Wanderschuhe: Sommer an den Füßen - Acht Trekking-Sandalen im Vergleich

Trekkingsandalen im Test Auch wenn man es kaum glauben mag, aber wir haben Sommer. Sollte man zwischendurch mal einen wirklich sommerlichen Tag erwischen, muss auch das Schuhwerk adäquat sein. Das Magazin ''Bergsteiger'' testete in seiner aktuellen Ausgabe acht Sandalen, darunter klassische Trekking- und spezielle Wander-Sandalen. Beide Typen haben ihre Vor- und Nachteile, zum Wandern eignen sich aber tatsächlich Wandersandalen besser.

Die getesteten Schuhe unterschieden sich zum Teil in der Form recht stark. Die normalen Trekkingsandalen sind offen, spezielle Wandersandalen sind relativ geschlossen. Die offenen Schuhe haben den Vorteil, dass sie durch die geringere Menge an Material leichter sind. Außerdem finden kleine Objekte wie Steinchen, die sich in den Schuh verirrt haben, auch wieder aus dem Schuh heraus. Bei Wandersandalen ist das schwieriger, meist muss der Schuh ausgezogen und die Steinchen herausgeschüttet werden. Wandersandalen aber schützen die Zehen besser, und so wurde der Wander- Tipp der Redaktion auch die halb geschlossene Wandersandale Meindl Brazil. Durch den guten Halt gegen das Verrutschen im Schuh können die Zehen beim Laufen bergab nicht an den Vorderbereich des Schuhs stoßen. Das ist normalerweise ein neuralgischer Punkt bei halb geschlossenen Sandalen. Allerdings ist die Bedienung etwas umständlich, denn vor dem Anziehen müssen die Schnüre des Schuhs erst gelockert werden. Als Allround-Tipp ausgezeichnet wurde der Teva Open-Toachi. Bei diesem Schuh handelt es sich um eine klassische Trekkingsandale, die im Vorderbereich offen ist. Die Sandalen bieten einen guten Seitenhalt und bieten eine tolle Dämpfung.

Ein echtes Spar-Modell ist die Northland Rock Sandal, die für knapp 35 Euro zu haben ist. Im Schnitt kosteten die getesteten Schuhe um die 90 Euro. Die Northland Trekkingsandale eignet sich allerdings nur für die Freizeit und nicht zum Wandern, da sie nur eine mäßige Fersendämpfung hat. Außerdem wurde von den Testern das Profil an Spitze und Ferse bemängelt, da Steine durchdrücken können. Also doch lieber mehr Geld in einen besseren Schuh investieren.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''Bergsteiger''. Eine Übersicht über die getesteten Trekking-Sandalen sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.