestimmung kaum an – es könnten genauso gut einfache Feature Phones anderer Hersteller sein. Beliebt sind auch die Klapp-Handys der 600er-Unterreihe, da sie im geschlossenen Zustand überhaupt keinen Hinweis auf ihre spezielle Funktion liefern und zudem mehr Platz für ein größeres Display bieten.

700er-Modelle: Die Luxusvariante des Senioren-Handys
Doro SliderLetzteres gilt auch für die Slider der 700er-Reihe, bei denen die Tastatur nicht aufgeklappt sondern unter dem Display hervorgeschoben wird. Sie nutzen teilweise sogar das Android-Betriebssystem, jedoch nur eine stark eingeschränkte und rudimentäre Version davon. Im Gegenzug gibt es aber einige nützliche Zusatzfunktionen, die ansonsten nicht verfügbar sind – zum Beispiel eine GPS-Ortung im Falle eines Hilferufes. Auch einfache Kamera-Funktionen und MP3-Player finden sich in diesen Geräten der gehobenen Ausstattungsklasse.

Primo- und Liberto-Baureihen: Edler und weniger leicht zu erkennen
Die Modelle der Primo-Baureihe gehen noch einen Schritt weiter in Richtung "normales Design". Es erinnert eher an klassische Barren-Handys früherer Tage als an typische Seniorenmodelle. Lediglich die robuster wirkenden Tasten geben einen Hinweis auf die Funktionalität – die indes dürften auch so manchem jüngeren Nutzer zusagen, der nicht über die heutzutage so oft geforderten Elfenfinger verfügt. Das Gehäuse besteht zwar weiterhin aus Kunststoff, der sieht aber bei weitem nicht so billig aus – und die Farbgebung ist modischer und auch seriöser. Die Premium-Ausführung dieser Handys, vielfach bereits mit Touchscreen und einem vereinfachten Android als Betriebssystem, sind dann die Liberto-Modelle.

Handle Plus und Handle Easy: Für die ältere Fraktion
Handle Easy BaureiheGanz im Gegenteil besonders rudimentär wirken dagegen die Modelle der Handle-Plus-Baureihe. Hierin finden sich vor allem die Geräte für die ältere Fraktion, die mit moderner Technik nicht mehr viel am Hut hat oder schlicht motorisch und sensorisch starken Einschränkungen unterliegt. Kernmerkmal dieser Handys ist die Beschränkung auf einige wenige Direktwahltasten und teilweise auch die Integration einer lauten Nummernansage. Eher einem normalen Handy gleichen die Modelle der Handle-Easy-Baureihe, welche aber ebenfalls noch sehr stark reduziert daherkommen.